Pressebericht Gautag des Skigaus Unterfranken am 15.06.2010
am 28.06.2010 - 10:34 Uhr
Zum Gautag des Skigaus Unterfranken/Rhön war der Vizepräsident des Bayerischen
Skiverbandes, Rolf Feuchtenberger, nach Haselbach gekommen. Als Referent für das Skispringen und die nordische Kombination sei Feuchtenberger der Rhön ganz besonders
verbunden, stellte Vorsitzender Winfried Pöpperl bei der Begrüßung fest. Die Arbeit, die im Skigau geleistet werde, wurde von Feuchtenberger ausdrücklich gelobt.
Allen müsse klar sein, dass es nur in Zusammenarbeit und mit Kooperation in Zukunft
weitergehen könne. Vor allem die Region Nordbayern müsse zusammenhalten, um ihren
Einfluss gegenüber dem bayerischen Süden gelten machen zu können. Ein Segen und zugleich ein Fluch für die Rhön sei die unmittelbare Nähe zu Oberhof.
Einerseits gebe es gute Trainingsmöglichkeiten und für talentierte Schüler eine Möglichkeit
dort in den Genuss einer weiteren Förderung zu kommen, andererseits gehe durch einen
Wechsel nach Oberhof die Bindung an den Heimatverein verloren. Der Deutsche und der Bayerische Skiverband hätten dieses Problem erkannt und wollten künftig die Heimatverbundenheit der Sportler stärker betonen und erhalten. Eine
entsprechende Erklärung sei unterzeichnet worden, nach der Mitglieder anderer Landesverbände an Eliteschulstandorten trainieren können, unter Beibehaltung ihrer sportlichen Heimat. Mit Sachsen funktioniere dies gut, doch Thüringen stelle sich quer.
„Schade wenn unterfränkische Sportler nicht mehr für Unterfranken starten können“, so
Feuchtenberger, da dann auch deren Erfolge in der Heimat nicht mehr wahrgenommen
würden. Der Skigau Unterfranken/Rhön verfüge im Bereich Skispringen mit Andre Eichel über einen
guten Trainer, der diese Sparte wieder aufbauen könne. Gelungen sei es für den nordischen
Bereich, Alfred Gundelach erneut als Trainer zu verpflichten. Feuchtenberger machte deutlich, dass nicht nur der Leistungsgedanke zählen dürfe, sondern
die Besonderheiten der Region vor Ort beachtet werden müssen.Für die besondere Verbundenheit Feuchtenbergers zur Rhön, dankte Pöpperl ausdrücklich
und nahm die Gelegenheit wahr, den Vizepräsident zu bitten, die Ehrungen vorzunehmen. Mit dem Ehrenbrief des Bayerischen Skiverbandes wurde Emil Quack ausgezeichnet. Er war Jahrzehntelang der Vorsitzende des Skigaues. Die Ehrennadel in Silber bekam Resi Roßhirt,