Navigation
Verbände




Breitensport/Ski-Tour/News

Stimmungsvoller Skiabend am Fröttmaninger Berg

Tolle Aussicht vom Fröttmaninger Berg

Skiarena Fröttmaning

Skiarena Fröttmaning mit Blick auf die Allianz Arena

Mit der U-Bahn zum Sikfahr’n

am 01.12.2008 - 09:50 Uhr

Auf dem Fröttmaninger Berg in München soll es auch in diesem Winter wieder einen Skibetrieb geben. „Wir wollen es noch einmal versuchen“, erklärte der Vorsitzende des Skiverbandes München, Axel Müller, bei einer Pressekonferenz im Haus des Sports. Für Fragen standen auch Mit-Initiator Horst Strehlow, Ski-Abteilungsleiter beim TSV 1860 München, und Sponsor Markus Schröcksnadel zur Verfügung.

Wann der Skibetrieb in diesem Winter aufgenommen wird, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Beim Skiverband München kann man sich vorstellen, an Weihnachten zu starten. Vom ersten Betriebstag an dürfte die Münchner Alpinskisaison wieder sechs Wochen dauern. Dieser Zeitraum war den Organisatoren auch zur Premiere im vergangenen Jahr zugestanden worden.

Müller zog zunächst eine positive Bilanz des ersten Skiwinters auf dem Fröttmaninger Berg: „Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, den Berg weiß zu machen und dass der Schnee liegen bleibt“. Auch sei kein Verkehrschaos entstanden und man habe den Berg schließlich so hinterlassen, wie man ihn vorgefunden habe. „Am Ende des Betriebs haben wir viel Lob bekommen“, so Müller.

Doch trotz der erfolgreichen Premiere habe die Landeshauptstadt noch kein grünes Licht für die Zukunft gegeben, bedauerte Müller. „Unser Ziel ist Sicherheit für die nächsten Jahre“, betonte er und verwies auf notwendige Investitionen. „Wir wollen erreichen, dass sich die Entscheidungsträger Gedanken machen, uns besser zu unterstützen“, erklärte Müller, „sonst können wir das in diesem Rahmen nicht mehr machen.“

Dabei fallen Müller mehrere Gründe ein, die für den Skibetrieb sprechen: Im Mittelpunkt steht dabei das wintersportliche Bewegungsangebot in der Großstadt – für Kinder ebenso wie für Erwachsene, und dazu noch umweltfreundlich mit der U-Bahn zu erreichen. Außerdem könnte der alpine Nachwuchs aus der Region von verbesserten Trainingsmöglichkeiten profitieren. Die Münchner Olympiabewerbung sprach Müller ebenfalls an: „Wir glauben, dass es sicher nicht hinderlich wäre, wenn wir zeigen, dass die Münchner auch in ihrer Stadt Ski fahren.“

Unterstützung haben die Münchner Initiatoren eines Fröttmaninger Skibetriebs aus Österreich erhalten. Markus Schröcksnadel, Geschäftsführer der Vereinigten Bergbahnen GmbH mit Sitz in Innsbruck, ist bereit, das zu erwartende Defizit zu übernehmen. Im Gegenzug will der Sohn des Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes in Fröttmaning die Skigebiete seiner Firma bewerben. „Ohne Schröcksnadel wäre das Projekt schon im letzten Jahr nicht zustande gekommen“, betonte Müller, ohne die Eigenleistungen des Skiverbandes München zu vergessen – in Form von unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit.



  Zurück
Suche

Facebook-Fanpage
Werde Fan auf Facebook
Newsletter
Zur Newsletter Anmeldung - Jetzt Abonnent werden!
Downloads
Projekte
DSV-Versicherungen