Navigation
Verbände




Lehrwesen/News

Feinheiten der Punktortung

Abfahrt über Waldschneisen

Mit Schirm VS-Übungen fortsetzen

Schlechtes Wetter am Samstag

Sondieren und komplexere Situationen

Fortbildung: Umgang mit VS-Geräten auf Skitouren am 20./21.12.2008

Herbert Kuffner am 20.01.2009 - 12:35 Uhr

Die Anzahl der Anmeldungen zu dieser jährlich traditionell durchgeführten Fortbildung war mit 18 recht groß; darunter waren auch Gäste aus dem Alpin-Bereich und 2 der Anwärter auf die Grundstufenausbildung.
Als Ausbildungsort wurde Spitzing ausgesucht, da dort schon reichlich Schnee vorhanden war. Leider war die Wettervorhersage nicht besonders gut: die Schneefallgrenze steigt im Laufe des Wochenende deutlich an.
In 2 Gruppen, von Peter (BLT) und Herbert (SVM) betreut, liefen die Teilnehmer vom Stümpfling-Parkplatz zu den Valepper-Almen. Die weite Fläche eignet sich ganz hervorragend, um die einzelnen VS-Geräte auf Reichweite hin und Koppellage der Antennen zu testen. Verschiedene neuere Geräte wurden vorgestellt und die Funktionen ausprobiert.
Weiter oben im Gelände der Hundhamer Alm - es schneite noch immer – wurden die Feinheiten der Punktortung erkundet.
Nach einem steileren Aufstieg durch Wald und freies Wiesengelände, auch einmal unter einem querliegenden Baum knapp unten durch, wurde das Gipfelplateau erreicht.
Da es inzwischen unangenehm feucht geworden ist: die Nullgradgrenze stieg an, war Aufbruch angesagt. Vor allem nachdem wir Peter mit seiner Gruppe schon abfahren sahen, wählten wir die steile Variante direkt über Waldschneisen.
Manchmal gab es Grundberührung oder kleinere Schneerutsche, aber es ging ganz gut zur Alm zurück. Wegen kleinerer Materialermüdungen, d.h. nicht klebende Felle sind wir dann direkt zu den Valepper Almen abgefahren – dort war inzwischen der Schnee in strömenden Regen übergegangen. Am Parkplatz gab es nur noch die Order: ab ins Willi-Merkl-Heim zum Trockenlegen und zur Theorie. Die Umsetzung des Lawinenlageberichts in Piktogramme war für viele Teilnehmer neu. Mit einigen Beispielen wurde gezeigt, dass so die Einzelheiten des LLBs besser im Gedächtnis haften bleiben bzw. auf der Tour besser, da bebildert abgerufen werden können. Im Vortragsraum beschäftigten wir uns zum Abschluss des Tages mit den DVDs über „White Risk“ und „Notfall Lawine“.
Durch die Übernachtung in den eigenen Wohnungen konnten die Sachen getrocknet werden bzw. ausgetauscht werden: dies war auch sehr notwendig, denn am Sonntag wollte bei strömenden Regen eigentlich keiner am Parkplatz am Kurvenlift aussteigen. Die Idee ohne Ski, aber mit Schirm, die VS-Übungen fortzusetzen fand zunächst wenig Begeisterung.
Aber einmal draußen scherte sich keiner mehr um den Regen oder den Schneematsch um uns herum. So brachten wir unser vorgesehenes Programm zum Sondieren und komplexere Situationen zur Mehrfachverschüttetensuche aufzulösen, doch noch durch.
Mittags hatten dann alle genug und gingen umziehen. Nach der Abschlussbesprechung waren alle froh, einerseits nach Hause ins Trockene zu kommen, andererseits auch, dass trotz etwas widriger Bedingungen die Fortbildung stattgefunden hat und alle ihr Wissen auffrischen oder ergänzen konnten.


  Zurück
Suche

Facebook-Fanpage
Werde Fan auf Facebook
Newsletter
Zur Newsletter Anmeldung - Jetzt Abonnent werden!
Downloads
Projekte
DSV-Versicherungen