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13-köpfiger Kader für Junioren-WM in Neuseeland nominiert

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Snowboard Germany wird bei der kommenden 22. FIS Junioren Weltmeisterschaft mit einem großen Aufgebot an den Start gehen. Vom 24. August bis zum 6. September 2018 kämpfen im neuseeländischen Cardrona Alpine Resort insgesamt 13 deutsche Athletinnen und Athleten um Edelmetall. „Wir stellen eine gute Mannschaft und haben eine interessante Mischung: zum einen Snowboarder und Snowboarderinnen, die im letzten JWM-Jahr erfolgreich waren und bei denen wir uns etwas ausrechnen und zum anderen noch jüngere Talente, die die Chance bekommen, sich auf dieser Bühne zu präsentieren“, erklärt Cheftrainer Nachwuchs Korbinian Harder. Der erste Teil des Snowboard Germany-Kaders wird am 13. August von München aus die lange Reise nach down under antreten, wo alle Teams in Wanaka untergebracht sind. Die Vorhut bilden die Boardercrosser, die 2017 insgesamt drei Mal aufs Podest stürmten. Neben den im letzten Jahr bei der Junioren Weltmeisterschaft erfolgreichen Jana Fischer (Silber), Leon Beckhaus (Silber) und Sebastian Pietrzykowski (Team Silber mit Beckhaus) gehen auch Maximilian Rathgeb und Umito Kirchwehm an den Start. „Jana [Fischer], Kiko [Beckhaus] und Sebastian [Pietrzykowski] sind auch dieses Mal aussichtsreiche Kandidaten, aber im Boardercross kann viel passieren“, fasst Harder die Medaillenchancen der SBXler zusammen. Um bestmöglich vorbereitet zu sein, wird das Quintett, das sich zuletzt vor allem auf den europäischen Gletschern in Schuss hielt, um den Schneekontakt nicht zu verlieren, dank einer Projekt-Unterstützung der Deutschen Sporthilfe seine Zelte zunächst in Australien aufschlagen. Gemeinsam mit den Teams des fünften Kontinents soll im Mount Hotham Ski Resort kurz vor der JWM am Feinschliff für das Saisonhighlight der Junioren gearbeitet werden. Nach den SBX-Assen treten die Freestyler die Reise nach Neuseeland an, um sich mit den besten Nachwuchsathleten der Welt zu messen. Dafür haben Annika Morgan, Leilani Ettel sowie Leon Guetl, Christoph Lechner und Noah Vicktor zuletzt verstärkt in Scharnitz auf dem dort installierten Landingbag das eigene Trickniveau verbessert.  „Das Training auf der Landingbag-Anlage war wichtig, denn wir erwarten in Neuseeland ein extrem starkes Teilnehmerfeld im Big Air, Slopestyle und der Halfpipe; zum einen, weil die Japaner es nicht weit haben, zum anderen, weil die US-Amerikaner vor Ort sind“, sagt Harder. Dennoch braucht sich das junge Team nicht zu verstecken, nachdem 2017 Ettel in der Halfpipe Bronze gewinnen konnte. „Wir können vorsichtig optimistisch sein, müssen aber auch schauen, wie Leilani [Ettel] sich nach der überstandenen Kreuzbandverletzung im Contest schlägt.“ Als letztes Aufgebot reisen die alpinen Snowboarder zu den Titelkämpfen, in deren Verlauf insgesamt 14 Medaillenentscheidungen auf dem Programm stehen werden. Das deutsche Trio, das im Parallel Slalom als auch Parallel Riesenslalom vorne mitmischen will und sich vor dem Abflug noch einmal gezielt in Zermatt auf das Großereignis einstimmen wird, besteht aus Yannik Angenend, Ole-Mikkel Prantl und Elias Huber. Vor allem die beiden Letztgenannten könnten laut Harder für eine Überraschung sorgen. „Ole-Mikkel [Prantl] und Elias [Huber] haben im letzten Jahr mit Platz sieben und sechs im PGS bereits für super Ergebnisse gesorgt. Man darf gespannt sein, wie sie sich schlagen werden,“ so der 38-Jährige, der vor Ort seine Trainerkollegen Andreas Fischle (SBX), Luka Gartner (Halfpipe), Friedl May (Slopestyle, Big Air) und Christian Veit (PSL, PGS) unterstützen wird. JWM-Kader SBX Jana Fischer (19, Oberstdorf, SC Löfflingen), SBX Silber 2017 Leon Beckhaus (20, München, SC Miesbach), SBX Silber 2017, Team SBX Silber 2017 Sebastian Pietrzykowski (20, Winterlingen, WSV Ebingen), Team SBX Silber 2017, SBX Silber 2015 Maximilian Rathgeb (20, Feldkirchen-Westerham, SC Miesbach) Umito Kirchwehm (18, Freiburg, SC Altglashütten) Big Air/Slopestyle Annika Morgan (16, Mittenwald, WSC Blaues Land / SC Miesbach) Leon Guetl (17, Bischofswiesen, WSV Bischofswiesen) Noah Vicktor (16, Freilassing, WSV Bischofswiesen) HP Leilani Ettel (17, Pullach, SC Pullach), HP Bronze 2017 Christoph Lechner (17, Waakirchen, SC Ostin) PGS/PSL Elias Huber (19, Berchtesgaden, SC Schellenberg) Ole-Mikkel Prantl (17, Schönau, WSV Königsee) Yannik Angenend (18, Lengdorf, FC Lengdorf) Trainerstab Korbinian Harder (Cheftrainer Nachwuchs) Andreas Fischle (SBX) Christian Veit (PGS, PSL) Luka Gartner (Halfpipe) Friedl May (Slopestyle, Big Air)   Zeitplan Das Wettkampfprogramm der 22. FIS Junioren Weltmeisterschaft steht online zur Verfügung.

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Erfolgreiche Olympische Winterspiele für bayerische Ski- und Snowboardsportler

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45 Athleten aus den Reihen des Bayerischen Skiverbandes sorgen für zahlreiche Medaillen und Top-Ergebnisse. Sympathisch und erfolgreich präsentierten sich die bayerischen Ski- und Snowboardsportler bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea. Mit Laura Dahlmeier und Andreas Wellinger kamen zwei der strahlenden Gesichter dieser Spiele aus bayerischen Vereinen und Talentzentren und nahmen jeweils drei Medaillen mit nach Hause. Zudem begeisterte Johannes Rydzek, der sich sowohl beim historischen deutschen Dreifacherfolg von der Großschanze als auch im Teamwettbewerb der Nordischen Kombination die Goldmedaille sicherte. Aber auch junge Talente nutzten die Gelegenheit, sich in die Geschichtsbücher des Sports einzutragen. Katharina Althaus gewann Silber im Damenskisprung, Karl Geiger holte ebenfalls Silber im Skisprung Teamwettbewerb und Vinzenz Geiger triumphierte mit seinen Kollegen als Goldmedaillengewinner im Mannschaftswettbewerb der Kombinierer. Für einen gelungenen Abschluss sorgten die Snowboarderinnen. In einem spannenden PGS Wettbewerb ging Silber an Selina Jörg und Bronze an Ramona Hofmeister. Insgesamt hatten die bayerischen Ski- und Snowboardathleten 13 Medaillen im Gepäck. [WPSM_AC_SH id=8373] Ebenso erfreulich sind die zahlreichen Top 10 und Anschlussplatzierungen. Die Biathletinnen Franziska Preuss und Vanessa Hinz verpassten mit vierten und fünften Plätzen knapp die Medaillenränge. Thomas Dressen sicherte sich einen beachtlichen fünften Platz in der Abfahrt und wurde zudem neunter in der Kombination. Denkbar knapp fuhr Viktoria Rebensburg im Riesenslalom als vierte am Podium vorbei. In der Abfahrt wurde sie neunte. Im anspruchsvollen Snowboardcross erreichte Martin Nörl das kleine Finale und Platz acht. Ebenfalls achte wurde Sabrina Cakmakli im Ski-Halfpipe Finale. Snowboard-Racer Stefan Baumeister wurde hervorragender sechster und seine Teamkollegin Carolin Langenhorst komplettiere als neunte das erfolgreiche Ergebnis. Insgesamt haben sich 45 BSV-Athleten für die Olympischen Winterspiele 2018 qualifiziert. Der BSV stellt damit fast ein Drittel der DOSB-Mannschaft und nahezu zwei Drittel der Ski- und Snowboardsportler. „Wir freuen uns sehr mit den Sportlern und gratulieren von ganzen Herzen zu den gezeigten Leistungen. Das erfolgreiche Abschneiden zeigt, dass es um unsere Strukturen im Nachwuchs bestens bestellt ist. Die Vereine, Regionalverbände und Trainer leisten hervorragende Arbeit auf allen Ebenen und die Zusammenarbeit mit unseren Spitzenverbänden DSV und SVD sowie dem BLSV funktioniert hervorragend. Dennoch ist es unsere Aufgabe sicher zu stellen, dass diese Erfolge auch bei den Spielen 2022 und 2026 wiederholt werden können“, so der BSV-Präsident. Besonders erfolgreich schnitten die Skispringer, Kombinierer und Biathletinnen ab. Im alpinen Bereich wurden gute Anschlussergebnisse erzielt. Obwohl viele der potentiellen Leistungsträger aktuell verletzt sind, ist vor allem im Herrenteam ist eine deutliche Leistungsentwicklung erkennbar. Im Damenbereich herrscht hinter Viktoria Rebensburg aktuell eine Lücke, die es die nächsten Jahre zu schließen gilt. Ergebnisse wie der 11. Platz von Kira Weidle in der Abfahrt lassen diesbezüglich hoffen. Leider konnten die Ski-Crosser ihre guten Leistungen der Saison bei Olympia nicht abrufen. BSV-Präsident Manfred Baldauf blickt mit gemischten Gefühlen auf die jungen Disziplinen, die einen immer größer werdenden Teil des Programms ausmachen: „In den neuen olympischen Sportarten haben wir deutlichen Nachholbedarf, um im internationalen Vergleich konkurrenzfähig zu werden. Hier sind Bund und Land gefragt, im Rahmen der aktuellen Reformprozesse gemeinsam mit den Verbänden entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen“, erläutert er weiter. Auch im Langlauf können die bayerischen Athleten derzeit noch nicht gegen Nationen wie Norwegen bestehen. Die vor einigen Jahren in die Wege geleitete Nachwuchsinitiative zeigt zwar Wirkung, jedoch ist der Weg für die jungen Athleten in die absolute Weltspitze noch weit. „Insgesamt benötigen wir für alle Ski- und Snowboardsportarten einen deutlichen Mittelaufwuchs, um den hohen Anforderungen des Wintersports hinsichtlich Sportstätten, Leistungssportpersonal, Trainingslehrgängen, Material und Logistik gerecht werden zu können. Wir sind zwar gut aufgestellt, sehen jedoch gerade im Bereich der Trainerfinanzierung noch Defizite. Es muss uns gelingen, das Berufsbild des Trainers und die Verträge attraktiver gestalten zu können“, erläutert BSV-Geschäftsführer Wolfgang Weißmüller die aktuellen Herausforderungen. Zudem seien die Kosten im Ski- und Snowboardsport aufgrund des differenzierten und gewachsenen olympischen Programms, des Klimawandels und erhöhter Sicherheitsanforderungen zuletzt deutlich gestiegen.

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Jörg und Bussler erneut Deutsche Meister Race

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Patrick Bussler und Selina Jörg freuen sich über den Deutschen Meistertitel © Christian Thiel Die erfahrenen Teamleader Selina Jörg (Bad Hindelang, 29) und Patrick Bussler (Aschheim, 33) haben im österreichischen Hochfügen ihren Deutschen Meistertitel Race erfolgreich verteidigt. Im Rahmen des ersten von zwei hochklassig besetzten Europacup Parallelriesenslaloms in Tirol sicherte sich Jörg heute als Dritte hinter Ladina Jenny (SUI) und Ekaterina Tudegesheva (RUS) den Titel. Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 21) und Anke Wöhrer (Bernau, 32) rundeten das Damenpodium der DM als Zweite bzw. Dritte ab. Bei den Männer war Bussler beim Sieg von Sang-ho Lee (KOR) als Sechster bester Deutscher und durfte sich vor Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 24) und Christian Hupfauer (Feldkirchen-Westerham, 24) über nationale Meisterehren freuen.   Die kompletten Ergebnislisten des Europacups stehen in Kürze hier online.

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Sportdirektor Knirsch: „Wir wollen mit 17 bis 19 Athleten zu den Olympischen Winterspielen“ | Baumeister Rider of the Year

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SNBGER-Präsident Prof. Hanns Michael Hölz mit den geehrten Stefan Baumeister, Paul Marks und Leon Beckhaus © Oliver Beckmann   Auf der heutigen Saison-Eröffnungspressekonferenz (Montag, 06.11.17), die erstmals im Münchner Weststudio stattgefunden hat, hat Snowboard Germany klare Ziele für die bereits laufende Olympia-Saison benannt. „Wir wollen in allen olympischen Disziplinen mit insgesamt 17 bis 19 Athleten in Korea vertreten sein. Und natürlich erhoffen wir uns möglichst viele Podestplätze“, erklärt Sportdirektor Stefan Knirsch, der dazu weiter anmerkt, dass das „natürlich nur möglich ist, wenn wir im Rahmen des Qualifikationszeitraumes verletzungsfrei bleiben.“ Angesichts des engen Fensters von nur knapp drei Monaten sei „eine möglichst frühzeitige Erfüllung der Nominierungskriterien daher wünschenswert.“ Dass Snowboard Germany aber durchaus selbstbewusst den letzten Abschnitt der Road to Pyeongchang in Angriff nehmen kann, belegt nicht nur das frisch ins Leben gerufene Top-Team Pyeongchang 2018, sondern auch der erfreuliche Saisonstart im Halfpipe-Weltcup, in dessen Verlauf Johannes Höpfl als erster Snowboard Germany-Athlet die halbe nationale Olympia-Norm erfüllen konnte – und sich so ebenfalls seinen Platz im Feld der Hoffnungsträger für die kommenden Olympischen Spiele verdient hat. Athlete of the Year Ebenfalls Teil des Top-Teams Pyeongchang ist Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 24), der als Rider of the Year 2017 ausgezeichnet wurde. „Stefan schaut auf eine ganz starke Saison zurück, in deren Verlauf er nicht nur seinen ersten Weltcup-Sieg beim Heimrennen in Winterberg feiern durfte, sondern gemeinsam mit Carolin Langenhorst auch noch Dritter im dortigen Teamevent wurde. Er hat letzten Winter einen großen Sprung nach vorne gemacht, vom Talent zum Hoffnungsträger. Wir wünschen ihm, dass er in den kommenden Monaten an diese Leistungen anknüpfen kann, um sich hoffentlich den ein oder anderen sportlichen Traum zu erfüllen“, lobt Verbandspräsident Prof. Hanns Michael Hölz den Raceboarder, der bereits 2013 schon einmal die Ehrung in Empfang nehmen durfte. Neben Baumeister wurden ebenfalls Paul Marks als Coach of the Year sowie Leon Beckhaus (München, 19) als Rookie of the Year mit einem handgefertigten Holz-Snowboard aus dem Schwarzwald belohnt. Erneut fünf Heimweltcups an drei Orten Auch in Sachen Heimweltcups gibt es Positives zu verlauten. Neben dem Big Air Weltcup in Mönchengladbach Anfang Dezember, dem SBX-Doppelevent am Feldberg Anfang Februar kurz vor Olympia, steht auch Winterberg im März wieder mit einem langen Weltcup-Wochenende der Raceboarder im Kalender der FIS. „Wir sind mit insgesamt fünf Weltcup-Entscheidungen an drei Orten auf einem sehr guten Weg, uns in allen Snowboardbereichen als Veranstalter zu etablieren – mit dem Fernziel irgendwann in jeder olympischen Disziplin einen Heimweltcup anbieten zu können“, so Stefan Knirsch. Saisonziele Eine etwas detaillierte Übersicht über die Zielsetzungen der einzelnen Weltcup-Mannschaften geben die jeweiligen Bundestrainer. Paul Marks, Race: Unser Ziel ist es, immer zu gewinnen. Wir sind in diesem Jahr mit sieben Damen und vier Herren extrem stark aufgestellt. Das ganze Team hat nach den bitteren vierten Plätzen bei der letzten WM um so härter gearbeitet, was vor allem den Jungen mit Blick auf die kommende Olympiaqualifikation einen Push gegeben hat. Dazu zählen vor allem Ramona Hofmeister, Carolin Langenhorst und Stefan Baumeister, die nicht nur von der gewonnen Erfahrung profitieren werden, sondern verstanden haben, wie ein Großereignis funktioniert. Das wird ihnen ungemein bei der Jagd auf Podiumsplätze helfen. Außerdem kommen mit Amelie Kober, Anke Wöhrer und Cheyenne Loch sehr starke und erfahrene Athleten zurück, die den internen Wettstreit um die Olympiatickets noch mehr anheizen werden.   Michael Dammert, Freestyle: Wir wollen parallel zum Big Air- und Slopestyle-Konzept auch eines für die Halfpipe-Disziplin aufbauen. Wir haben bereits einige vielversprechende Fahrer in allen Altersstufen, die wir in Zukunft – auch dank unseres Stützpunktes in Berchtesgaden – noch enger betreuen möchten. Auf dem Top-Level hat Johannes Höpfl bereits die halbe Olympia-Qualifikation in der Tasche und feilt derzeit weiterhin mit Co-Bundestrainer Luka Gartner am Kitzsteinhorn an seinem Olympiarun, der ihn hoffentlich noch weiter nach vorne bringt als 2014. Inwiefern Pyeongchang für die verletzte Pipe-Riderin Leilani Ettel Thema wird, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Hier hat die langfristige Gesundheit eindeutig Priorität. Und natürlich hoffen wir auch im Slopestyle darauf, möglichst rasch unsere Athleten für das Großereignis zu qualifizieren. Darüber hinaus freuen wir uns im gesamten Team riesig auf unseren Heimweltcup in Mönchengladbach, bei dem wir mit einigen Nachwuchsfahrern aufzeigen wollen, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen ist   Bernard Loer, SBX: Erstes Ziel war und ist es, weiterhin das Team fahrerisch zu stärken. Dass wir hier auf dem richtigen Weg sind, ist durch die passablen und zum Teil sehr guten Quali-Ergebnisse vom ersten Weltcup-Rennen in Argentinien erkennbar. Darauf bauen wir weiter auf. Darüber hinaus wollen wir natürlich in den vier Weltcup-Rennen bis Mitte Januar möglichst viele Männer für die Olympischen Spiele qualifizieren. Für Hanna Ihedioha gilt es indes, nach langer Verletzungspause (Schulter-OP im Frühjahr) langsam wieder zurückzufinden, damit sie für die Weltcup-Rennen im Dezember wieder fit wird. Bis dahin steht in den nächsten Wochen eine wettkampfnahe Trainingsphase auf dem Programm mit der Generalprobe beim Europacup im Pitztal, bei der mit den Österreichern, Amerikanern und Australiern eine starke Konkurrenz am Start sein wird.              

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SNBGER-Präsidium im Amt bestätigt

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Auf dem Verbandstag, der vergangenen Samstag (21. Oktober) in Oberhaching bei München stattgefunden hat, ist das komplette Präsidium samt Verbandsprüfern und Referenten einstimmig im Amt bestätigt und mit der Führung von Snowboard Germany für eine weitere, dreijährige Legislaturperiode betraut worden. „Im Namen des gesamten Präsidiums möchte ich mich für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Es ist nicht nur eine schöne Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, sondern ermöglicht uns auch, die anstehenden Aufgaben gemeinsam mit der hauptamtlichen Mannschaft in Angriff zu nehmen“, sagt Prof. Hanns-Michael Hölz. Der SNBGER-Präsident fügt an, dass „sicherlich die Olympischen Winterspiele 2018 im Fokus stehen werden. Doch wir möchten auch frühzeitig mit der strategischen Weichenstellung für 2022 und 2026 beginnen.“ Erste Schritte stellte Sportdirektor Stefan Knirsch im Rahmen der SNBGER-Strategie vor, die auf acht Säulen fußt: Athleten, Personal, Präsidium/Geschäftsstelle, Marketing, Wettkämpfe in GER, Stützpunkte, Veranstaltungen und Partner. „Wir haben in den vergangenen Jahren gut gearbeitet und können darauf aufbauen. Jetzt liegt es an uns, die weitere Zukunft des Verbandes für alle, aber vor allem für unsere Athleten, positiv zu gestalten“, erklärt Knirsch. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Verbandstages auch der Haushalt 2018 mit dem Schwerpunkt Nachwuchsförderung und Weltcups verabschiedet. Die Mitglieder beschlossen außerdem eine Satzungsänderung und machten so den Weg frei, um das Ergebnismanagement in Anti-Doping-Belangen auf die Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland (NADA) zu übertragen. „Der Verband behält aber weiterhin die Möglichkeit seine Athleten in allen Anti-Doping-Fragen zu beraten und so auch weiter seiner Fürsorgepflicht nachzukommen“, kommentiert Hölz diesen Schritt. Das neue (und alte) Präsidium: Präsident: Prof. Hanns-Michael Hölz Vizepräsident Finanzen: Dr. Helmut Klarner Vizepräsident: Herbert John Vizepräsident: Sven Krombach   Weiter gewählt wurden: Verbandsprüfer: Stefan Wirbser Verbandsprüfer: Wolfgang Falk Referent Wettkampf: Dominic Kuhn  

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Skispringen, Snowboarden, Ski-Inline – Der BSV präsentiert sich vielseitig!

Verband, Snowboard, Ski-Inline, Sportentwicklung, Top News

Bei bestem Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein und sommerlich-warmen Temperaturen pilgerten ca. 55.000 Besucher in den Olympiapark zum 2. Münchner Outdoorsportfestival. Organisiert von Referat Bildung & Sport der Stadt München, sowie der Olympiapark GmbH durfte sich der Bayerische Skiverband von seiner vielseitigen Seite zeigen. Ob Snowboarden in einem eigenem kleinen Funpark (auf Matten), Ski-Inline fahren in einem extra abgesteckten Slalom oder aber Skispringen auf einer richtigen Skisprungschanze: Der BSV war mittendrin im Geschehen. Alle Angebote konnten sich einer unglaublich großen Nachfrage erfreuen und die vielen jungen Teilnehmer begeistern! Eingerahmt von einem bunten Bühnen- und Rahmenprogramm – z.B. dem „Flying-Fox“ über den Olympiasee oder einem wagemutigen Slackliner zwischen den Flutlichtmasten des Olympiastadions –  konnte der BSV in Kooperation mit seinen Mitgliedsvereinen WSV München und SC Auerbach die Faszination Wintersport erlebbar machen. Nach der tollen Premiere 2016 strömten in diesem Jahr sogar noch einmal gut 5.000 Besucher mehr in den Olympiapark im Herzen Münchens. Im Schatten der Sportstätten von 1972 präsentierten sich mehr als 60 Outdoorsportarten, fast alles konnte von den Besuchern kostenlos ausprobiert werden. Ob Bouldern, Slackline, Eisklettern oder SUP – viele Verbände und Vereine, aber auch sonstige Sportanbieter und Institutionen waren vertreten. Alleine auf der Skisprungschanze konnten ca. 500 Kinder und Jugendliche ihre ersten „Flug“-Erfahrungen sammeln und mit den extra bereitgestellten Skisprungski in richtigem Schnee landen! Bei den Temperaturen war auch der ein oder andere leichte Sturz in den weichen Schnee schnell wieder vergessen, sodass die meisten Springerinnen und Springer nicht nur einen Versuch wagten. Wir freuen uns jetzt schon auf den Herbst 2018 und auf die dritte Auflage des Münchner Outdoorsportfestivals!  

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Höpfl ins Top- Team Pyeongchang 2018 berufen

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Johannes Höpfl ist für seinen starken Auftritt beim Weltcup-Auftakt der Halfpipe-Spezialisten in Neuseeland (Rang 10) mit einem Platz im Top-Team Pyeongchang 2018 belohnt worden. Der 22-Jährige aus Hauzenberg ist damit der erste Nachnominierte, der es in den Kreis der Hoffnungsträger für die Olympischen Winterspiele 2018 geschafft hat und der erst zweite Freestyle-Rider von Snowboard Germany. „Wir haben bereits im Spätsommer, als wir die ersten sieben Athleten zum Kernteam zusammengefasst haben, gesagt, dass die Tür für alle anderen Fahrer bei entsprechenden Leistungen immer offen steht. Johannes hat bei den Winter Games NZ ein fulminantes Comeback hingelegt, mit dem er nicht nur sich, sondern uns alle mehr als überrascht hat. Mit seiner Berufung ins Top-Team Pyeongchang 2018 wollen wir ihn motivieren, weiter Gas zu geben“, so Sportdirektor Stefan Knirsch. Die acht Athleten des Top-Team Pyeongchang 2018 sind: •    Ramona Hofmeister (Bischofswiesen, 21) •    Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 21) •    Cheyenne Loch (Schliersee, 22) •    Selina Jörg (Sonthofen, 29) •    Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 24) •    Patrick Bussler (Aschheim, 33) •    Silvia Mittermüller (München, 33) sowie •    Johannes Höpfl (Hauzenberg, 22)   Fotocredit: Miha Matavz

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Weltcup Montafon 2017 – Zwei Weltcup-Bewerbe und Open Air Konzerte an einem Wochenende

Snowboard, Snowboardcross

Das Montafon im Ausnahmezustand: Beim doppelten Weltcup-Auftakt vom 14. bis 17. Dezember lautet das Motto einmal mehr „Sport am Berg und Party im Tal“! Schnelle Runs, gewagte Überholmanöver und spektakuläre Sprünge versetzen dich garantiert ins Staunen. Aber nicht nur sportlich geht es heiß her: Für den musikalischen Knalleffekt auf der Open-Air-Bühne an der Hochjoch Bahn Talstation sorgen die schwedischen Superstars Mando Diao! „Dance With Somebody“ in der „Hurricane Bar“ und freuen Sie sich auf die rockigen Titel aus dem brandneuen Album „Good Times“ – die werden wir alle haben! Programm: Freitag, 15. Dezember: Audi FIS Ski Cross – Cross Alps Tour Samstag, 16. Dezember: FIS Snowboard Cross Weltcup & Open Air Konzert mit Headliner Mando Diao Sonntag, 17. Dezember: FIS Snowboard Cross Weltcup – Team Event Weitere Informationen zum Programm und Ticketverkauf finden Sie laufend auf www.weltcup-montafon.at.

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Audi Skizentrum Sonnbichl – Der Hang der vielen Möglichkeiten

Alpin, Skicross, Freeski, Snowboard, Top News, Vereine

Das Audi Skizentrum Sonnenbichl, ein Trainingszentrum der Extraklasse wurde vor 7 Jahren von den 5 Skiclubs des Tegernseer Tales am ehemaligen Weltcuphang in Bad Wiessee gegründet. Sinn und Zweck ist es, Kindern und Jugendlichen aus dem Tegernseer Tal den alpinen Skisport bis hin zum Leistungssport zu ermöglichen. Ohne die Mithilfe von Gönnern, vielen ehrenamtlichen Helfern und auch Sponsoren ist dieses Projekt nur schwer möglich zu betreiben. Deshalb wird allen Skiverbänden, Ski-Clubs oder auch Firmen die Möglichkeit angeboten, an dem schneesicheren, sehr gut präparierten Hang Rennen- oder Trainings aller Art durchzuführen. Es stehen auch ein Rahmenprogramm, beheizte Zeitnehmerräume und Umkleiden zur Verfügung. Außerdem kann noch zusätzlich die neue Skihütten für ca. 70 Personen mitgebucht werden. Weitere Infos können Sie hier entnehmen: Anzeige Audi Skizentrum Sonnenbichl 2017 Der Hang der vielen Moglichkeiten

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Bernard Loer neuer Bundestrainer SBX

Snowboardcross

Bernard Loer wird ab dem 1. August 2017 neuer Bundestrainer der deutschen Snowboardcross-Mannschaft und damit nicht nur die Leitung des Weltcup-Teams, sondern auch die komplette Verantwortung für die Disziplin übernehmen. Der bisherige Cheftrainer Gernot Raitmair wird Snowboard Germany Ende Juli nach 14 Jahren verlassen. Damit nicht genug der Veränderung: das Weltcup-Betreuer-Team wird durch den ehemaligen Profi David Speiser, der bis dato mit die Geschicke des Nachwuchs gelenkt hat, als Disziplintrainer ergänzt. Andreas Fischle, ebenfalls ein ehemaliger Athlet und bereits seit einer Saison Mitglied des Trainerstabs, wird in Oberstdorf die Verantwortung für die Lehrgangsgruppe 2 übernehmen, unterstützt durch Johannes Hostenkamp, der primär mit der Förderung der Lehrgangsgruppe 3 betraut sein wird. Hans Babilon, seit mehreren Jahren Assistenztrainer der Weltcup-Mannschaft, wird den bisherigen Verantwortungsbereich von Hostenkamp mit der Anbindung an den Bayerischen Skiverband übernehmen. „Durch die Umstrukturierung der Sparte Snowboardcross erhoffen wir uns natürlich nachhaltigen Erfolg“, so Sportdirektor Stefan Knirsch. „Mit Bernard Loer übernimmt ein super Snowboarder das Steuer, der in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich mit zahlreichen Medaillen bei Junioren Weltmeisterschaften bewiesen hat, dass er erfolgreich arbeiten kann“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes weiter. Zudem harmoniere die neue Führungskraft hervorragend im Gespann mit David Speiser, dem zuzutrauen ist, die großen Fußstapfen die ihr Vorgänger, der nahezu die komplette Snowboard Germany-History mitverantwortet hat, hinterlässt, schnellstens zu füllen. Dementsprechend motiviert ist der neue Cheftrainer: „Ich freue mich, dass mir das Vertrauen für diese Aufgabe geschenkt wurde. Wir haben ein großes, sehr heterogenes Team mit gutem Potenzial, das aus erfahrenen Sportlern und jungen Wilden besteht.“ Während Loer weiterhin hofft, mehr und mehr Nachwuchs an den Spitzensport heranzuführen, ist sich der Diplomtrainer durchaus der gestiegenen Verantwortung bewusst: „Auch wenn ich weiterhin meine Vision der Leistungsentwicklung wie zuletzt weitergehen möchte, liegt die Zielsetzung natürlich auf der Hand. Wir müssen eine Mannschaft formen, die kurzfristig auf Weltcup-Niveau durch die Bank solide performt und individuell konkurrenzfähig ist. Mit Olympia vor der Tür ist auch klar, dass sich möglichst viele Fahrer für das Großereignis qualifizieren müssen. Langfristig steht allerdings die Entwicklung eines schlagkräftigen Teams für 2022 über allem.“ Profitieren darf Loer auf seinem Weg von der Aufbauarbeit, die sein Vorgänger seit 2003 geliefert hat. „Gernot Raitmair war über eine sehr lange Zeit ein prägender Teil des Verbandes und Gesicht des Teams. Wir möchten uns an dieser Stelle für das eingebrachte Engagement bedanken. Uns verlässt ein außergewöhnlich guter Trainer, dem wir für seine persönliche als auch berufliche Zukunft alles Gute wünschen“, würdigt Snowboard Germany-Präsident Prof. Hanns-Michael Hölz die Leistung Raitmairs. Der Österreich war 14 Jahre für Snowboard Germany tätig und als verantwortlicher Disziplintrainer bei sieben Weltmeisterschaften sowie drei Olympischen Winterspielen mit dabei. Raitmair durfte sich über drei Weltcup-Siege (Michael Layer 2004, Konstantin Schad 2012 und Paul Berg 2014) sowie zehn weitere Top-3-Platzierungen in der atemberaubenden und actiongeladenen Disziplin freuen. Hinzu kamen ein Sieg im Team-Wettbewerb von Montafon 2013 (Schad/Berg) und drei Bronzemedaillen bei den X-Games (Speiser und zwei Mal Schad). „Es war eine spannende, geile Zeit. Als ich angefangen habe, gab es fast nichts. Ich hatte die Möglichkeit, eine ganze Sparte aufzubauen und mit Leben zu füllen. Dafür bin ich dankbar“, erinnert sich Raitmair. „Allerdings waren wir Ende letzter Saison an einem Punkt angekommen, an dem es besser war, das Heft jemand anderem zu überlassen. Die Saison war brutal und hat mich physisch in die Knie gezwungen“, so der scheidende Trainer, der dann zusammen mit der sportlichen Leitung eine Lösung suchte. „Es war ein fairer Umgang. Natürlich haben sich auch die Verantwortlichen im Verband Gedanken gemacht, wie es weitergehen soll; ob man – mit Blick auf PyeongChang – einen neuen Reizpunkt braucht. Es war dann schnell klar, dass eine Veränderung nötig ist; wir haben uns dann gemeinsam entschlossen, dass ich nicht mehr weitermache.“

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