Informationen zu Maßnahmen rund um das Coronavirus

Stand: 02.09.2021

Die Pandemie des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 stellt auch den organisierten Sport und dadurch den Bayerischen Skiverband vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite wollen wir unsere Regionalverbände und Mitgliedsvereine mit Informationen versorgen und die vom BSV getroffenen Maßnahmen vorstellen. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Auf dieser Seite finden Sie die jeweils gültigen Rechtsgrundlagen, wie z.B. die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung oder das Rahmenhygienekonzept Sport. Wir bitten um eine gewissenhafte Prüfung der rechtlichen Grundlagen!

1. Es wird eine neue, 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlassen, die am 2. September in Kraft tritt und bis einschließlich 1. Oktober (Freitag) gilt.

2. Die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung wird abgelöst. Mit ihr entfallen auch alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant.

3. An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.

  • Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Das entspricht einer bayernweiten Hospitalisierungs-Inzidenz von 9,13 je 100.000 Einwohner. Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:
    1. Anhebung des Maskenstandards auf FFP2.
    2. Kontaktbeschränkungen.
    3. Erfordernis, als Testnachweis einen PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule).
    4. Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen.
  • Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

4. Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35 im Landkreis oder in der kreisfeien Stadt gilt indoor breitflächig der 3G-Grundsatz: Persönlichen Zugang haben deshalb nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete. Dies betrifft öffentliche und private Einrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, die Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, die außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches. Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G inzidenzunabhängig indoor wie outdoor.

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.

Die Einhaltung der 3G-Regeln muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

5. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Maskenstandard. Außerdem wird künftig überall wie folgt differenziert:

  • Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).
  • In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
  • Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (künftig OP-Maske) ausnahmslos. In Schule und Kita sowie Alten- und Pflegeheime gelten Sonderregelungen.

6. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.

7. Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen. Für folgende Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse etc.) gilt:

  • Bis 5.000 Personen darf die Kapazität zu 100 % genutzt werden.
  • Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
  • Es sind maximal 25.000 Personen zulässig. Dies entspricht dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 10. August 2021.
  • Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden.
  • Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist. Hierzu wird es daher auch einen Bußgeldtatbestand für Veranstalter und Teilnehmer geben.
  • Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen.

8. Oberstes Ziel für die Schule ist der Präsenzunterricht. Hier gilt:

  • Regelungen zum Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 100 werden ersatzlos gestrichen.
  • Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 (14. September) gilt als besondere Schutzmaßnahme bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht – auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes. In der Grundschulstufe können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.
  • Die Tests an den Schulen werden nochmals ausgeweitet: In der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird – sobald hierfür die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sind – zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“), im Übrigen sowie an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt. Das bedeutet: Bis die Lollitests in der Grundschule zur Verfügung stehen, wird auch dort drei Mal wöchentlich getestet.
  • Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und zur Gewährleistung einer Betreuung der Kinder in den Kindertageseinrichtungen ist die Anordnung einer Quarantäne von Kontaktpersonen möglichst auf wenige Fälle zu beschränken. Gibt es einen Infektionsfall in der Klasse, soll anders als bisher nicht immer für die gesamte Klasse Quarantäne festgelegt werden, sondern Quarantäne mit Augenmaß. Sie ist dann auf die Schülerinnen und Schüler einzugrenzen, die unmittelbaren und ungeschützten engen Kontakt zum erkrankten Schüler hatten, und kann bei negativem PCR-Test nach fünf Tagen auch schnell wieder enden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall. Beim korrekten Einsatz von Luftreinigungsgeräten kann es auf eine Quarantäne der anderen Schüler sogar vollständig verzichten. Bei den übrigen Schülerinnen und Schülern der Klasse können für eine gewisse Zeit tägliche Testungen durchgeführt werden.
  • Schließlich kann im Rahmen der angepassten STIKO-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche eine Corona-Schutzimpfung auch während der Unterrichtszeit angeboten und durchgeführt werden.

9. Neben dem Schulbetrieb hat die Sicherstellung des Regelbetriebs in den Kinderbetreuungseinrichtungen oberste Priorität. Die Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb ab einer Inzidenz von 100 werden auch hier ersatzlos gestrichen. Das Angebot für zweimal wöchentliche Testungen für betreute Kinder ist ein wichtiger Baustein, um Corona-Infektionen frühzeitig zu erkennen. Deshalb wird das bewährte Testkonzept mit Berechtigungsscheinen auch im neuen Kitajahr 2021/2022 bis Ende des Jahres 2021 in Kooperation mit den Apotheken fortgesetzt. Auch hier wird es bei einem Infektionsfall Quarantäne nur mit Augenmaß unter Berücksichtigung der Belange der Kinder und Kinderbetreuungseinrichtungen geben.

10. Für die Hochschulen gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht. Damit wird für das kommende Semester Präsenzlehre wieder umfassend möglich sein. Es gilt aber nach allgemeinen Regeln Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Tests werden für Studenten mit Studentenausweis weiterhin kostenlos bereitgestellt.

11. Gottesdienste und Versammlungen indoor nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen (3G). Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot. Die Maskenpflicht richtet sich künftig nach den neuen allgemeinen Regeln (damit entfällt insb. FFP2). Das im Gottesdienst bisher geltende Gesangsverbot ab Inzidenz 100 entfällt ebenso wie das bisherige Verbot von großen religiösen Veranstaltungen.

12. In der Gastronomie entfällt die bisherige coronabedingte Sperrstunde (bisher 1 h). Im Übrigen gelten auch hier künftig die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht.

13. Im Bereich der Beherbergung entfallen die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen. Im Rahmen von 3G genügt es hier, wenn Test wie bisher bei Ankunft und danach jede 72 Stunden vorgelegt werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insb. zur Maskenpflicht.

14. In Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

15. Bei Messen entfällt wie im Handel die flächenabhängige Besucherbegrenzung. Stattdessen wird eine neue tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen eingeführt. Es gilt immer 3G. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

16. Volksfeste („öffentliche Festivitäten“) bleiben untersagt. Für Ersatzveranstaltungen, die im Wege von Einzelfallausnahmen möglich bleiben, gilt inzidenzunabhängig 3G.

17. Es ist geplant, Clubs und Diskotheken mit Blick auf Reiserückkehrer aus den Ferien mit einem zeitlichen Sicherheitsabstand erst ab Anfang Oktober wieder zu öffnen. Der Zugang soll dann nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test möglich sein.

18. Die Verordnung wird grundlegend vereinfacht und gestrafft. Die aufgrund der künftig allgemein geltenden Regelungen zu 3G und Maskenpflicht entbehrlich gewordenen Sonderbestimmungen zu Versammlungen nach Art. 8 GG, betrieblichen Unterkünften, außerschulischer Bildung, Bibliotheken, Archiven und zum Prüfungswesen entfallen. Erhalten bleibt im bisherigen Umfang die Notwendigkeit spezifischer Infektionsschutzkonzepte in den Bereichen, in denen sie bisher bestanden, sowie das Alkoholverbot auf öffentliche Verkehrsflächen und Sportstätten.

Quelle: Bericht aus der Kabinettssitzung vom 31.08.2021 (abgerufen über StMI am 02.09.2021: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php)

Schüler in Bayern müssen sich bei der neuen sogenannten 3G-Regel auch in den Ferien nicht testen lassen, wenn sie in Innenbereiche von Schwimmbädern, Restaurants oder Turnhallen wollen. Seit Montag müssen Menschen ab einem Inzidenzwert von 35 in Innenbereichen nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Schüler, die im Rahmen des Unterrichts regelmäßig getestet werden. Die Ausnahme für Schüler gilt auch in den Ferien, wie das Gesundheitsministerium am Montag erklärte. Zuvor hatte der Radiosender Antenne Bayern berichtet.
Kinder und Jugendliche aus Deutschland müssen für eine Befreiung von der 3G-Regel ein Dokument vorlegen, das den Schulbesuch beweist - zum Beispiel einen Schülerausweis oder ein Schülerticket. Es sei nicht erforderlich, dass die Kinder ein negatives Ergebnis vorweisen, so das Gesundheitsministerium in München. Wer die Schule aber bereits beendet hat wie zum Beispiel Abiturienten, gilt formal nicht mehr als Schülerin oder Schüler und fällt damit unter die 3G-Regel. Schüler aus dem Ausland müssen eine Bestätigung der Schule vorlegen und beweisen, dass auch dort regelmäßig Tests gemacht werden. Die Sommerferien in Bayern gehen noch bis Mitte September.

Quelle: Süddeutsche Zeitung (https://www.sueddeutsche.de/bayern/gesundheit-muenchen-keine-testpflicht-fuer-schueler-in-ferien-bei-3g-regel-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210823-99-938217)

Rechtliche Grundlage für die Ausübung von Sport im Verein bilden zum einen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie das Rahmenhygienekonzept Sport. Wir bitten alle unsere Vereine und Regionalverbände die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sorgfältig und vollumfänglich einzuhalten.

Vierzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in aktueller Fassung (Zuletzt abgerufen am 02.09.2021)

Änderungsverordnung zur 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Zuletzt abgerufen am 23.08.2021)

Rahmenkonzept Sport vom 14.09.2021 (Zuletzt abgerufen am 20.09.2021)

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und mehrfach aktualisiert.

Außerdem informiert der BLSV über allgemeine Informationen für Sportvereine und eigene Maßnahmen.

Alles finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite des BLSV: www.blsv.de/coronavirus

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und aktualisiert diese ständig.

Die Informationen zum Bereich Sport sind im Teil "Sport" zu finden.

Alle FAQs finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite: www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und klärt Sie über Schutzmaßnahmen auf: https://www.coronavirus.bayern.de
Die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30. Juli 2021 regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Die Bundesregierung hat am 30. Juli 2021 die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) erlassen; diese trat am 1. August 2021 in Kraft und löste die CoronaEinreiseV vom 12. Mai 2021 ab. Wie bisher, regelt die neue CoronaEinreiseV Pflichten vor, bei und nach der Einreise nach Deutschland, insbesondere sind dies:

  • Anmeldepflicht (Digitale Einreiseanmeldung)
  • Quarantänepflicht
  • Nachweispflicht (Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis)
  • Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen und Mobilfunkbetreiber

Wesentlich neu ist, dass eine generelle Nachweispflicht – unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und vom Ort des Aufenthalts – für alle Einreisenden ab 12 Jahren besteht; ein Impfnachweis, Genesenennachweis oder ein negatives Testergebnis muss bereits bei der Einreise vorliegen.

Zudem entfällt die bisherige Dreiteilung der Risikogebietsausweisung (einfache Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete); die CoronaEinreiseV differenziert mit Wirkung ab dem 1. August 2021 nur noch zwischen Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten.

Quelle: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php (Zuletzt abgerufen am 23.08.2021)

Link zur CoronaEinreiseV auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums (Zuletzt abgerufen am 23.08.2021)

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie konnten im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 viele Aus- und Fortbildungstermine nicht stattfinden. Der DSV und seine Landesskiverbände sind weiterhin bestrebt, nach den derzeit geltenden behördlichen Auflagen ein flexibles Lehrgangsangebot auch über den Sommer zu schaffen. Alle Akteure würden sich freuen, Euch auch im Sommer außerhalb des Schnees zu begrüßen und mit Euch gemeinsam in Bewegung zu kommen und somit Ideen an die Hand geben, wie Ihr in den Vereinen Eure Mitglieder auch im Sommer „in Bewegung bringen“ könnt.

Die nachfolgenden Regelungen sind gültig für alle Breitensport-Lizenzen (Trainer-C/B/A Breitensport). Die Regelungen beziehen sich sowohl auf die DSV-Card als auch auf die DOSB-Lizenz.

Der DSV-Ausschuss Bildung hat in seiner Videokonferenz am 23.04.2021 folgende Regelungen aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 getroffen:

Übungsleiter, deren DSV-Cards im Juli 2020 abgelaufen sind bzw. DOSB-Lizenzen, die im Kalenderjahr 2020 abgelaufen sind und die keine Coronakulanzverlängerung (Beschluss 10.11.2020) wahrgenommen haben, werden hinsichtlich der Fortbildungspflicht mit den „Coronakulanzverlängerern“ gleichgestellt. Eine ausgelaufene Lizenz im Kalenderjahr 2020 wird demnach gleichbehandelt, wie eine auslaufende Lizenz im Kalenderjahr 2021 (siehe nachfolgend).

Für die DSV-Cards, die im Juli 2021 ablaufen und DOSB-Lizenzen, die im Kalenderjahr 2021 ablaufen oder abgelaufen sind, kann …

ENTWEDER

eine Coronakulanzverlängerung um 1 Jahr ohne Fortbildung erfolgen. Das bedeutet:

  • DSV-Card läuft 07/2021 aus à Verlängerung ohne Fortbildung bis 07/2022
  • DOSB-Lizenz abgelaufen 03/2021 à Verlängerung ohne Fortbildung bis 12/2022
  • DOSB-Lizenz läuft 12/2021 aus à Verlängerung ohne Fortbildung bis 12/2022

Den Antrag zur Lizenzverlängerung findet Ihr hier. Bei einer Corona-bedingten Verlängerung ohne Fortbildung im Feld letzte Fortbildung "Corona" angeben und als Datum 23.04.2021.

ODER

eine reguläre Verlängerung mit Besuch einer flexiblen Sommerfortbildung oder einer Fortbildung auf Schnee in der Saison 2021/2022 beim Landesskiverband oder DSV erfolgen. Fachfremde Fortbildungen weiterer Bildungsanbieter (z.B. Landessportbünde, weitere Spitzenfach- oder Landesfachverbänden, …) werden nicht anerkannt. Das bedeutet:

  • Verlängerung der DSV-Card um 2 Jahre (bei 2-tägiger Fortbildung) bis 07/2024
  • Verlängerung der DOSB-Lizenz um 2 (Trainer-A Breitensport) bzw. 4 (Trainer-C und Trainer-B Breitensport)

Jede/r Übungsleiter/in kann an Fortbildungsangeboten aller Landesskiverbände zur Lizenzverlängerung teilnehmen. Eine Übersicht aller Aus- und Fortbildungslehrgänge des DSV ebenso wie Angebote, die kurzfristig und zusätzlich zu den regulären Terminkalendern angeboten werden, findet Ihr hier. Eine Übersicht der Lehrgangstermine in den Landesskiverbänden findet Ihr hier sowie auf deren Homepages.

Für alle Übungsleiter, die sich in einer laufenden Ausbildung befinden:

Der Zeitraum für den Abschluss der Ausbildung wird um 1 weiteres Jahr ausgeweitet. Das bedeutet:

  • Ausbildungsbeginn im Herbst 2019 à Ausbildungsabschluss spätestens im Herbst 2023

Für die ausgelaufenen DSV-Cards 07/2019 wird die Kulanzsaison um 1 weiteres Jahr verlängert, d.h. auslaufende DSV-Cards 07/2019 können…

ENTWEDER

  • mit einer digitalen oder „kreativen“ Fortbildung in der Saison 2020/2021 regulär verlängert werden

ODER

  • mit einer zweitägigen disziplinspezifischen Fortbildung in 2021/2022 regulär verlängert werden.

Der PZW-Terminplan für 2021 muss wegen der Corona-Krise angepasst werden.

Aufgrund der derzeitigen Situation teilt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Auffassung der in das PZW-Projekt eingebundenen Sportfachverbände, dass der Sichtungstermin mit den sportmotorischen Tests zur Aufnahme neuer Schülerinnen und Schüler in das Projekt „Partnerschulen des Wintersports“ zum Schuljahr 2021-22 leider ersatzlos entfallen muss.

Die Projektkoordinatoren der Schulen werden gebeten, interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei den  Neuanmeldungen für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 hinsichtlich der Aufnahme in das Projekt beratend zur Seite zu stehen.

Ansprechpartner in sportfachlichen Fragen ist Herr Dominik Feldmann (BSV).
Die finale Zustimmung zur Aufnahme sportlich talentierter Schülerinnen und Schüler in das Projekt (Sport-OK) obliegt wie gehabt den jeweiligen Verbänden in alleiniger Verantwortung. Das Staatsministerium bittet die Verbandsbeauftragten um die fristgerechte Eingabe des sportfachlichen Votums in die Datenbank.

Per 20.11.2020 sind alle Sport-OKs in den Disziplinen vergeben, die Umverteilung der sogenannten Budget-Stunden wird in Abstimmung der Sportfachverbände mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus auf das Schuljahr 2021/2022 verschoben. Die PZW-Schulen werden über diesen Schritt seitens des StMUK ausführlich informiert.

Generelle Maßnahmen:

  • Es fahren keine Ausbilder*innen des Bayerischen Skiverbandes und seiner regionalen Skiverbände in von der deutschen Bundesregierung ausgewiesene Risikogebiete.
  • Die Regionen mit ihren Lehrreferenten, sowie die Disziplinreferenten des BSV stimmen sich regelmäßig mit der BSV Geschäftsführung ab und entscheiden kurzfristig über die Durchführung/Absage oder Wiederaufnahme von Lehrgängen. Bewertet wird nach der Risikoliste des RKI und bestehenden Reisewarnungen der Bundesregierung.
  • Angemeldeten Teilnehmer*innen von ausgefallenen/abgesagten Lehrgängen steht das Fortbildungsangebot aller regionalen Skiverbände offen.

Ausbildungen:

Es ist in Klärung mit den Dachverbänden, wie es sich mit den Ausbildungen verhält.

Der Umgang mit den Theorielehrgängen ist unterschiedlich geplant: Teilweise wird eine Präsenzveranstaltung (soweit erlaubt und möglich) angeboten, teilweise werden virtuelle Lehrgänge angeboten.

Der Deutsche Skiverband stellt auf einer Microsite konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung. Diese werden dynamisch an die Entwicklungen im Pandemieverlauf angepasst.

Direkt zur Microsite: www.deutscherskiverband.de/corona

Mit Abstand mein Lieblingssport.

Ski Alpin, Skilanglauf, Tourengehen, Snowboarden und Telemarken finden draußen statt. Mit viel frischer Luft und ausreichend Platz. Distanz- und Verhaltensregeln lassen sich deshalb problemlos einhalten. Das minimiert nicht nur das Infektionsrisiko, sondern ist gleichzeitig der beste Garant für ein rundum gelungenes Sport- und Naturerlebnis. Der Wintersport leistet außerdem einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, denn er ist gesund, naturverträglich, anpassungsfähig, nachhaltig und sozial verantwortlich. Damit werden wichtige Aufgaben der Gesellschaft in der Gegenwart und der Zukunft erfüllt: Jeder für Dich. Zusammen für Alle.

Die Wintersport Verhaltensregeln zum Ausdrucken und Verwenden als PDF-Datei

Das Bayerische Landesamt für Schule hat im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus auf www.laspo.de eine eigene Internetseite und eine Linksammlung angelegt, auf der auf ausgewählte Bewegungsangebote hingewiesen wird, u.a. von den bayerischen Sportfachverbänden (inkl. dem BSV) oder auf Initiativen anderer Kultusministerien.

Der direkte Link: hier klicken
Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos zum Download erhältlich.
Quelle: bundesregierung.de

Download im App Store (Apple)
Download bei Google Play (Android)
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz und Regierenden Bürgermeister Michael Müller sowie die Regierungschef*innen der Länder hat der organisierte Sport in Deutschland heute Öffnungen für den Vereinssport und seine 28 Millionen Mitglieder gefordert: Offener Brief des Organisierten Sports

Berlin, 26. Februar 2021

Auernhammer fordert Öffnungen für Sport an freier Luft

Durch die Einschränkungen im Rahmen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben Sportbetriebe sowie Vereine aller Sportarten große Verluste erlitten. Auch für die vielen Sportlerinnen und Sportler bedeutet das große Einschnitte in ihrem Trainings- und Fitnessregime. „Bewegung und Sport sind vor allem in der Corona-Zeit wichtiger denn je. Sie tragen maßgeblich zu unser aller Gesundheit bei“, so das Mitglied des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Artur Auernhammer. Im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), die für den 3. März anberaumt ist und über die künftigen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie entscheidet, müsse ein Öffnungsszenario für den Sport beschlossen werden. „Ich fordere ganz klar die Öffnung von Einzelsportmöglichkeiten an der freien Luft. Dazu zähle ich Golf, Tennis, das Skifahren, den Reitsport und weitere. Denn gerade bei diesen Sportarten ist es möglich, auf die notwendigen Hygienemaßnahmen inklusive der Abstandsgebote zu achten, zudem werden sie sowieso unter freiem Himmel ausgetragen“, führt Auernhammer seine Forderung aus.
„Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder müssen sich jetzt für unsere Sport- und Vereinslandschaft stark machen und den Bürgern eine Perspektive aus dem Lockdown geben. Dabei muss der Sport auch wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkungen ganz vorne mit dabei sein“, fordert Artur Auernhammer die Mitglieder der MPK auf. Bei sinkender Inzidenzzahl müsse gerade aufgrund der aktuell hervorragenden Wetterbedingungen die Möglichkeit für vielfältige Freizeitaktivitäten geschaffen werden. Zudem stärke die Öffnung dieser Sportarten die Betreiber bei der Bewältigung ihrer laufenden Kosten: Plätze und Ausrüstung müssen trotz ausbleibender Nutzung gepflegt und gewartet werden und im Reitsport müssen Pferde täglich verpflegt werden.

Pressemitteilung als PDF

Die Gesundheit steht an erster Stelle. Ein verantwortungsbewusster Wintersport hält alle Regeln und Vorgaben vollumfänglich ein, sobald es ermöglicht wird können wir die erarbeiteten Schutz- und Hygienekonzepte umsetzen.

In einem offenen Brief plädieren die deutschen Ski- und Snowboardverbände an politische Entscheidungsträger in Deutschland: "Als Verbände übernehmen wir weiterhin Verantwortung. Wir benötigen aber für die Umsetzung unserer weitreichenden Konzepte und Schutzmaßnahmen dringend die Unterstützung der Politik!"

Den kompletten offenen Brief als PDF-Datei ansehen.

Mit der Schließung sämtlicher Sportstätten durch die Neunte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung herrschte seit 01.12. einige Unsicherheit, ob Skilanglauf im Sinne der Individualsportregelungen allein, zu zweit und mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt ist.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege konkretisierte nun die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gegenüber dem Bayerischen Rundfunk so, dass Langlaufen außerhalb von Sportstätten gestattet ist. Das gilt auch, wenn eine Langlaufloipe in der freien Natur vorgespurt wurde; eine solche vorgespurte Loipe stellt für sich genommen keine "Sportstätte" im Sinne des §10 Abs. 3 Satz 1 der 9. BayIfSMV dar.

Untersagt ist allerdings das Langlaufen in "Sportstätten". Hierzu gehören insbesondere zugangsbeschränkte Sportanlagen, wie etwa eine in sich geschlossene Langlauf- oder Biathlonstrecke oder -arena mit entsprechender Sportstätteninfrastruktur.

Ebenso wie das Langlaufen ist auch das Skitourengehen in der freien Natur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Hier gilt es jedoch, die Sensibilität der Natur und die alpinen Gefahren einschätzen zu können und entsprechend besonnen zu agieren.

Quellen: