BSV-Prüfungslehrgang zum DSV-Instructor vom 06.-13. April 2008 im Stubaital
Bayerischer Skiverband e.V. am 28.04.2008 - 15:03 Uhr
Das A-Team wäre neidisch gewesen ob der Vielzahl an unterschiedlichsten Typen von Leuten, die sich zum Instructorlehrgang am Stubaier Gletscher trafen. Eines hatten jedoch alle gemeinsam: Alles verdammt gute Skifahrer!
Unser Hannibal Smith, Lehrgangsleiter Anton Eckert, war derartig von Vorfreude auf die Lehrgangswoche erfüllt, dass er sich durch die Übermotivation letztendlich eine Schulterverletzung einhandelte und damit leicht gehandicapt war. Die Motivation der Teilnehmer war ebenso hoch, was schon die zahlreiche Teilnahme an freiwilligen Vorbereitungsmaßnahmen für die Ausbildung zum DSV-Instructor zeigte.
Beim A-Team wäre er B.A. Baracus, in Original heißt er Alois Groll und ist Vollzeit- und Vollblutsportler. Vollzeit heißt, dass sich der gesamte Lehrgang täglich um 6 Uhr morgens mit Laufschuhen bestückt zu einer zwanzigminütigen, sportlichen Einstimmung auf den Tag aufmachte. So schockiert alle bei der Ankündigung dieser Botschaft waren, so positiv war die Rückmeldung später. Aber selbst ein Vollblutsportler braucht Erholung. Zuerst ein kultivierter Aprés-Ski-Snack mit Kaffee, Tee und Gebäck auf der Sonnenterrasse des Hotels Alpenresidenz Viktoria. Vor dem ausgezeichneten Abendessen ging es in die Sauna, die Saunameister Käpt’n Jens mit wedelndem Handtuch regierte. Das war der einzige Ort, wo Face Man Christian Reber wirklich ins Schwitzen kam. Ob am Hang, bei Powerpoint-Vorträgen zur Skitheorie, beim ausgiebigen Arbeitskreis zur Ausarbeitung spezieller Themenschwerpunkte oder akribischen Videoanalysen, er blieb locker und cool. Sogar abends stellten sich die Ausbilder zur Verfügung, schalteten Flutlicht und Lift am hoteleigenen „Übungshang“ ein, und gaben manchen von uns den letzten Schliff. So gestärkt und mit Wissen gefüttert waren viele am nächsten Tag bereits vor Ausbildungsbeginn auf der Piste zum lockeren Einfahren und trainieren.
Und dann wäre da noch der Fachmann für die schnellen Kurven, Murdock Matthias Chwatal. Für die Tipps und Tricks an den und um die Stangen bei der Riesei-Station hätten wir keinen besseren Fachmann finden können.
Es war von vorn bis hinten eine Wahnsinns Woche! Danke an die Ausbilder für zahlreiche Tiefschneefahrten, bei denen der einzige Grund stehen zu bleiben der war, um Luft zu holen ohne den aufstäubenden Schnee einzuatmen! Danke für Morgensporterlass nach der Theorieprüfungsfeier! Danke für die lockere Atmosphäre nicht nur am Abschlussabend! Kurzum Danke für Eure skitechnische und didaktische Kompetenz! Das Ergebnis mit Null Durchfallern bei 34 Teilnehmern spricht für sich und ist Ausdruck für die tolle Woche, die Wir zusammen hatten!
Die Teilnehmer
Bayer Katharina, Bayer Stefanie, Beck Simone, Beck Stefanie, Beimler Birgit, Birkmann Jens, Eifler Magdalena, Ferstl Kristina, Gebhard Florian, Gerhardinger Kristina, Greger Dominik, Heinle Tobias, Hiltel Bernd, Hitzek Dominik, Kammermeier Barbara, Kist Christian, Lichtenegger Michael, Lippert Wolfgang, Morawietz Christian, Prins-Spichtinger Waltraud, Reischer Martin, Röhrl Christina, Roithmeier Martina, Schmidbauer Dominik, Schmidbauer Peter, Schmidt Ferdinand, Stegerer Sabine, Wagner Anton, Wagner Maria, Westermaier Matthias, Wieder Siegfried, Zeindl Michael, Zier Simone, Zilk Hans.