
Fredi Eiter bei einem seiner Sprünge

Christian Rijavec bei einem seiner Sprünge

Heidi Neururer und Christian Rijavec

Organisator Philipp Eiter, Christian Rijavec, Frederick Eiter
Sensationeller Doppelweltrekord der Freestyler im Ski-Salto Springen
Pitztal am 18.04.2006 - 12:45 Uhr
Gleich zwei Weltrekorde fielen am Samstag, den 8. April 2006 im Tiroler Pitztal vor dem bekannten Hexenkessel. Der berühmte österreichische Freestyler Christian Rijavec und der Pitztaler Lokalmatador Frederick Eiter fixierten mit jeweils 29 Sprüngen neue Bestmarken im Springen von Vorwärts- und Rückwärtssalti. Rijavec und Eiter wurden innerhalb von zehn Minuten nach jedem Sprung wieder mit dem Skidoo zu ihrem Ausgangspunkt hinaufgezogen. Die beiden Rekordversuche wurden hintereinander abgehalten.
Weltrekord mit 29 Vorwartssalti durch Frederick Eiter
Frederick Eiter ist neuer Weltrekordhalter mit 29 Vorwärtssaltos auf Skiern innerhalb von zehn Minuten. Er verbesserte damit den Weltrekord von Tommy Walter, aufgestellt im Vorjahr in Aspen, Colorado um sechs Sprünge. Eiter gelang damit auch der Einzug in die Trainingsgemeinschaft für Freestyler von Christian Rijavec.
29 Rückwärtssaltos durch Christian Rijavec
Trotz am Vortag gebrochener Zehe schaffte Christian Rijavec, Österreichs bekanntester und erfolgreichster Freestyler, mit 29 Sprüngen einen dauerhaften Weltrekord für Rückwärtssaltos innerhalb von zehn Minuten aufzustellen. Rijavec begründet damit eine neue Rekorddisziplin, da diese bisher nur für Vorwärtssaltos bestand.
Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde
Die beiden Weltrekordversuche werden nach offizieller Beglaubigung im Guinness Buch der Rekorde sowie dessen Homepage mit je einem Photo in der neuesten Ausgabe aufscheinen. Organisator Philip Eiter: "Es freut mich umso mehr, dass es trotz der Verletzung von Rijavec beide geschafft haben Weltrekordler zu werden."
Wings of Live
Rijavec und Eiter widmen ihre Weltrekorde der wings for life foundation (www.wingsforlife.com) von Motorcross Ass- Heinz Kinigadner. Die Hauptfunktion der Foundation besteht in der Unterstützung und Förderung innovativer und hochqualitativer Spitzenforschung mit dem Ziel die Regeneration des verletzten Rückenmarks zu fördern. Hierbei werden sowohl klinisch-angewandte als grundlagenorientierte, evaluierte Forschungsvorhaben unterstützt.