Informationen zu Maßnahmen rund um das Coronavirus

Die Pandemie des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 stellt auch den organisierten Sport und dadurch den Bayerischen Skiverband vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite wollen wir unsere Regionalverbände und Mitgliedsvereine mit Informationen versorgen und die vom BSV getroffenen Maßnahmen vorstellen. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Auf dieser Seite finden Sie die jeweils gültigen Rechtsgrundlagen, wie z.B. die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung oder das Rahmenhygienekonzept Sport. Wir bitten um eine gewissenhafte Prüfung der rechtlichen Grundlagen!

Stand: 12.05.2021

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und aktualisiert diese ständig.

Die Informationen zum Bereich Sport sind im Teil "Sport" zu finden.

Alle FAQs finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite: www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und klärt Sie über Schutzmaßnahmen auf: https://www.coronavirus.bayern.de
Rechtliche Grundlage für die Ausübung von Sport im Verein bilden zum einen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie das Rahmenhygienekonzept Sport. Wir bitten alle unsere Vereine und Regionalverbände die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sorgfältig und vollumfänglich einzuhalten.

Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 05.03.2021 (Zuletzt abgerufen am 07.05.2021)

Verordnung zur Änderung der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung (Zuletzt abgerufen am 07.05.2021)

Rahmenhygienekonzept Sport vom 06.05.2021 (Zuletzt abgerufen am 07.05.2021)

Die BLSV Vorlage kann von Vereinen für die Übungsleiter und Trainer verwendet werden: Vorlage Bestätigung für Impfzentren
Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung – EQV) vom 05.11.2020, zuletzt geändert am 05.05.2021:

Einreise-Quarantäneverordnung - EQV (Zuletzt abgerufen am 07.05.2021)

NEU: Allgemeinverfügung zur Erteilung einer Ausnahme nach § 2 Abs. 4 EQV vom 11. Mai 2021: Grenzverkehr (Zuletzt abgerufen am 12.05.2021)

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und mehrfach aktualisiert.

Außerdem informiert der BLSV über allgemeine Informationen für Sportvereine und eigene Maßnahmen.

Alles finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite des BLSV: www.blsv.de/coronavirus

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie konnten im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 viele Aus- und Fortbildungstermine nicht stattfinden. Der DSV und seine Landesskiverbände sind weiterhin bestrebt, nach den derzeit geltenden behördlichen Auflagen ein flexibles Lehrgangsangebot auch über den Sommer zu schaffen. Alle Akteure würden sich freuen, Euch auch im Sommer außerhalb des Schnees zu begrüßen und mit Euch gemeinsam in Bewegung zu kommen und somit Ideen an die Hand geben, wie Ihr in den Vereinen Eure Mitglieder auch im Sommer „in Bewegung bringen“ könnt.

Die nachfolgenden Regelungen sind gültig für alle Breitensport-Lizenzen (Trainer-C/B/A Breitensport). Die Regelungen beziehen sich sowohl auf die DSV-Card als auch auf die DOSB-Lizenz.

Der DSV-Ausschuss Bildung hat in seiner Videokonferenz am 23.04.2021 folgende Regelungen aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 getroffen:

Übungsleiter, deren DSV-Cards im Juli 2020 abgelaufen sind bzw. DOSB-Lizenzen, die im Kalenderjahr 2020 abgelaufen sind und die keine Coronakulanzverlängerung (Beschluss 10.11.2020) wahrgenommen haben, werden hinsichtlich der Fortbildungspflicht mit den „Coronakulanzverlängerern“ gleichgestellt. Eine ausgelaufene Lizenz im Kalenderjahr 2020 wird demnach gleichbehandelt, wie eine auslaufende Lizenz im Kalenderjahr 2021 (siehe nachfolgend).

Für die DSV-Cards, die im Juli 2021 ablaufen und DOSB-Lizenzen, die im Kalenderjahr 2021 ablaufen oder abgelaufen sind, kann …

ENTWEDER

eine Coronakulanzverlängerung um 1 Jahr ohne Fortbildung erfolgen. Das bedeutet:

  • DSV-Card läuft 07/2021 aus à Verlängerung ohne Fortbildung bis 07/2022
  • DOSB-Lizenz abgelaufen 03/2021 à Verlängerung ohne Fortbildung bis 12/2022
  • DOSB-Lizenz läuft 12/2021 aus à Verlängerung ohne Fortbildung bis 12/2022

Den Antrag zur Lizenzverlängerung findet Ihr hier. Bei einer Corona-bedingten Verlängerung ohne Fortbildung im Feld letzte Fortbildung "Corona" angeben und als Datum 23.04.2021.

ODER

eine reguläre Verlängerung mit Besuch einer flexiblen Sommerfortbildung oder einer Fortbildung auf Schnee in der Saison 2021/2022 beim Landesskiverband oder DSV erfolgen. Fachfremde Fortbildungen weiterer Bildungsanbieter (z.B. Landessportbünde, weitere Spitzenfach- oder Landesfachverbänden, …) werden nicht anerkannt. Das bedeutet:

  • Verlängerung der DSV-Card um 2 Jahre (bei 2-tägiger Fortbildung) bis 07/2024
  • Verlängerung der DOSB-Lizenz um 2 (Trainer-A Breitensport) bzw. 4 (Trainer-C und Trainer-B Breitensport)

Jede/r Übungsleiter/in kann an Fortbildungsangeboten aller Landesskiverbände zur Lizenzverlängerung teilnehmen. Eine Übersicht aller Aus- und Fortbildungslehrgänge des DSV ebenso wie Angebote, die kurzfristig und zusätzlich zu den regulären Terminkalendern angeboten werden, findet Ihr hier. Eine Übersicht der Lehrgangstermine in den Landesskiverbänden findet Ihr hier sowie auf deren Homepages.

Für alle Übungsleiter, die sich in einer laufenden Ausbildung befinden:

Der Zeitraum für den Abschluss der Ausbildung wird um 1 weiteres Jahr ausgeweitet. Das bedeutet:

  • Ausbildungsbeginn im Herbst 2019 à Ausbildungsabschluss spätestens im Herbst 2023

Für die ausgelaufenen DSV-Cards 07/2019 wird die Kulanzsaison um 1 weiteres Jahr verlängert, d.h. auslaufende DSV-Cards 07/2019 können…

ENTWEDER

  • mit einer digitalen oder „kreativen“ Fortbildung in der Saison 2020/2021 regulär verlängert werden

ODER

  • mit einer zweitägigen disziplinspezifischen Fortbildung in 2021/2022 regulär verlängert werden.

Der PZW-Terminplan für 2021 muss wegen der Corona-Krise angepasst werden.

Aufgrund der derzeitigen Situation teilt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Auffassung der in das PZW-Projekt eingebundenen Sportfachverbände, dass der Sichtungstermin mit den sportmotorischen Tests zur Aufnahme neuer Schülerinnen und Schüler in das Projekt „Partnerschulen des Wintersports“ zum Schuljahr 2021-22 leider ersatzlos entfallen muss.

Die Projektkoordinatoren der Schulen werden gebeten, interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei den  Neuanmeldungen für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 hinsichtlich der Aufnahme in das Projekt beratend zur Seite zu stehen.

Ansprechpartner in sportfachlichen Fragen ist Herr Dominik Feldmann (BSV).
Die finale Zustimmung zur Aufnahme sportlich talentierter Schülerinnen und Schüler in das Projekt (Sport-OK) obliegt wie gehabt den jeweiligen Verbänden in alleiniger Verantwortung. Das Staatsministerium bittet die Verbandsbeauftragten um die fristgerechte Eingabe des sportfachlichen Votums in die Datenbank.

Per 20.11.2020 sind alle Sport-OKs in den Disziplinen vergeben, die Umverteilung der sogenannten Budget-Stunden wird in Abstimmung der Sportfachverbände mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus auf das Schuljahr 2021/2022 verschoben. Die PZW-Schulen werden über diesen Schritt seitens des StMUK ausführlich informiert.

Generelle Maßnahmen:

  • Es fahren keine Ausbilder*innen des Bayerischen Skiverbandes und seiner regionalen Skiverbände in von der deutschen Bundesregierung ausgewiesene Risikogebiete.
  • Die Regionen mit ihren Lehrreferenten, sowie die Disziplinreferenten des BSV stimmen sich regelmäßig mit der BSV Geschäftsführung ab und entscheiden kurzfristig über die Durchführung/Absage oder Wiederaufnahme von Lehrgängen. Bewertet wird nach der Risikoliste des RKI und bestehenden Reisewarnungen der Bundesregierung.
  • Angemeldeten Teilnehmer*innen von ausgefallenen/abgesagten Lehrgängen steht das Fortbildungsangebot aller regionalen Skiverbände offen.

Ausbildungen:

Es ist in Klärung mit den Dachverbänden, wie es sich mit den Ausbildungen verhält.

Der Umgang mit den Theorielehrgängen ist unterschiedlich geplant: Teilweise wird eine Präsenzveranstaltung (soweit erlaubt und möglich) angeboten, teilweise werden virtuelle Lehrgänge angeboten.

Der Deutsche Skiverband stellt auf einer Microsite konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung. Diese werden dynamisch an die Entwicklungen im Pandemieverlauf angepasst.

Direkt zur Microsite: www.deutscherskiverband.de/corona

Mit Abstand mein Lieblingssport.

Ski Alpin, Skilanglauf, Tourengehen, Snowboarden und Telemarken finden draußen statt. Mit viel frischer Luft und ausreichend Platz. Distanz- und Verhaltensregeln lassen sich deshalb problemlos einhalten. Das minimiert nicht nur das Infektionsrisiko, sondern ist gleichzeitig der beste Garant für ein rundum gelungenes Sport- und Naturerlebnis. Der Wintersport leistet außerdem einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, denn er ist gesund, naturverträglich, anpassungsfähig, nachhaltig und sozial verantwortlich. Damit werden wichtige Aufgaben der Gesellschaft in der Gegenwart und der Zukunft erfüllt: Jeder für Dich. Zusammen für Alle.

Die Wintersport Verhaltensregeln zum Ausdrucken und Verwenden als PDF-Datei

Das Bayerische Landesamt für Schule hat im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus auf www.laspo.de eine eigene Internetseite und eine Linksammlung angelegt, auf der auf ausgewählte Bewegungsangebote hingewiesen wird, u.a. von den bayerischen Sportfachverbänden (inkl. dem BSV) oder auf Initiativen anderer Kultusministerien.

Der direkte Link: hier klicken
Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos zum Download erhältlich.
Quelle: bundesregierung.de

Download im App Store (Apple)
Download bei Google Play (Android)
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz und Regierenden Bürgermeister Michael Müller sowie die Regierungschef*innen der Länder hat der organisierte Sport in Deutschland heute Öffnungen für den Vereinssport und seine 28 Millionen Mitglieder gefordert: Offener Brief des Organisierten Sports

Berlin, 26. Februar 2021

Auernhammer fordert Öffnungen für Sport an freier Luft

Durch die Einschränkungen im Rahmen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben Sportbetriebe sowie Vereine aller Sportarten große Verluste erlitten. Auch für die vielen Sportlerinnen und Sportler bedeutet das große Einschnitte in ihrem Trainings- und Fitnessregime. „Bewegung und Sport sind vor allem in der Corona-Zeit wichtiger denn je. Sie tragen maßgeblich zu unser aller Gesundheit bei“, so das Mitglied des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Artur Auernhammer. Im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), die für den 3. März anberaumt ist und über die künftigen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie entscheidet, müsse ein Öffnungsszenario für den Sport beschlossen werden. „Ich fordere ganz klar die Öffnung von Einzelsportmöglichkeiten an der freien Luft. Dazu zähle ich Golf, Tennis, das Skifahren, den Reitsport und weitere. Denn gerade bei diesen Sportarten ist es möglich, auf die notwendigen Hygienemaßnahmen inklusive der Abstandsgebote zu achten, zudem werden sie sowieso unter freiem Himmel ausgetragen“, führt Auernhammer seine Forderung aus.
„Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder müssen sich jetzt für unsere Sport- und Vereinslandschaft stark machen und den Bürgern eine Perspektive aus dem Lockdown geben. Dabei muss der Sport auch wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkungen ganz vorne mit dabei sein“, fordert Artur Auernhammer die Mitglieder der MPK auf. Bei sinkender Inzidenzzahl müsse gerade aufgrund der aktuell hervorragenden Wetterbedingungen die Möglichkeit für vielfältige Freizeitaktivitäten geschaffen werden. Zudem stärke die Öffnung dieser Sportarten die Betreiber bei der Bewältigung ihrer laufenden Kosten: Plätze und Ausrüstung müssen trotz ausbleibender Nutzung gepflegt und gewartet werden und im Reitsport müssen Pferde täglich verpflegt werden.

Pressemitteilung als PDF

Die Gesundheit steht an erster Stelle. Ein verantwortungsbewusster Wintersport hält alle Regeln und Vorgaben vollumfänglich ein, sobald es ermöglicht wird können wir die erarbeiteten Schutz- und Hygienekonzepte umsetzen.

In einem offenen Brief plädieren die deutschen Ski- und Snowboardverbände an politische Entscheidungsträger in Deutschland: "Als Verbände übernehmen wir weiterhin Verantwortung. Wir benötigen aber für die Umsetzung unserer weitreichenden Konzepte und Schutzmaßnahmen dringend die Unterstützung der Politik!"

Den kompletten offenen Brief als PDF-Datei ansehen.

Mit der Schließung sämtlicher Sportstätten durch die Neunte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung herrschte seit 01.12. einige Unsicherheit, ob Skilanglauf im Sinne der Individualsportregelungen allein, zu zweit und mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt ist.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege konkretisierte nun die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gegenüber dem Bayerischen Rundfunk so, dass Langlaufen außerhalb von Sportstätten gestattet ist. Das gilt auch, wenn eine Langlaufloipe in der freien Natur vorgespurt wurde; eine solche vorgespurte Loipe stellt für sich genommen keine "Sportstätte" im Sinne des §10 Abs. 3 Satz 1 der 9. BayIfSMV dar.

Untersagt ist allerdings das Langlaufen in "Sportstätten". Hierzu gehören insbesondere zugangsbeschränkte Sportanlagen, wie etwa eine in sich geschlossene Langlauf- oder Biathlonstrecke oder -arena mit entsprechender Sportstätteninfrastruktur.

Ebenso wie das Langlaufen ist auch das Skitourengehen in der freien Natur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Hier gilt es jedoch, die Sensibilität der Natur und die alpinen Gefahren einschätzen zu können und entsprechend besonnen zu agieren.

Quellen: