Athletikwettkampf 2020 mit AHA

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Start der Wintersaison für die Münchner Skirennfahrer*innen unter strikten Hygieneauflagen in Germering Der SV Germering hat den SVM-Athletikwettkampf 2020 am 12. und 13. September ausgerichtet Corona macht es nötig – Abstand wahren, Hygiene einhalten und Alltagsmaske tragen. Unter Beachtung der AHA-Regeln und ohne Publikum hat die Skiabteilung des SV Germering am vergangenen Wochenende den Athletikwettkampf des Münchner Skiverbandes (SVM) in der Kirchenschule und im Stadion des Vereins in Germering. ausgerichtet. 210 Skirennfahrer*innen von 10 bis 15 Jahren und deren Trainer*innen der verschiedenen Skivereine aus München und dem Münchner Umland nahmen am ersten Athletikwettkampf des Deutschen Skiverbands (DSV) in der neuen Skisaison 2020/21 teil. An zwei Tagen holten die Nachwuchsathlet*innen ihr persönliches Maximum aus sich heraus. Gleichzeitig war es auch der erfolgreiche Auftakt des Münchner Skiverbandes (SVM) in die neue Skirennsaison. „Großen Applaus erstmal an unsere Athlet*innen! Ich freue mich, dass es reibungslos gelaufen ist. Es war für uns spannend, wie wir einen Wettkampf unter Corona-Bedingungen hinkriegen. Ich glaube, dass ist uns gelungen“, sagte Maja Prückner, Leiterin der Abteilung Ski beim SV Germering. Sie bedankte sich bei allen Helfer*innen des Vereins, die wie jedes Jahr anpacken und dieses Jahr unter besonders schwierigen Bedingungen mit FFP2-Masken in der Halle gearbeitet haben. Der SVM Schülersportwart Alpin Stefan Wiedeck lobte das „sehr durchdachte und reibungslos durchgeführte Hygienekonzept“ des SV Germering und die Durchführung der Veranstaltung, nachdem die meisten anderen Skiverbände in Deutschland ihre Athletikwettkämpfe abgesagt hatten. „Das Zeichen, das damit gesetzt worden ist, mit einem aufwendigen Konzept und auch mit etwas Zukunftsträchtigem, ist genaue der richtige Schritt gewesen. Der SV Germering hat hier Sensationelles geleistet: Vielen, vielen Dank, dass wir als SVM Athlet*innen hier zusammenkommen durften, um einen ‚sauguten‘ Wettkampf in einem sehr gut organisierten Rahmen zu sehen!“, sagte Wiedeck. Er appellierte an die Verantwortlichen in den Skiverbänden, die künftigen Wettkämpfe im Vorfeld nicht sofort abzusagen, sondern unter Einhaltung aller Hygieneregeln, und wenn das Konzept stimme „so wie es der SV Germering perfekt aufgestellt hat“, die Wettbewerbe durchzuführen. Der Sportwart betonte: „Das ist das Wichtigste – nicht nur für den Skiverband und die Vereine, sondern für die Athlet*innen, die sich nach dem Lockdown Mitte März endlich wieder in ihren Disziplinen messen können“. Am ersten Tag wetteiferten bei strahlendem Sonnenschein 75 Teilnehmer*innen der Altersklassen U12 in den Disziplinen Springen, Schnelligkeit, Hindernislauf, Stabilisations-Parcours, Balance-Parcours und Ausdauer-Lauf um die meisten Punkte, die damit schon in die neue SVM-Rennserie einfließen. Am zweiten Tag kämpften 135 Skirennfahrer*innen der U14 und U16 mit tollem Einsatz um die begehrten Pokale und Medaillen. Die meisten Stockerlplätze gingen an den SC Starnberg (5, davon zweimal 1. Platz), dicht gefolgt vom SV Germering Ski (3) mit einmal Gold und zweimal Silber und vom WSV München (3, davon einmal 1. Platz) und TSV 1860 München(ebenfalls drei, davon einmal 1. Platz). Die erfolgreichen Athlet*innen des SV Germering: U14 männlich: Gold für Timo Schreiner U14 weiblich: Silber für Ronja Prückner U16 männlich: Silber für Leo Markefka. In den Top Ten landeten: U16 männlich: Leo Faltlhauser (Platz 6), Felix Pfeffermann (Platz 9) und Luis Müller (Platz 10). In der U 12 weiblich verpasste Alina Russ mit Platz 11 knapp die Top Ten   Das nächste Treffen der Skisportler*innen folgt dann hoffentlich im Winter: bei einem Skirennen in den Bergen.

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Deutscher Skiverband und Snowboard Germany starten Präventionsprogramm zu sexualisierter Gewalt

Verband, Leistungssport, Aus- und Fortbildung, Sportentwicklung, Top News

Schneesport schaut hin! Unter diesem Motto haben Deutscher Skiverband (DSV) und Snowboard Germany (SNBGER) ein gemeinsames Präventionsprogramm zur sexualisierten Gewalt gestartet. Erstes Projekt der verbandsübergreifenden Initiative sind Handlungsempfehlungen, um sexualisierte Übergriffe und Gewalt im Ski- und Snowboardsport zu verhindern.

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Zwischen Fels und Eis: Hochtour-Lehrgang Vernagthütte (Ötztaler Alpen)

Aus- und Fortbildung, Skitour

Zu Ötzis („Gletschermann“) Zeiten waren Menschen nur dann im Hochgebirge unterwegs, wenn es einen lebenswichtigen Grund gab. Heutzutage gilt die Hochtour als die Königsdisziplin des Bergsteigens. Um diese hohen Gipfel sicher erklimmen zu können, muss man sich sowohl im Eis als auch am Fels auskennen. Unsere Gruppe hat sich genau aus diesem Grund zusammengefunden, um weit oben in den Ötztaler Alpen in Eis und Fels einzutauchen und dafür nötiges Wissen zu erlernen. Die Truppe war eine bunte Mischung aus vielen Teilen Bayerns und trotz sprachlicher Unterschiede war die Stimmung sofort spitze! Teilweise kannten wir uns schon aus der Skitour-Grundstufe und haben uns sehr gefreut, uns nach der Corona-bedingten Pause endlich in den Bergen wiederzusehen. Der Rest hat die Gruppe perfekt ergänzt und so verging der Aufstieg von Vent zur Vernagthütte mit viel guter Laune und tollen Gesprächen wie im Flug. In den nächsten Tagen bekamen wir von Roland und Jürgen all ihr Wissen und ihre Bergerfahrung demonstriert. Und abends folgten dann unglaubliche Geschichten über Bergunfälle, Rettungen und Bergbekanntschaften. Die beiden schafften es, unsere Faszination für den Bergsport mit viel Humor noch zu verstärken. Besonders die praktische Anwendung von Knoten und Techniken mit Seil und Karabinern beim Abseilen, Sichern oder Bergen am Fels und am Gletscher waren einprägsam. Dabei durchliefen wir im Dauerregen eine Härteprüfung und wurden am nächsten Tag mit perfektem Wetter für unsere echte Hochtour auf den Fluchtkogel (3494 m) belohnt. Ein atemberaubendes Panorama über den Vernagtferner und den Gepatschferner erwartete uns nach der Gletscherbegehung und einer kleineren Kletterei am Grat entlang. Diese schönen Eindrücke endeten abends leider mit einer unschönen Erfahrung. So viel Sicherheit Steigeisen im Eis geben, so viel Schaden können sie in einer Wade anrichten, wie wir alle bezeugen durften. Am Ende wurde uns deshalb noch perfekt demonstriert, wie man in schwierigen Situationen richtig handelt und wir mussten einen Kameraden mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus fliegen lassen. Dank der schnellen Handlung ist zum Glück aber alles gut gegangen. Es wurde sehr deutlich, wie schnell kleine Sachen am Berg zum großen Problem werden können.Alles in allem waren es aber auch dadurch rundum spannende, lehrreiche und erlebnisvolle Tage auf Hochtour! Danke an das BSV-Team, dass uns auch in der momentan schwierigen Situation dieses einzigartige Erlebnis ermöglicht wurde. Zudem konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die fehlenden Leistungen der Skitour-Grundstufe erfolgreich nachholen.Bericht: Veronika Mitterwallner

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BSV Rahmenhygienerichtlinien für Wettkämpfe und Lehrgänge

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Der Bayerische Skiverband plant für die Saison 2020/2021 mit einem möglichst normalen Wettkampf- und Lehrgangsprogramm. Um die Vereine und regionalen Skiverbände bei der Erstellung von Hygienekonzepten und bei der Durchführung des Wettkampf- und Trainingsbetriebes zu unterstützen, wurden Rahmenhygienerichtlinien erarbeitet. Die BSV Rahmenhygienerichtlinien sind nach bestem Wissen erstellt und wurden am 25.08. zum ersten Mal veröffentlicht. Eine Haftung bzw. Gewähr für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Es ist von Veranstaltern und Ausrichtern zu beachten, dass durch die zuständigen regionalen und lokalen Behörden oder Eigentümer bzw. Betreiber der Sport-, Wettkampfstätten oder Lift-/Loipenbetreiber weitergehende oder abweichende Regelungen und Vorgaben zum Infektionsschutz sowie Nutzungsbeschränkungen getroffen werden können. Dies kann vor allem andere Bundesländer und das Ausland betreffen. Der BSV sammelt weiter Informationen und wird diese gegebenenfalls in die Richtlinien einarbeiten.

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Mit Abstand ein besonderes Golfturnier

Verband, BSV Golfturnier, Top News

Lange stand es auf der Kippe, doch trotz der allseits präsenten Situation in Zeiten der Corona-Pandemie und unter Einhaltung eines eigens entwickelten Hygienekonzeptes sowie der gängigen Regelungen, lud der Bayerische Skiverband am 25. Juli zum 13. BSV-Golfturnier presented by Husqvarna. Sichtlich erleichtert ob des Stattfindens war auch BSV Interimspräsident Herbert John: „Das BSV Golfturnier ist für die Nachwuchsförderung sehr wichtig, durch die Erlöse des Events können konkrete Unterstützungen an unsere jungen Sportlerinnen und Sportler fließen – vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wir sind froh auch in diesem schwierigen Jahr das Turnier spielen zu können und zu dürfen!“ Leider zeigte sich das Wetter am Freitag so wechselhaft, dass die Einspielrunde aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste. Samstags wusste die BSV-Partnergolfanlage „auf der Gsteig“ die Teilnehmer dafür mit strahlendem Sonnenschein zu beeindrucken. Unter ihnen waren wieder zahlreiche erfolgreiche Wintersportlerinnen und Wintersportler wie die beiden Weltcupsieger Stefan Luitz und Linus Strasser, der Nationaltrainer der Nordischen Kombinierer Hermann Weinbuch, die ehemalige Langläuferin und Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle oder der mehrmalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch, sowie Partner aus der Wirtschaft und zahlreiche Freunde und Förderer des Bayerischen Skiverbandes. Traditionell eröffnete der Abschlag von Organisator Reinhold Merle das Turnier, danach gingen die gemeldeten Flights im Abstand von neun Minuten auf die 18-Loch Runde. Gespielt wurde wie schon in den Jahren zuvor im Modus Texas Scramble Best Ball. Brutto-Wertung: Den bereits dritten Sieg in Folge konnte sich das Team „ZETKA Stanz- und Biegetechnik“ mit Tim Feifel, Dr. Matthias Heiligensetzer, Harti Waitl und Klaus Zettlmeier in der Brutto-Wertung sichern. Auf die starken zwölf Schläge unter Par der Seriensieger kam auch das Team „Sporthotel Schellenberg Oberstdorf“ um Michael Fischer, Peter Fischer, Claudia Reusch und Brigitte Fischer, was für sie einen geteilten ersten Platz bedeutete. Den 3.Platz holten sich Philip Gabriel, Julian Gabriel, Michael Dallmann und Lukas Rehm von „EDEKA Dallmann“ mit zehn Schlägen unter Par. Netto-Wertung: Den Sieg in der Netto-Wertung teilte sich das Team „moving you“ vom Skiverband München um Carlo-Maria Sprinz, Mathias Wölfl, Lina Fischer und Klaus Hermann Witzmann mit „Gunkel Elektrotechnik“, vertreten durch Adi Gölz, Werner Haff, David Gunkel und Sandra Beller. Beide Flights kamen auf 70 Nettopunkte. Platz 3 sicherte sich das „Team Stehle“ um Florian Klein, Thomas Ratgeber, sowie das Ehepaar Evi Sachenbacher- und Johannes Stehle mit 66 Nettopunkten. Neben dem Teamwettbewerb wurden auch in diesem Jahr wieder zwei Sonderwertungen ausgespielt. Der längste Schlag der Damen, der sogenannte „longest drive“, gelang Hilde John mit 190 Metern. Bei den Herren sicherte sich Michael Fischer den Sieg in dieser Kategorie mit 295 Metern. Ausgespielt auf Bahn 18, gelang bei den Damen Marie Nieländer der beste Annäherungsschlag mit 4,10 Metern. Seine „Nearest to the pin“-Krone aus dem Vorjahr verteidigte bei den Männern Klaus Rohleder mit 2,65 Metern Abstand des Balls zur Lochfahne. Anders als in den vergangenen Jahren gab es samstags keinen bayerischen Abend. Um die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten, ließen die noch anwesenden Teilnehmer stattdessen das Golfturnier bei Sonnenschein an der frischen Luft, vor dem neuen „Gstoager“-Stadl ausklingen. Präsentiert wurde das Turnier dieses Jahr Husqvarna Deutschland. Husqvarna wird in der kommenden Wintersaison auch mit dem Logo auf der BSV Einkleidung präsent sein, der Vertrag hierfür wurde im Rahmen des Golfturniers von Deutschland-Geschäftsführer Hans-Joachim Endress unterzeichnet. Auch die BSV Premiumausrüster CRAFT und Ziener sowie viele weitere Partner unterstützten die Veranstaltung für den Nachwuchssport tatkräftig und sorgten für ein rundum gelungenes Turnier. Zu den Ergebnissen

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Förderteam der Bayerischen Sportstiftung: Zwei BSV-Athletinnen ab der kommenden Saison neu mit dabei

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Gute Nachrichten für zwei Sportlerinnen aus den Reihen des Bayerischen Skiverbandes: Die Biathletin Johanna Puff sowie Snowboard-Ass Leilani Ettel werden ab der Saison 2020/21 Teil des Förderteams der Bayerischen Sportstiftung sein.

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