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Martina Beck

Simone Hauswald

Kati Wilhelm

Aufholjagd par excellence: Martina Beck unschlagbar

DSV am 13.12.2008 - 15:50 Uhr

Martina Beck nun in Gelb-Rot: Nach ihrem Sieg in Östersund vor knapp einer Woche hat Martina Beck (SC Mittenwald) auch das zweite Jagdrennen der Saison gewonnen und führt somit nicht nur in der Disziplin-Wertung, sondern auch im Gesamt-Weltcup.

Zwei DSV-Damen auf dem Podest
Mit insgesamt nur einem Fehler und einer ansprechenden Laufleistung hat sich Martina Beck den Sieg im Verfolgungsrennen über zehn Kilometer im österreichischen Hochfilzen gesichert. Die Russin Svetlana Sleptsova belegte mit der schnellsten Laufzeit wie schon im Sprint den zweiten Rang. Insgesamt musste die 22-Jährige vier Strafrunden drehen und überquerte 18,3 Sekunden nach Beck die Ziellinie. Auf den hervorragenden dritten Rang kam die Sprintsiegerin Simone Hauswald (SC Gosheim) mit 26,8 Sekunden Rückstand. Bei teilweise starkem Wind am Schießstand verfehlte die Gosheimerin fünf Scheiben. Die Russin Albina Akhatova, Tora Berger aus Norwegen und Helena Jonsson belegten die Ränge vier bis sechs. Alle drei Skijägerinnen leisteten sich drei Fahrkarten.

Kati Wilhelm auf Rang neun
Die Thüringerin Kati Wilhelm (SC Motor Zella-Mehlis) hat das zweite Verfolgungsrennen des Winters auf Platz neun beendet. Bei der 32-Jährigen blieben am Schießstand insgesamt drei Scheiben schwarz, dennoch konnte sie sich mit der sechstbesten Laufzeit um zwei Positionen verbessern. Andrea Henkel (Großbreitenbacher SV) hatte Pech beim Schießen und musste sechsmal in die Strafrunde. Die Thüringerin, die am 10. Dezember ihren 31. Geburtstag feierte, fiel somit auf den elften Rang zurück. Ebenfalls sechs Fehler schoss die für den SC Gosheim startende Kathrin Hitzer. Mit 2:23 Minuten Rückstand kam die 22-Jährige als 20. ins Ziel. Eine tolle Aufholjagd gelang Sabrina Buchholz vom WSV Oberhof trotz ihrer vier Fehler. Von Startplatz 59 kämpfte sich die 28-Jährige auf den 26. Rang nach vorne und holte somit wertvolle Weltcup-Punkte. Weniger gut lief es dagegen bei Magdalena Neuner (SC Wallgau). Die sechsfache Weltmei
sterin patzte am Schießstand neunmal und fiel auf den 29. Rang zurück. Mit 48,1 Sekunden Laufrückstand zu Svetlana Sleptsova zeigte sich die 21-Jährige nach ihrem Trainingsausfall jedoch schon wieder in guter läuferischer Verfassung.


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