Informationen zu Maßnahmen rund um das Coronavirus

Stand: 04.12.2021

Die Pandemie des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 stellt auch den organisierten Sport und dadurch den Bayerischen Skiverband vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite wollen wir unsere Regionalverbände und Mitgliedsvereine mit Informationen versorgen und die vom BSV getroffenen Maßnahmen vorstellen. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Der Bayerische Skiverband versucht aktuell und vollumfassend zu informieren. Wir geben im Rahmen unserer Möglichkeiten unser Bestes, dass innerhalb der gültigen Regelungen und Verordnungen Wintersport betrieben werden kann. Wir sind hierzu auf die Unterstützung aller im System beteiligten Personen angewiesen und hoffen auf die Sensibilität und die Vorbildfunktion von Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Trainerinnen und Trainern sowie Funktionärinnen und Funktionären in den Vereinen und regionalen Skiverbänden.

Auf dieser Seite finden Sie die jeweils gültigen Rechtsgrundlagen, wie z.B. die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung oder das Rahmenhygienekonzept Sport. Wir bitten um eine gewissenhafte Prüfung der rechtlichen Grundlagen!

Zuletzt geändert (04.12.2021): Aktuelle Regelungen in Bayern; 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und Rahmenkonzept Sport

Hauptberufliche Trainerinnen und Trainer gelten als Beschäftigte.

Zu § 4 Abs. 1 und 4 der 15. BayIfSMV können wir Ihnen nach Abstimmung mit dem StMGP mitteilen, dass § 4 Abs. 1 der 15. BayIfSMV für Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige keine weitere Wirkung entfaltet, da für diese mit § 4 Abs. 4 eine speziellere Vorschrift besteht.

Der Zugang zu Sportstätten darf demnach durch Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt nur erfolgen, soweit diese geimpft oder genesen sind oder an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen Testnachweis auf Basis eines Nukleinsäuretests nach § 4 Abs. 6 Nr. 1 der 15. BayIfSMV verfügen. Besteht kein Kundenkontakt, bleibt es bei den Vorgaben des § 28 Abs. 1 IfSG (3G).

Quelle: Antwortschreiben Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, 25.11.2021


Es gilt also zu unterscheiden:

  1. Personen, die in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen (Hauptamt und Minijob) - 3G
    • Gültiges Impf- oder Genesenen-Zertifikat
    • Ungeimpft: Je Trainingstag einen Schnelltest oder Selbsttest (unter Aufsicht)
  2. Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige (Honorartrainer innerhalb der ÜL Pauschale von bis zu 3.000 Euro pro Jahr) - 2G oder 2 PCR-Tests pro Woche
    • Gültiges Impf- oder Genesenen-Zertifikat
    • Ungeimpft: 2 PCR-Tests pro Woche (an unterschiedlichen Tagen)

Quelle: Darstellung BSV, Stand: 25.11.2021 18:30 Uhr

Stand 25.11.2021, 19:10 Uhr: Die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde veröffentlicht:

Lockdown-"Regeln" in Österreich: Newsfeed des ORF (abgerufen am 22.11.2021)

Seit Sonntagabend (21.11.2021) ist bekannt, dass Skigebieten auch während des Lockdowns im Rahmen der 2G-Regel und mit FFP2-Maskenpflicht öffnen dürfen.
Welche Skigebiete geöffnet und welche geschlossen sind, bitten wir selbstständig zu recherchieren. Im Laufe der Woche werden wir eine nicht abschließende Liste veröffentlichen können.


Ab Montag, den 22.11.21, geht Österreich in einen bundesweiten Lockdown, der auch Geimpfte und Genesene betrifft:

Sobald uns weitere Informationen und rechtliche Grundlagen vorliegen, werden diese hier auf dieser Seite veröffentlicht.

Zusammenfassung von Informationen zu Einreisebestimmungen aus Hochrisikogebieten (z.B. Österreich):
  • Bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden ist bei Rückkehr aus dem Hochrisikogebiet keine Einreiseanmeldung oder Quarantäne notwendig.
  • Bei einem Aufenthalt von mehr als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet ist vor der Einreise nach Deutschland eine Einreiseanmeldung auszufüllen (www.einreiseanmeldung.de) und mitzuführen. Alternativ kann diese Einreiseanmeldung auch in Papierform ausgefüllt und mitgeführt werden.
    • Bei einer Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet bei vollständiger Impfung entfällt die Quarantäne.
    • Bei einer Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet ohne vollständigen Impfschutz ist eine Quarantäne von 10 Tagen zu absolvieren. Eine Quarantäne-Verkürzung ist nach 5 Tagen mit negativem Testnachweis möglich.
    • Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne automatisch nach 5 Tagen.

Allgemeine Hinweise:

  • In Österreich ist Skifahren in den höher gelegenen Skigebieten für Geimpfte und Genesene weiterhin gut möglich!
  • Tagesfahrten nach Österreich sind derzeit für alle Altersstufen möglich!
  • Derzeit ist in Italien und der Schweiz das Skifahren in den höher gelegenen Skigebieten für Kinder, Geimpfte, Genesene und negativ Getestete sehr gut und unkompliziert möglich!

Einstufung von Österreich als Hochrisikogebiet und Einreisebestimmungen:

Aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens wird Österreich ab Sonntag neu als Hochrisikogebiet eingestuft. Dies gilt ebenfalls ab Sonntag auch für Tschechien und Ungarn.
Quelle: www.bundesregierung.de, 12.11.2021

Der Skisport ist eine Outdoorsportart und findet im Freien statt. Erfahrungen aus dem letzten Winter haben gezeigt, dass in den Skigebieten und Outdoorsportstätten keine Infektionsherde entstanden sind. Aktuell ist Skifahren in der Schweiz und in Italien ohne große Einschränkungen möglich, auch nach Österreich sind aktuell Tagesfahrten möglich.

Wir bitten jedoch alle Beteiligten um einen verantwortungsbewussten Umgang in der Pandemie und um die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, sowie die Beachtung der regionalen Verordnungen.

Es gelten immer die lokalen, gesetzlichen Corona-Regeln. Wir empfehlen, sich aktuell über die Maßnahmen der Bergbahnen und Hotellerie vor Ort zu erkundigen.

Für alle Skisportler ab 12 Jahren wird ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenenstatus der Skisport im Alpenraum in der kommenden Saison nur mit Einschränkungen möglich sein.

Österreich

Die neue Verordnung aus Österreich, gültig ab dem 22. November 2021, findet ihr hier.

Ab 22. November 2021: landesweiter Lockdown (zunächst bis 1. Dezember, Verlängerung bis 11. Dezember wahrscheinlich) - ganztägige Ausgangsbeschränkungen, Skifahren als sportliche Betätigung im Freien ausgenommen

Allgemeine Regelungen:

  • 2G-Regel in Gastronomie, Hotellerie, Seilbahnen und Skilifte
    Hinweis: spätestens ab Februar 2022 Verkürzung der Gültigkeit des vollständigen Impfschutzes auf 7 Monate (Stand 21.11.2021)
  • Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren fallen nicht unter die 2G-Regel.
  • FFP2-Maskenpflicht bei Fahrgemeinschaften

Einreise nach Österreich:

  • Für die Einreise nach Österreich ist ein Impf- bzw. Genesenennachweis oder ein negativer PCR-Test (max. 72 Stunden alt) vorgeschrieben – auch bei Kurzaufenthalten < 24h.
  • Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit
  • keine Quarantäne-, bzw. Meldepflicht

Rückreise aus Hochrisikogebieten (aktuell z.B. Österreich) nach Deutschland:

  • Einreise nach Deutschland aus Hochinzidenzgebieten (mehr als 24h) ist grundsätzlich nur unter der 2G-Regel ohne Quarantäne möglich. Nicht-Geimpfte oder Nicht-Genesene müssen in eine 10-tägige Quarantäne, die durch einen Test frühestens am 5. Tag nach Einreise verkürzt werden kann.
  • Aufenthalt < 24 Stunden: keine Einreiseanmeldung oder Quarantäne notwendig
  • Aufenthalt > 24 Stunden: vor der Einreise nach Deutschland ist eine Einreiseanmeldung auszufüllen (www.einreiseanmeldung.de) und mitzuführen. Alternativ kann die Einreiseanmeldung auch in Papierform ausgefüllt und mitgeführt werden. Diese findet Ihr hier.

Grundsätzlich sind Skitagesfahrten nach Österreich ohne Übernachtung und Gastronomie möglich, einige Skigebiete werden auch geöffnet sein. Welche Skigebiete während des Lockdowns in Betrieb sind, kann auf der jeweiligen Homepage eingesehen werden.

Italien

Aktuell geltende Verordnungen und Maßnahmen für Italien findet Ihr hier.
Die Maßnahmen sind abhängig von der jeweiligen Region und der zugeordneten Gefahrenstufe (White Area, Yellow Area, Orange Area, Red Area). Die Zuordnung der Gefahrenstufen in den Regionen wird jeden Freitag aktualisiert. Die aktuelle Übersicht findet Ihr hier. Stand 22.11.21 sind alle Regionen Gefahrenstufe weiß.

Allgemeine Regelungen:

  • Bergbahnen sind bei einer Einstufung in eine gelbe oder weiße Stufe geöffnet
  • 3G-Regel beim Wintersport und im Innenbereich Gastronomie
  • Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren müssen keinen Nachweis erbringen

Einreise nach Italien:

  • Für die Einreise nach Italien ist ein Impf-Nachweis bzw. Genesenennachweis oder ein negativer Antigentest (< 48 Stunden) oder PCR-Test (< 72 Stunden) notwendig.
  • Ausnahme: Kinder unter 6 Jahren sind ausgenommen.
  • Die Einreise muss über ein Online-Formular (https://app.euplf.eu) angemeldet werden.
  • Nur in Fällen, in denen eine Online-Registrierung aus technischen Gründen nicht möglich ist, kann die Einreiseerklärung in Papierform vorgelegt werden. Die Vorlage findet Ihr hier.
  • keine Quarantänepflicht

Rückreise nach Deutschland:

  • bei der Einreise nach Deutschland muss ein aktueller Corona-Test oder der Nachweis einer vollständigen Impfung bzw. Genesung vorgelegt werden können.
  • Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen
  • keine Quarantäne-, bzw. Meldepflicht

Schweiz

Aktuell geltende Verordnungen und Maßnahmen für die Schweiz findet Ihr hier.

Allgemeine Regelungen:

  • 3G-Regelung in der Innengastronomie für Personen ab 16 Jahren
  • Keine 3G-Regelung bei Bergbahnen und Hotellerie

Einreise in die Schweiz:

  • Für die Einreise in die Schweiz ist ein Impf-Nachweis bzw. Genesenennachweis oder ein negativer Antigentest (< 48 Stunden) oder PCR-Test (< 72 Stunden) notwendig. Bei Einreise mit Antigen- oder PCR-Test ist am vierten bis siebten Tag nach Einreise ein zweiter Test durchzuführen.
  • Ausnahme: Personen unter 16 Jahren sind ausgenommen
  • Alle Reisenden müssen die Kontaktdaten in einem elektronischen Einreiseformular, dem sog. Passenger Locator Form (PLF) erfassen
  • Keine Quarantänepflicht

Rückreise nach Deutschland:

  • bei der Einreise nach Deutschland muss ein aktueller Corona-Test oder der Nachweis einer vollständigen Impfung bzw. Genesung vorgelegt werden können.
  • Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen
  • keine Quarantäne-, bzw. Meldepflicht

Hier findet ihr das PDF-Dokument.

Hier findet man die wichtigsten Links zu den aktuellen Regelungen in Bayern (Bitte immer auch die aktuell gültige Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und des Rahmenkonzeptes Sport beachten):
ACHTUNG: Bundesweiter Lockdown in Österreich ab 22.11.2021

Corona-Ampel Österreich

Ein Großteil des (alpinen) Wintersports findet momentan in Österreich statt. Seit 08.11.2021 gilt in Österreich bundesweit flächendeckend "2G".

Auszüge:

  • Aus 3G wird 2G: Überall dort, wo bislang 3G galt, haben nur noch geimpfte und genesene Personen Zutritt.
    Dies gilt für: Gastronomie, Nachtgastronomie, Weihnachtsmärkte, Hotellerie und ähnliche Settings, Sport und Freizeiteinrichtungen.
  • Übergangsfrist bis 06.12.2021: Bis dahin ist der Zutritt auch mit Erstimpfung und zusätzlichem PCR-Test möglich.
  • Antikörpertests sind nicht mehr als G-Nachweis gültig.
  • Ab welchem Alter gilt die 2G-Regel? Die Verpflichtung zum Vorweis eines gültigen 2G-Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Kinder benötigen daher keinen eigenen G-Nachweis. Hinweis: Das 12. Lebensjahr ist mit dem 12. Geburtstag vollendet.
  • Welche Maßnahmen gelten für Seil- und Zahnradbahnen (z.B. Skilifte, Gondeln etc.)? Ab 15.11.2021 darf der Betreiber, die Betreiberin von Seil- und Zahnradbahnen Personen nur einlassen, wenn sie einen 2G-Nachweis vorweisen. Es herrscht keine Maskenpflicht.

Bitte beachten: Lockdownmaßnahmen für Ungeimpfte in Österreich ab 15.11.2021

Die gesetzlichen Regelungen, allgemeine Informationen und Handlungshinweise sowie eine FAQ-Übersicht findet man auf den Seiten des Österreichischen Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. (zuletzt abgerufen am 15.11.2021)

Direkter Link zu den aktuellen Maßnahmen: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Ma%C3%9Fnahmen.html (zuletzt abgerufen am 08.11.2021)

WICHTIGE INFORMATIONEN FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER AUS DEUTSCHLAND:

  • Derzeit werden die Corona-Tests aus deutschen Schulen in Österreich nicht anerkannt.
  • Sobald hierzu neue Regelungen und Aussagen getroffen werden, informieren wir umgehend.
Die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30. Juli 2021 regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Die Bundesregierung hat am 30. Juli 2021 die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) erlassen; diese trat am 1. August 2021 in Kraft und löste die CoronaEinreiseV vom 12. Mai 2021 ab. Wie bisher, regelt die neue CoronaEinreiseV Pflichten vor, bei und nach der Einreise nach Deutschland, insbesondere sind dies:

  • Anmeldepflicht (Digitale Einreiseanmeldung)
  • Quarantänepflicht
  • Nachweispflicht (Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis)
  • Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen und Mobilfunkbetreiber

Wesentlich neu ist, dass eine generelle Nachweispflicht – unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und vom Ort des Aufenthalts – für alle Einreisenden ab 12 Jahren besteht; ein Impfnachweis, Genesenennachweis oder ein negatives Testergebnis muss bereits bei der Einreise vorliegen.

Zudem entfällt die bisherige Dreiteilung der Risikogebietsausweisung (einfache Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete); die CoronaEinreiseV differenziert mit Wirkung ab dem 1. August 2021 nur noch zwischen Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten.

Quelle: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php (Zuletzt abgerufen am 12.11.2021)

Link zur CoronaEinreiseV auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums (Zuletzt abgerufen am 12.11.2021)

Rechtliche Grundlage für die Ausübung von Sport im Verein bilden zum einen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie das Rahmenhygienekonzept Sport. Wir bitten alle unsere Vereine und Regionalverbände die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sorgfältig und vollumfänglich einzuhalten.

Fünfzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in aktueller Fassung (Zuletzt abgerufen am 04.12.2021)

Rahmenkonzept Sport vom 02.12.2021 (Zuletzt abgerufen am 04.12.2021)

Der Bayerische Skiverband mit seinen regionalen Skiverbänden möchte allen Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie den möglichen Aspirantinnen und Aspiranten die Aus- und Fortbildung auf Schnee ermöglichen. Grundlage für alle von den Verbänden getroffenen Entscheidungen bilden immer die entsprechend gültigen Verordnungen und Regelungen der zuständigen Behörden in Bayern und am Ort der Lehrgangsmaßnahme.

Stand 09.11.2021 bedeutet das, dass die 2G-Regel in Österreich und in Bayern angewendet werden muss. Teilnehmen können nur Personen, die

  • Geimpft (Seit der finalen Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein) oder
  • Genesen (Mit Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt)
sind. Alle Nachweise müssen, zusammen mit einem gültigen Ausweisdokument, mitgeführt werden (elektronisch oder schriftlich). Die Nachweise von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden entsprechend der örtlichen Vorgaben überprüft. Sie sind auf Verlangen den Ausbilderinnen und Ausbildern vorzuzeigen.

Für die organisatorischen Rahmenbedingungen (z.B. Hotelbuchungen, gemeinsame An- und Abreise) sind der BSV und die jeweiligen, ausrichtenden regionalen Skiverbände zuständig. Für die Organisation und Durchführung der zur Verfügung gestellten Leistungen können die Skiverbände die 2G-Regel anwenden und die Leistungen nur geimpften und genesenen Personen anbieten.

Es gelten für alle Teilnehmenden die aktuellen und vor Ort gültigen Verhaltens- und Hygieneregeln, die Maskenpflicht, Mindestabstände und weiteren Regelungen. Weiteres können spezifizierte Hygienekonzepte des BSV, der regionalen Skiverbände sowie der Liftbetreiber und Beherbergungsbetriebe genauer festlegen. Die Hygienekonzepte werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit weiteren Informationen vor Lehrgangsbeginn zur Verfügung gestellt. Alle den BSV betreffenden Regelungen sind weiterhin im Internet unter www.bsv-ski.de/coronavirus zu finden.

Um das Aufeinandertreffen von zu vielen Personen gleichzeitig zu verhindern, wird das Programm der Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der Teilnahmebedingungen, der Hygienekonzepte oder durch die Lehrgangsleiterinnen und Lehrgangsleiter an alle Teilnehmenden weitergegeben. Kurzfristige Änderungen können sich aufgrund der dynamischen Situation in der Pandemie ergeben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind daher aufgefordert, sich im Vorfeld der Maßnahmen über die Regelungen zu informieren. Eine Teilnahme für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Ausbilderinnen und Ausbilder ist grundsätzlich nur bei Zustimmung und Einhaltung der in den Teilnahmebedingungen und den Hygienekonzepten getroffenen Richtlinien möglich.

Eine Anreise bei Anzeichen einer Infektion ist untersagt, beim Auftreten von Symptomen während einer Aus- oder Fortbildungsmaßnahme, ist die Fortsetzung der Teilnahme an der Maßnahme untersagt!

Die getroffenen Regelungen seitens des BSV und seiner regionalen Skiverbände werden von den ehrenamtlich tätigen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Lehrgangsleiterinnen und Lehrgangsleitern auf deren Einhaltung kontrolliert. Die Nichtbeachtung kann zum Ausschluss von der Teilnahme an einer Aus- und Fortbildungsmaßnahme führen. In diesem Fall besteht seitens der ausgeschlossenen Teilnehmerin oder Teilnehmer kein Anspruch auf Rückerstattung oder Teil-Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen oder Zahlungsforderungen. Der BSV, die regionalen Skiverbände sowie die Ausbilderinnen und Ausbilder haften nicht für Risiken, die im Falle der Teilnahme an einer Aus- und Fortbildungsmaßnahme, z.B. durch Nichteinhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen in Bezug auf eine Erkrankung mit Covid-19 entstehen können.

Datensicherheit und Datenschutz

Der Bayerische Skiverband e.V., als verantwortliche Stelle, erhebt, speichert, übermittelt und verändert zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Verbandes, speziell zur Organisation und Durchführung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, personenbezogene Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Lehrgangsmaßnahmen. In der Saison 2021/2022 umfassen die erhobenen, personenbezogenen Daten auch sehr sensible Bereiche wie die Nachweise einer Impfung, einer Testung oder einer Genesung in Zusammenhang mit Covid-19.

Eine Datenübermittlung an Dritte soweit diese nicht aufgrund gesetzlicher Anordnung und/oder aufgrund einer gesetzlichen Normierung wegen der Covid-19 Pandemie erfolgen muss, außerhalb der Verbände und des BLSV, DOSB und DSV, findet nicht statt.

Nach dem Abschluss einer Aus- oder Fortbildungsmaßnahme werden die personenbezogenen Daten gelöscht, soweit ihre Speicherung nicht entsprechend organisatorischen oder sonstigen gesetzlichen Gründen vorgeschrieben ist.

Weiteres regelt die Datenschutzerklärung des Bayerischen Skiverbandes, welche unter www.bsv-ski.de/datenschutz einsehbar ist.

Haftungsausschluss

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen auf eigenes Risiko an den Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des BSV und seiner regionalen Skiverbände teil. Der BSV und seine regionalen Skiverbände haften nicht für Unfälle, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Lehrgangsmaßnahme bzw. deren Durchführung stehen, soweit sie nicht vom BSV, dem regionalen Skiverband oder seinen Leistungserbringern (Ausbilderinnen & Ausbilder) verschuldet sind. Weiterhin haften der BSV und seine regionalen Skiverbände nur für die ordnungsgemäße Durchführung der Lehrgangsmaßnahme. Eine weitergehende Haftung des BSV oder des regionalen Skiverbandes findet nicht statt. Für den Versicherungsschutz sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verantwortlich.
Pressemitteilung 97/2021, 16.11.2021

Der deutsche Sport appelliert an die Entscheidungsträger in Bund und Ländern, bei den aktuellen Beratungen zur Corona-Pandemie zu berücksichtigen, dass Sport und Bewegung gerade jetzt zur Gesunderhaltung der Bevölkerung beitragen. „Der Fehler des Vorjahres, als die weitgehende Schließung von Spiel- und Sportstätten und die Kontaktbeschränkungen die rund 27 Millionen Mitglieder von Sportvereinen und alle anderen Menschen in Deutschland zur Bewegungslosigkeit verurteilten, dürfe sich nicht wiederholen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

In der Stellungnahme zur Verbändeanhörung des Hauptausschusses im Deutschen Bundestag am Montag und in einem Schreiben an die Bund-Länder-Runde am Donnerstag fordert der DOSB daher eine „Outdoor-Sport-Garantie für alle“: Das Infektionsrisiko im Außenbereich ist anerkannt geringer. Mehr als eine 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) darf deshalb für den Sport im Außenbereich nicht gelten. Für Sport im Innenbereich ist 2G (geimpft oder genesen) sinnvoll.

Kinder und Jugendliche leiden besonders, wenn ihnen Möglichkeiten zur Bewegung genommen werden – körperlich wie seelisch. Bewegungsdefizite bei Kindern und Jugendlichen haben insbesondere durch die Einschränkungen im vergangenen Jahr massiv zugenommen.

Kinder und Jugendliche sollten daher bei allen Maßnahmen privilegiert werden. Sie sind nach Überzeugung des DOSB Geimpften und Genesenen gleichzustellen. Dort, wo Testnachweise erforderlich sind, müssen die regelmäßigen Schultestungen für den Vereinssport anerkannt werden. Dies gilt ebenfalls für Tests aus der Arbeitswelt für alle Altersgruppen.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann: „Die 90.000 Sportvereine in Deutschland haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie in der praktischen Umsetzung wirklich verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen. Sie gewährleisten ein Bewegungsangebot, das die pandemiebedingten Risiken weitgehend minimiert und gleichzeitig ein wesentlicher Baustein dafür ist, die gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie abzufedern. Es wäre fahrlässig und nicht vermittelbar, diese Möglichkeiten erneut und undifferenziert einzuschränken.“

Hier geht’s zur Stellungnahme des DOSB.

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und mehrfach aktualisiert.

Außerdem informiert der BLSV über allgemeine Informationen für Sportvereine und eigene Maßnahmen.

Alles finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite des BLSV: www.blsv.de/coronavirus

Der Deutsche Skiverband stellt auf einer Microsite konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung. Diese werden dynamisch an die Entwicklungen im Pandemieverlauf angepasst.

Direkt zur Microsite: www.deutscherskiverband.de/corona

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und aktualisiert diese ständig.

Die Informationen zum Bereich Sport sind im Teil "Sport" zu finden.

Alle FAQs finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite: www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und klärt Sie über Schutzmaßnahmen auf: https://www.coronavirus.bayern.de
Schüler in Bayern müssen sich bei der neuen sogenannten 3G-Regel auch in den Ferien nicht testen lassen, wenn sie in Innenbereiche von Schwimmbädern, Restaurants oder Turnhallen wollen. Seit Montag müssen Menschen ab einem Inzidenzwert von 35 in Innenbereichen nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Schüler, die im Rahmen des Unterrichts regelmäßig getestet werden. Die Ausnahme für Schüler gilt auch in den Ferien, wie das Gesundheitsministerium am Montag erklärte. Zuvor hatte der Radiosender Antenne Bayern berichtet.
Kinder und Jugendliche aus Deutschland müssen für eine Befreiung von der 3G-Regel ein Dokument vorlegen, das den Schulbesuch beweist - zum Beispiel einen Schülerausweis oder ein Schülerticket. Es sei nicht erforderlich, dass die Kinder ein negatives Ergebnis vorweisen, so das Gesundheitsministerium in München. Wer die Schule aber bereits beendet hat wie zum Beispiel Abiturienten, gilt formal nicht mehr als Schülerin oder Schüler und fällt damit unter die 3G-Regel. Schüler aus dem Ausland müssen eine Bestätigung der Schule vorlegen und beweisen, dass auch dort regelmäßig Tests gemacht werden. Die Sommerferien in Bayern gehen noch bis Mitte September.

Quelle: Süddeutsche Zeitung (https://www.sueddeutsche.de/bayern/gesundheit-muenchen-keine-testpflicht-fuer-schueler-in-ferien-bei-3g-regel-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210823-99-938217)

Am 10. Juni wurde die bundesweite CovPass-App von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgestellt. Die vom RKI und IBM entwickelte App steht im AppStore und bei GooglePlay zum Download bereit. In der App können die zukünftig von Impfzentren, Apotheken und Hausärzten ausgestellten Impfzertifikate digitalisiert werden. Alternativ kann das Impfzertifikat auch über die Corona-Warn-App digitalisiert werden.
Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos zum Download erhältlich.
Quelle: bundesregierung.de

Download im App Store (Apple)
Download bei Google Play (Android)
Bayern setzt auf luca-App zur Corona-Kontakt­nach­verfolgung

Die Digitalisierung unterstützt uns dabei, unseren Alltag während der Corona-Pandemie zu gestalten und unser Leben ein Stück weit einfacher zu machen.

Neben hilfreichen Tools, wie der Corona-Warn-App, soll auch die Kontakt­nach­ver­folgung mit Hilfe einer App die Ausbreitung des Virus eindämmen. Im Rahmen einer Verhandlungsvergabe hat das Bayerische Staatsministerium für Digitales sich unter den bestehenden Anbietern für die luca-App entschieden.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie konnten im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 viele Aus- und Fortbildungstermine nicht stattfinden. Der DSV und seine Landesskiverbände sind weiterhin bestrebt, nach den derzeit geltenden behördlichen Auflagen ein flexibles Lehrgangsangebot auch über den Sommer zu schaffen. Alle Akteure würden sich freuen, Euch auch im Sommer außerhalb des Schnees zu begrüßen und mit Euch gemeinsam in Bewegung zu kommen und somit Ideen an die Hand geben, wie Ihr in den Vereinen Eure Mitglieder auch im Sommer „in Bewegung bringen“ könnt.

Die nachfolgenden Regelungen sind gültig für alle Breitensport-Lizenzen (Trainer-C/B/A Breitensport). Die Regelungen beziehen sich sowohl auf die DSV-Card als auch auf die DOSB-Lizenz.

Der DSV-Ausschuss Bildung hat in seiner Videokonferenz am 23.04.2021 folgende Regelungen aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 getroffen:

Übungsleiter, deren DSV-Cards im Juli 2020 abgelaufen sind bzw. DOSB-Lizenzen, die im Kalenderjahr 2020 abgelaufen sind und die keine Coronakulanzverlängerung (Beschluss 10.11.2020) wahrgenommen haben, werden hinsichtlich der Fortbildungspflicht mit den „Coronakulanzverlängerern“ gleichgestellt. Eine ausgelaufene Lizenz im Kalenderjahr 2020 wird demnach gleichbehandelt, wie eine auslaufende Lizenz im Kalenderjahr 2021 (siehe nachfolgend).

Für die DSV-Cards, die im Juli 2021 ablaufen und DOSB-Lizenzen, die im Kalenderjahr 2021 ablaufen oder abgelaufen sind, kann …

ENTWEDER

eine Coronakulanzverlängerung um 1 Jahr ohne Fortbildung erfolgen. Das bedeutet:

  • DSV-Card läuft 07/2021 aus à Verlängerung ohne Fortbildung bis 07/2022
  • DOSB-Lizenz abgelaufen 03/2021 à Verlängerung ohne Fortbildung bis 12/2022
  • DOSB-Lizenz läuft 12/2021 aus à Verlängerung ohne Fortbildung bis 12/2022

Den Antrag zur Lizenzverlängerung findet Ihr hier. Bei einer Corona-bedingten Verlängerung ohne Fortbildung im Feld letzte Fortbildung "Corona" angeben und als Datum 23.04.2021.

ODER

eine reguläre Verlängerung mit Besuch einer flexiblen Sommerfortbildung oder einer Fortbildung auf Schnee in der Saison 2021/2022 beim Landesskiverband oder DSV erfolgen. Fachfremde Fortbildungen weiterer Bildungsanbieter (z.B. Landessportbünde, weitere Spitzenfach- oder Landesfachverbänden, …) werden nicht anerkannt. Das bedeutet:

  • Verlängerung der DSV-Card um 2 Jahre (bei 2-tägiger Fortbildung) bis 07/2024
  • Verlängerung der DOSB-Lizenz um 2 (Trainer-A Breitensport) bzw. 4 (Trainer-C und Trainer-B Breitensport)

Jede/r Übungsleiter/in kann an Fortbildungsangeboten aller Landesskiverbände zur Lizenzverlängerung teilnehmen. Eine Übersicht aller Aus- und Fortbildungslehrgänge des DSV ebenso wie Angebote, die kurzfristig und zusätzlich zu den regulären Terminkalendern angeboten werden, findet Ihr hier. Eine Übersicht der Lehrgangstermine in den Landesskiverbänden findet Ihr hier sowie auf deren Homepages.

Für alle Übungsleiter, die sich in einer laufenden Ausbildung befinden:

Der Zeitraum für den Abschluss der Ausbildung wird um 1 weiteres Jahr ausgeweitet. Das bedeutet:

  • Ausbildungsbeginn im Herbst 2019 à Ausbildungsabschluss spätestens im Herbst 2023

Für die ausgelaufenen DSV-Cards 07/2019 wird die Kulanzsaison um 1 weiteres Jahr verlängert, d.h. auslaufende DSV-Cards 07/2019 können…

ENTWEDER

  • mit einer digitalen oder „kreativen“ Fortbildung in der Saison 2020/2021 regulär verlängert werden

ODER

  • mit einer zweitägigen disziplinspezifischen Fortbildung in 2021/2022 regulär verlängert werden.

Der PZW-Terminplan für 2021 muss wegen der Corona-Krise angepasst werden.

Aufgrund der derzeitigen Situation teilt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Auffassung der in das PZW-Projekt eingebundenen Sportfachverbände, dass der Sichtungstermin mit den sportmotorischen Tests zur Aufnahme neuer Schülerinnen und Schüler in das Projekt „Partnerschulen des Wintersports“ zum Schuljahr 2021-22 leider ersatzlos entfallen muss.

Die Projektkoordinatoren der Schulen werden gebeten, interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei den  Neuanmeldungen für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 hinsichtlich der Aufnahme in das Projekt beratend zur Seite zu stehen.

Ansprechpartner in sportfachlichen Fragen ist Herr Dominik Feldmann (BSV).
Die finale Zustimmung zur Aufnahme sportlich talentierter Schülerinnen und Schüler in das Projekt (Sport-OK) obliegt wie gehabt den jeweiligen Verbänden in alleiniger Verantwortung. Das Staatsministerium bittet die Verbandsbeauftragten um die fristgerechte Eingabe des sportfachlichen Votums in die Datenbank.

Per 20.11.2020 sind alle Sport-OKs in den Disziplinen vergeben, die Umverteilung der sogenannten Budget-Stunden wird in Abstimmung der Sportfachverbände mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus auf das Schuljahr 2021/2022 verschoben. Die PZW-Schulen werden über diesen Schritt seitens des StMUK ausführlich informiert.

Mit Abstand mein Lieblingssport.

Ski Alpin, Skilanglauf, Tourengehen, Snowboarden und Telemarken finden draußen statt. Mit viel frischer Luft und ausreichend Platz. Distanz- und Verhaltensregeln lassen sich deshalb problemlos einhalten. Das minimiert nicht nur das Infektionsrisiko, sondern ist gleichzeitig der beste Garant für ein rundum gelungenes Sport- und Naturerlebnis. Der Wintersport leistet außerdem einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, denn er ist gesund, naturverträglich, anpassungsfähig, nachhaltig und sozial verantwortlich. Damit werden wichtige Aufgaben der Gesellschaft in der Gegenwart und der Zukunft erfüllt: Jeder für Dich. Zusammen für Alle.

Die Wintersport Verhaltensregeln zum Ausdrucken und Verwenden als PDF-Datei

Mit der Schließung sämtlicher Sportstätten durch die Neunte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung herrschte seit 01.12. einige Unsicherheit, ob Skilanglauf im Sinne der Individualsportregelungen allein, zu zweit und mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt ist.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege konkretisierte nun die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gegenüber dem Bayerischen Rundfunk so, dass Langlaufen außerhalb von Sportstätten gestattet ist. Das gilt auch, wenn eine Langlaufloipe in der freien Natur vorgespurt wurde; eine solche vorgespurte Loipe stellt für sich genommen keine "Sportstätte" im Sinne des §10 Abs. 3 Satz 1 der 9. BayIfSMV dar.

Untersagt ist allerdings das Langlaufen in "Sportstätten". Hierzu gehören insbesondere zugangsbeschränkte Sportanlagen, wie etwa eine in sich geschlossene Langlauf- oder Biathlonstrecke oder -arena mit entsprechender Sportstätteninfrastruktur.

Ebenso wie das Langlaufen ist auch das Skitourengehen in der freien Natur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Hier gilt es jedoch, die Sensibilität der Natur und die alpinen Gefahren einschätzen zu können und entsprechend besonnen zu agieren.

Quellen:

Das Bayerische Landesamt für Schule hat im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus auf www.laspo.de eine eigene Internetseite und eine Linksammlung angelegt, auf der auf ausgewählte Bewegungsangebote hingewiesen wird, u.a. von den bayerischen Sportfachverbänden (inkl. dem BSV) oder auf Initiativen anderer Kultusministerien.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz und Regierenden Bürgermeister Michael Müller sowie die Regierungschef*innen der Länder hat der organisierte Sport in Deutschland heute Öffnungen für den Vereinssport und seine 28 Millionen Mitglieder gefordert: Offener Brief des Organisierten Sports

Berlin, 26. Februar 2021

Auernhammer fordert Öffnungen für Sport an freier Luft

Durch die Einschränkungen im Rahmen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben Sportbetriebe sowie Vereine aller Sportarten große Verluste erlitten. Auch für die vielen Sportlerinnen und Sportler bedeutet das große Einschnitte in ihrem Trainings- und Fitnessregime. „Bewegung und Sport sind vor allem in der Corona-Zeit wichtiger denn je. Sie tragen maßgeblich zu unser aller Gesundheit bei“, so das Mitglied des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Artur Auernhammer. Im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), die für den 3. März anberaumt ist und über die künftigen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie entscheidet, müsse ein Öffnungsszenario für den Sport beschlossen werden. „Ich fordere ganz klar die Öffnung von Einzelsportmöglichkeiten an der freien Luft. Dazu zähle ich Golf, Tennis, das Skifahren, den Reitsport und weitere. Denn gerade bei diesen Sportarten ist es möglich, auf die notwendigen Hygienemaßnahmen inklusive der Abstandsgebote zu achten, zudem werden sie sowieso unter freiem Himmel ausgetragen“, führt Auernhammer seine Forderung aus.
„Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder müssen sich jetzt für unsere Sport- und Vereinslandschaft stark machen und den Bürgern eine Perspektive aus dem Lockdown geben. Dabei muss der Sport auch wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkungen ganz vorne mit dabei sein“, fordert Artur Auernhammer die Mitglieder der MPK auf. Bei sinkender Inzidenzzahl müsse gerade aufgrund der aktuell hervorragenden Wetterbedingungen die Möglichkeit für vielfältige Freizeitaktivitäten geschaffen werden. Zudem stärke die Öffnung dieser Sportarten die Betreiber bei der Bewältigung ihrer laufenden Kosten: Plätze und Ausrüstung müssen trotz ausbleibender Nutzung gepflegt und gewartet werden und im Reitsport müssen Pferde täglich verpflegt werden.

Pressemitteilung als PDF

Die Gesundheit steht an erster Stelle. Ein verantwortungsbewusster Wintersport hält alle Regeln und Vorgaben vollumfänglich ein, sobald es ermöglicht wird können wir die erarbeiteten Schutz- und Hygienekonzepte umsetzen.

In einem offenen Brief plädieren die deutschen Ski- und Snowboardverbände an politische Entscheidungsträger in Deutschland: "Als Verbände übernehmen wir weiterhin Verantwortung. Wir benötigen aber für die Umsetzung unserer weitreichenden Konzepte und Schutzmaßnahmen dringend die Unterstützung der Politik!"

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