Informationen zu Maßnahmen rund um den neuartigen Coronavirus

Die Pandemie des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 stellt auch den organisierten Sport und dadurch den Bayerischen Skiverband vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite wollen wir unsere Regionalverbände und Mitgliedsvereine mit Informationen versorgen und die vom BSV getroffenen Maßnahmen vorstellen. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Ab dem 22. Juni sind weitere Lockerungen, auch im Sport, von der Bayerischen Staatsregierung beschlossen worden. Die Rechtsgrundlage dafür bilden die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie das Rahmenhygienekonzept Sport, beide Dateien können weiter unten auf dieser Seite eingesehen werden.

Am 25.08. sind die Rahmenhygienerichtlinien des BSV für Wettkämpfe und Lehrgänge im Nachwuchsleistungssport und der Aus- und Fortbildung veröffentlicht worden. Diese sind unter www.bsv-ski.de/rahmenhygienerichtlinien direkt einsehbar.

Für das vereinsmäßige Sporttreiben empfehlen wir, dass sich unsere Vereine mit Ihren Mitgliedern an die 10 Handlungsempfehlungen des Deutschen Skiverbandes halten, die weiter unten aufgelistet zu finden sind.

Da uns aktuell viele Nachfragen zum Thema Tirol erreichen, können wir nach den uns vorliegenden Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege hierzu folgendes mitteilen:
„Nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 EQV sind Personen von der Quarantänepflicht ausgenommen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben. Diese Ausnahme greift allerdings dann nicht, wenn der Auslandsaufenthalt der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat (nachfolgend „Rückausnahme“). Hieraus ergibt sich zunächst, dass die Teilnahme an einem Skitraining per se nicht die 48-Stunden-Ausnahmeregelung aufhebt. Die Grenze zur Rückausnahme ist allerdings dann überschritten, wenn das Skitraining so organisiert ist, dass von einem Sportereignis oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung auszugehen ist. Maßgebliche Faktoren hierbei sind die Anzahl der Teilnehmer, die Höhe des Organisationsaufwands, damit verbunden die Dauer der Veranstaltung, gemeinsam organisierte Übernachtung etc. Bei einem vereinsmäßig organisierten Skitraining in einem Risikogebiet mit 30 bis zu 150 Teilnehmer, gemeinsamer Anfahrt und ggf. mit Übernachtung sind die Voraussetzungen einer sonstigen Freizeitveranstaltung im Sinne des § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 EQV erfüllt, was dazu führt, dass sich die Teilnehmer bei der Wiedereinreise in Quarantäne begeben müssen, sofern sich diese auf keinen anderen Ausnahmetatbestand berufen können.“
Ein Trainingsbetrieb wäre demnach im Rahmen der „48 h Regelung“ möglich, sofern alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. (Vor allem die Personenzahlbegrenzung beachten!)
Unabhängig davon empfiehlt die bayerische Staatsregierung Besuche in Risikogebieten auf das erforderliche Mindestmaß zu beschränken. Die Ausweisung von Risikogebieten erfolgt nicht aus Selbstzwecken, sondern weil es in den betroffenen Gebieten viele Neuinfektionen gibt und dadurch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht; im Sinne aller sollte daher auf vermeidbare Reisen/Ausflüge in Risikogebiete verzichtet werden, um die Ausbreitung des Coronavirus nicht weiter voranzutreiben.
Stand 30.09.2020
Rechtliche Grundlage für die Ausübung von Sport im Verein bilden zum einen die sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie das Rahmenhygienekonzept Sport. Wir bitten alle unsere Vereine und Regionalverbände die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sorgfältig und vollumfänglich einzuhalten.

Siebte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Zuletzt abgerufen am 19.10.2020)

Verordnung zur Änderung der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 18.10.2020 (Abgerufen am 19.10.2020)

Verordnung zur Änderung der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 16.10.2020 (Abgerufen am 17.10.2020)

Rahmenhygienekonzept Sport (Zuletzt abgerufen am 17.10.2020)

Änderung der Bekanntmachung Corona-Pandemie: Rahmenhygienekonzept Sport (Abgerufen am 17.10.2020)

Der Deutsche Skiverband stellt auf einer Microsite konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung. Diese werden dynamisch an die Entwicklungen im Pandemieverlauf angepasst.

Direkt zur Microsite: www.deutscherskiverband.de/corona

Generelle Maßnahmen:

  • Es fahren keine Ausbilder des Bayerischen Skiverbandes und seiner regionalen Skiverbände in von der deutschen Bundesregierung ausgewiesene Risikogebiete.
  • Die Regionen mit ihren Lehrreferenten, sowie die Disziplinreferenten des BSV stimmen sich regelmäßig mit der BSV Geschäftsführung ab und entscheiden kurzfristig über die Durchführung/Absage oder Wiederaufnahme von Lehrgängen. Bewertet wird nach der Risikoliste des RKI und bestehenden Reisewarnungen der Bundesregierung.
  • Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ausgefallenen/abgesagten Lehrgängen steht das Fortbildungsangebot aller regionalen Skiverbände offen. Die Fortbildungsangebote der regionalen Skiverbände werden über den BSV veröffentlicht (in Arbeit).
  • Vereine, welche vereinsinterne Fortbildungen mit BSV Ausbildern durchführen, werden zum weiteren Vorgehen von den regionalen Skiverbänden informiert.

Ausbildungen:

Es ist in Klärung mit den Dachverbänden, wie es sich mit den Ausbildungen verhält.

Der Umgang mit den Theorielehrgängen ist unterschiedlich geplant: Teilweise wird eine Präsenzveranstaltung (soweit erlaubt und möglich) angeboten, teilweise werden virtuelle Lehrgänge angeboten.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und aktualisiert diese ständig.

Die Informationen zum Bereich Sport sind im Teil "Allgemein" sowie im Teil "Sport und Ehrenamt" zu finden.

Alle FAQs finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite: www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) hat häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengefasst und mehrfach aktualisiert.

Außerdem informiert der BLSV über allgemeine Informationen für Sportvereine und eigene Maßnahmen.

Alles finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite des BLSV: www.blsv.de/coronavirus

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos zum Download erhältlich.
Quelle: bundesregierung.de

Download im App Store (Apple)
Download bei Google Play (Android)
Die Vorbereitungen und Planungen des BSV im Nachwuchsleistungssport und der Aus- und Fortbildung liefen "normal". Es wurden werden Lehrgänge, Wettkämpfe und weitere Maßnahmen geplant und auf die derzeitigen Gegebenheiten angepasst. Die Anpassung kann Verlegungen und Absagen mit sich bringen. Unter der vollständigen Einhaltung aller zum jeweiligen Zeitpunkt geltender Vorgaben und Regelungen, freuen wir uns auf eine anstehende Saison 2020/2021.

Alle Aktionstage mit Schulen und Kindergärten sind momentan ausgesetzt. Wir sind in der Abstimmung mit Schulen und zuständigen Institutionen, um einen Re-Start unserer Aktionstage zu planen. Der BSV möchte so vielen Schulen und Kindergärten wie möglich im neuen Schuljahr die Chance geben einen begeisternden Aktionstag zu erleben.

Sitzungen und Gremienarbeit finden weiterhin in erster Linie digital über Telefon und Video statt. Eine teilweise persönliche Teilnahme kann an Sitzungen nur unter strengen Auflagen in Sachen Abstandsregelungen, Handhygiene und Maskeneinsatz stattfinden. Ein Hygienekonzept muss vorgelegt werden.

Für den Bereich der Verbandssitzungen sowie der Wiederaufnahme der Lehrgangsmaßnahmen werden Hygienekonzepte auf Basis des Rahmenhygienekonzepts Sport sowie der entsprechend gültigen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erarbeitet und mit der Einladung versendet werden.

Der DSV hat nach Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) im Rahmen des DSV-Ausschuss Bildung folgende Lösung gefunden, wie mit dem Thema „Lizenzverlängerungen“ bzw. „Wiedereinstieg“ umgegangen wird:
1. Beschluss zur Verlängerung der Ausbildungsdauer aufgrund der Corona-Krise
Der DSV-Ausschuss Bildung stimmt der Ausdehnung der Dauer für den Abschluss von Ausbildungen auf maximal 3 Jahre zu, wenn die Ausbildungslehrgänge aufgrund der Corona-Krise nicht durchgeführt werden konnten.
Beispiel/ Erläuterung:
Ein angehender Übungsleiter Trainer-C Breitensport hat im Herbst 2019 den ersten Ausbildungslehrgang absolviert. Er müsste somit laut Ausbildungskonzeption spätestens im Herbst 2021 alle Ausbildungsteile für den Trainer-C Breitensport abgeschlossen haben. Mit diesem Beschluss hat er aufgrund der Corona-Krise die Möglichkeit, bis zum Herbst 2022 die Ausbildung abzuschließen.
2. Beschluss zur Verlängerung von Lizenzen (DSV-Cards und DOSB-Lizenzen) aufgrund der Corona-Krise
Der DSV-Ausschuss Bildung stimmt der Verlängerung der DSV-Cards und/ oder der DOSB-Lizenzen, die bis Ende 2020 auslaufen, ohne absolvierte Fortbildung um 1 Jahr zu. Voraussetzung dafür ist, dass der/die Teilnehmer/in bereits auf einem aufgrund der Corona-Krise abgesagten Lehrgangs angemeldet war.
Beispiel/ Erläuterung:
a) Ein Übungsleiter DSV-Grundstufe hat sich für die Ausbildung zum DSV-Instructor an Ostern 2020 angemeldet. Seine DSV-Card Grundstufe läuft im Juli 2020 aus. Mit diesem Beschluss kann er seine DSV-Card bis Juli 2021 verlängern. Das heißt, er muss nicht im Herbst zusätzlich auf eine Fortbildung um seine DSV-Card zu verlängern, sondern kann dies Ostern 2021 mit dem um ein Jahr verschobenen Instructor machen.
b) Ein Übungsleiter, der sich auf eine Fortbildung, die aufgrund der Corona-Krise abgesagt wurde, angemeldet hatte, kann frei entscheiden, ob er 1. im Herbst eine Fortbildung macht und dann eine "normale" Verlängerung erhält oder 2. im kommenden Frühjahr mit einem Jahr Verspätung die "geplante" Fortbildung absolviert und dafür jetzt die einjährige Verlängerung aufgrund des Beschlusses beantragt.
Für alle DOSB-Lizenzen und DSV-Cards, die 2020 verlängert werden müssen, hat der DSV-Planungsstab Trainerschule folgende Entscheidung getroffen.

Trainerlizenzen Ski Alpin, die im Jahr 2020 auslaufen, können aufgrund der corona-bedingt ausgefallenen Fortbildungen regulär unter folgenden Voraussetzungen verlängert werden:

  • Erfolgreiche Absolvierung des E-Learning Moduls Anti-Doping inklusive Zertifikat
  • Erfolgreiche Absolvierung des E-Learning Moduls Prävention sexualisierter Gewalt inklusive Zertifikat
  • Erfolgreiche Absolvierung des E-Learning Moduls DSV-Rahmentrainingsplan und Renntraining Ski Alpin
  • Teilnahme an einer halbtägigen (Spätnachmittag/Abend) Präsenzfortbildung in den Regionen im September 2020.

Der Zugang zu den E-Learning Modulen und die Termine und Orte zu den Präsenzfortbildungen werden Anfang Juli per Newsletter versendet sowie auf der DSV-Homepage veröffentlicht.

Trainerlizenzen Nordisch können regulär unter folgenden Voraussetzungen verlängert werden:

  • Teilnahme an den geplanten Fortbildungen im Skiverband Sachsen, Hessischen Skiverband/ Westdeutschen Skiverband oder durch Teilnahme am Nachholtermin der im April ausgefallen Fortbildung beim Bayerischen Skiverband. Sobald der finale Nachholtermin im BSV steht, werden wir diesen über den Newsletter kommunizieren.
  • Erfolgreiche Absolvierung des E-Learning Moduls Anti-Doping inklusive Zertifikat. Der Link zum E-Learning Modul der NADA wird den Teilnehmern im Rahmen der Lehrgangseinladung mitgeteilt.

Trainerlizenzen Biathlon können regulär unter folgenden Voraussetzungen verlängert werden:

  • Workshop Ruhpolding: 10.- 12.07.2020 bzw. Workshop Oberhof: 17.- 19.07.2020
  • Erfolgreiche Absolvierung des E-Learning Moduls Anti-Doping inklusive Zertifikat. Der Link zum E-Learning Modul der NADA wird den Teilnehmern im Rahmen der Lehrgangseinladung mitgeteilt.

Die Verlängerung der Lizenzen kann für alle Disziplinen über das reguläre Antragsformular beantragt werden.

Der PZW-Terminplan für 2020 muss wegen der Corona-Krise angepasst werden.

Aufgrund der derzeitigen Situation teilt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Auffassung der in das PZW-Projekt eingebundenen Sportfachverbände, dass der Sichtungstermin mit den sportmotorischen Tests zur Aufnahme neuer Schülerinnen und Schüler in das Projekt „Partnerschulen des Wintersports“ zum Schuljahr 2020-21 leider ersatzlos entfallen muss.

Die Projektkoordinatoren der Schulen werden gebeten, interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei den  Neuanmeldungen für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 hinsichtlich der Aufnahme in das Projekt beratend zur Seite zu stehen.

Eine Übersicht mit den sportfachlichen Aufnahmebedingungen der eingebundenen Sportfachverbände soll den Schulen rechtzeitig vor den Einschreibungsterminen durch den Bayerischen Skiverband (BSV) zugeleitet werden.

Ansprechpartner in sportfachlichen Fragen ist Herr Dominik Feldmann (BSV).
Die finale Zustimmung zur Aufnahme sportlich talentierter Schülerinnen und Schüler in das Projekt (Sport-OK) obliegt wie gehabt den jeweiligen Verbänden in alleiniger Verantwortung. Das Staatsministerium bittet die Verbandsbeauftragten um die fristgerechte Eingabe des sportfachlichen Votums in die Datenbank (01.06.-01.07.2020 s. Terminplan).

Das Bayerische Landesamt für Schule hat im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus auf www.laspo.de eine eigene Internetseite und eine Linksammlung angelegt, auf der auf ausgewählte Bewegungsangebote hingewiesen wird, u.a. von den bayerischen Sportfachverbänden (inkl. dem BSV) oder auf Initiativen anderer Kultusministerien.

Der direkte Link: hier klicken