Leistungssport

Personen stehen an einem Biathlon Skistand und probieren es aus.

PZW-Koordinatorentagung 2026 in Ruhpolding – Austausch zwischen Schule und Leistungssport

Verband, Leistungssport

Am 22. Oktober 2026 fand die diesjährige Koordinatorentagung der Partnerschulen des Wintersports (PZW) in der Chiemgau-Arena Ruhpolding statt. Der Bayerische Skiverband übernahm die Organisation und begrüßte gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Schulkoordinatoren sowie Vertreter der beteiligten Sportverbände. Mit der Chiemgau-Arena wurde bewusst ein sportliches Umfeld gewählt, in dem die Verbindung zwischen Schule und Leistungssport unmittelbar erlebbar wurde. Zum Auftakt stellte Eva Rothkopf vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Ergebnisse der schulischen Evaluation und die Weiterentwicklung des PZW-Projekts vor. Die Evaluation fiel insgesamt sehr positiv aus und bestätigte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportverbänden. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Pilotprojekt zur Aufnahme von Sportlern der 9. und 10. Jahrgangsstufe. Die bisherigen Erfahrungen und Evaluationsergebnisse zeigen, dass sich diese Erweiterung in der Praxis bewährt. Darüber hinaus wurden die sportlichen Aufnahmekriterien, die Beantragung des Sonderstatus sowie die Bedeutung einer flexiblen Abstimmung zwischen Schule und Leistungssport thematisiert. Anschließend informierten die beteiligten Sportverbände über aktuelle Entwicklungen im Nachwuchsleistungssport und innerhalb des PZW-Projekts. Für den BSV stellte Leistungssportkoordinator und PZW-Projektkoordinator Fabian Emmert die Entwicklung der Kaderzahlen sowie die Personalentwicklung im Leistungssport und die sportlichen Ergebnisse vor. In der Saison 2026/27 umfasst der BSV insgesamt 251 Kaderathleten. Bei Junioren- und Jugendweltmeisterschaften waren bayerische Sportler 2026 an insgesamt 13 Medaillen beteiligt. Neben dem Leistungssport standen auch konkrete Angebote für die Schulen im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden die gemeinsamen Aktionstage des BSV mit der vbw. Diese verbinden sportliche Mitmachangebote mit praxisnaher Berufsorientierung. Außerdem präsentierte der BSV das Netzwerk Wintersport und Schule, das den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Ideen zwischen Schulen, Vereinen und Sportverbänden stärken soll. Oliver Krämer gab anschließend einen Einblick in die Entwicklungen beim Bayerischen Eissport-Verband. In den vier Fachsparten Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Curling werden derzeit insgesamt 130 Sportler im Rahmen des PZW-Projekts betreut. Mit der neuen Partnerschule in Landshut entstehen durch die Nähe zum Landesstützpunkt zusätzliche Möglichkeiten für die Verbindung von Schule und Leistungssport. Für den Bayerischen Bob- und Schlittensportverband berichtete Norbert Loch über die aktuelle Situation im Nachwuchsleistungssport. Eine besondere Herausforderung bleibt die beschädigte Bob- und Rodelbahn am Königssee. Die fehlende Trainingsmöglichkeit erschwert insbesondere die Nachwuchsförderung. Die Hoffnung liegt auf einer Fertigstellung der Anlage bis Ende 2027. Zum Abschluss des fachlichen Vormittags erläuterte Martin Loder, Systemadministrator der PZW-Homepage, die grundlegenden Funktionen des digitalen PZW-Meldesystems und der PZW-Datenbank. Nach dem gemeinsamen Mittagessen auf Einladung des Bayerischen Skiverbandes folgte der praktische Teil der Tagung. Gemeinsam mit aktiven BSV-Sportlern und Trainern konnten die Teilnehmer am Schießstand das Biathlonschießen im Liegen und Stehen ausprobieren. Parallel führte Bundesstützpunktleiter Alois Reiter durch die Chiemgau-Arena und gab Einblicke hinter die Kulissen des international bekannten Biathlonstandorts. Die PZW-Koordinatorentagung bot damit erneut Raum für Information, Austausch und persönliche Einblicke in den Leistungssport. Gerade das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen Anforderungen von Schule und Sport bleibt eine wichtige Grundlage, um Nachwuchssportlern eine bestmögliche Verbindung von schulischer Bildung und sportlicher Entwicklung zu ermöglichen.

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Portraitbild Mann

Snowboard Germany: Michael Hölz als Präsident wiedergewählt – Herbert John als Vizepräsident bestätigt

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Verbandstag mit Neuwahlen – Fokus auf sportliche Entwicklung, Nachwuchsförderung und die Zukunft des Verbandes Snowboard Germany setzt auf Kontinuität an der Verbandsspitze: Beim heutigen Verbandstag von Snowboard Germany wurde Prof. Michael Hölz erneut einstimmig zum Präsidenten gewählt. Der Heidelberger steht seit 2011 an der Spitze des Verbandes und hat dessen Entwicklung in den vergangenen Jahren maßgeblich initiiert. „Ich bedanke mich für das Vertrauen der Landesverbände. Es ist unser Anspruch, die Voraussetzungen für weitere Erfolge zu schaffen und den Verband nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei stehen unsere Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt“, sagt Prof. Michael Hölz. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Nachwuchsförderung, leistungsfähige Trainingsstrukturen und Stützpunkte sowie die Weiterentwicklung der nationalen Wettkampfbedingungen. Ebenso wichtig sind die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeitenden, die Unterstützung durch die Landesverbände und die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine gute Grundlage geschaffen. Jetzt geht es darum, diese weiter auszubauen, neue Potenziale zu erschließen und die Zukunft des Verbandes gemeinsam zu gestalten“, so Hölz. Neben der Wahl des Präsidenten standen beim Verbandstag auch die personellen Weichenstellungen für die kommende Amtsperiode im Mittelpunkt. Das Präsidium bildet gemeinsam mit der hauptamtlichen Führung die Grundlage für die strategische Ausrichtung und die organisatorische Weiterentwicklung des Verbandes. Neben Prof. Michael Hölz bleiben die bisherigen Vizepräsidenten Dr. Hans-Jürgen Niehaus, Herbert John und Konstantin Schad an Bord. Neu in das Amt der Vizepräsidentin gewählt wurden Petra Densborn und Sarah Wellbrock. Petra Densborn verfügt über langjährige Führungserfahrung im Bildungs- und Sozialwesen. Die 1967 in Kyllburg geborene Managerin ist seit April 2022 als Vorständin Angebote des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD) tätig und verantwortet dort zahlreiche regionale Verbünde und gemeinnützige Gesellschaften. Zuvor war sie unter anderem Direktorin des CJD sowie Gesamtleiterin des CJD Berlin-Brandenburg. Darüber hinaus engagiert sie sich in verschiedenen Organisationen und Gremien, unter anderem als Vorstandsvorsitzende des Deutschen Weiterbildungstags. Für ihr langjähriges soziales Engagement wurde Petra Densborn 2023 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande ausgezeichnet. Mit ihrer umfassenden Führungserfahrung und ihrer Expertise in Organisationsentwicklung und gesellschaftlicher Verantwortung bringt sie wertvolle Perspektiven in die Arbeit von Snowboard Germany ein. Sarah Wellbrock zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schwimmerinnen der vergangenen Jahre. Die 31-jährige Hanauerin gewann bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio die Bronzemedaille über 1.500 Meter Freistil und feierte zahlreiche weitere Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften. Nach dem Ende ihrer internationalen Karriere im Jahr 2023 bringt sie ihre Erfahrungen aus dem Spitzensport nun verstärkt in die Verbandsarbeit ein. Neben ihrer sportlichen Laufbahn absolvierte sie erfolgreich ein Jurastudium und verbindet damit sportliche Expertise mit juristischer Fachkompetenz. Seit Mai 2026 ist sie Vizepräsidentin Recht des Hessischen Schwimm-Verbandes. Mit ihrer Wahl zur Vizepräsidentin von Snowboard Germany übernimmt Sarah Wellbrock eine wichtige Aufgabe im olympischen Wintersport. Zusätzlich hat der Verbandstag eine Satzungsänderung beschlossen. Künftig wird Snowboard Germany durch ein Vorstandsmodell geführt. Die gewählten ehrenamtlichen Mitglieder des Präsidiums werden in der Rolle eines Aufsichtsrates fungieren. Die bisherigen Präsidiumsmitglieder und Direktoren Andreas Scheid (Sport) und Dr. Peter Bösl (Verbandsmanagement) sollen die Positionen der hauptamtlichen Vorstände von Snowboard Germany übernehmen. Über die Bestellung entscheidet der Aufsichtsrat in seiner kommenden Sitzung. „Mit der Satzungsänderung schaffen wir klare Verantwortlichkeiten und eine zeitgemäße Führungsstruktur für Snowboard Germany. Die Trennung zwischen strategischer Aufsicht durch das ehrenamtliche Präsidium und operativer Führung durch die hauptamtlichen Vorstände ermöglicht es uns, Entscheidungen effizienter zu treffen, Kompetenzen gezielt einzusetzen und die Weiterentwicklung unseres Verbandes aktiv voranzutreiben. Damit schaffen wir eine starke Grundlage, um den Herausforderungen des Spitzensports ebenso wie den Anforderungen an einen modernen Sportverband bestmöglich zu begegnen“, so Dr. Peter Bösl. Die Satzungsänderung wurde einstimmig beschlossen. Außerdem gibt es mit dem Saarländischen Bergsteiger- und Skiläuferbund ein neues Mitglied bei Snowboard Germany. Einen entsprechenden Aufnahmeantrag bewilligte das Gremium in seiner Sitzung. Mit Blick auf die kommenden Jahre will Snowboard Germany mit den bei der Verbandsversammlung getroffenen Entscheidungen die Voraussetzungen schaffen, um sportliche Erfolge nachhaltig zu sichern und gleichzeitig die Entwicklung des Snowboardsports in Deutschland voranzutreiben.

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Biathlon hautnah: Das Loop One Festival 2026 in München

Leistungssport, Biathlon, Sportentwicklung, Top News

Am 17. und 18. Oktober stand der Olympiapark München ganz im Zeichen des Biathlons. Beim Loop One Festival kamen internationale Top-Athletinnen und -Athleten, Nachwuchssportler und Biathlonfans zusammen. Nach der Premiere 2025 wurde das Format in diesem Jahr auf zwei Wettkampftage ausgeweitet und bot ein vielseitiges Programm aus hochklassigem Sport und Mitmachaktionen. Auch das etwas bewölkte Wetter und die herbstlichen Temperaturen hielten die Besucherinnen und Besucher nicht davon ab, die Wettkämpfe und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm vor Ort zu erleben. Auf Skirollern stellten sich die Weltcup-Athletinnen und -Athleten der Konkurrenz. Nach den Qualifikationsläufen am Samstag und Sonntag ging es in den Massenstart-Finals um die vorderen Plätze. Die bayerischen Juniorinnen und Junioren gingen bereits am Freitag an den Start und sammelten Wettkampferfahrung auf großer Bühne. Die beste Platzierung aus BSV-Sicht erzielte Romy Dietersberger, die sich den fünften Rang sicherte. Abseits der Wettkämpfe bot das Festival zahlreiche Möglichkeiten Biathlon selbst auszuprobieren und die Sportart aus nächster Nähe kennenzulernen. Von „Biathlon4All“ über vielfältige Kinderaktionen bis hin zu hautnahen Begegnungen mit bekannten Biathlonpersönlichkeiten wie Denise Herrmann-Wick, Benedikt Doll, Franzi Preuß und Simon Schempp war für jeden etwas dabei. So wurde der Olympiapark neben der sportlichen Bühne auch zum Erlebnisraum für Biathlonfans und alle, die es noch werden wollen. Der BSV war ebenfalls vor Ort. Am eigenen Stand konnten Besucherinnen und Besucher beim Glücksrad attraktive Gutscheine von den Partnern WeRoad und Togu sowie vom BSV-Shop gewinnen. Gleichzeitig nutzte der Verband die Veranstaltung, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen und auf die Vielfalt des Wintersports in Bayern aufmerksam zu machen. Das Loop One Festival zeigte einmal mehr, wie sich Spitzensport und ein offenes, erlebnisorientiertes Veranstaltungsformat verbinden lassen. Mit seinem Mix aus Wettkämpfen und Mitmachangeboten brachte das Event den Biathlonsport mitten in München einem breiten Publikum näher.

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BSV-Saisonauftakt: Gemeinsam in den Winter

Verband, Biathlon, Top News, Vereine

Am Donnerstag, den 8. Oktober, versammelte sich die bayerische Wintersportfamilie im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee, um den BSV-Saisonauftakt zu feiern. Gemeinsam mit Partnern, Förderern, Trainerinnen und Trainer, Vertreter der Regionalverbände sowie zahlreichen Ehrenamtlichen stimmten sich die Gäste im altbayerischen Museumsdorf auf den bevorstehenden Winter einund zeichneten die Vereine aus, die sich tagtäglich für den Wintersport in Bayern einsetzen. Nach der Begrüßung durch Gastgeber Markus Wasmeier hieß auch BSV-Präsident Herbert John die Gäste herzlich willkommen. Anschließend kamen Jörg Flechtner (Präsident des Deutschen Skiverbands), Artur Auernhammer (MdB, CSU), Sabrina Cakmakli (viermalige Olympiateilnehmerin im Freeski) und Andreas Ertl (Sportlicher Leiter Ski Alpin beim DSV) zu einer Talkrunde zusammen. Im Mittelpunkt standen dabei die Zukunft des Wintersports und die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Frage, wie junge Menschen nachhaltig für den Sport begeistert werden können. Für Ertl ist dabei von zentraler Bedeutung, „dass wir uns gegenseitig unterstützen und die Kinder in den Schnee bringen“. Mit Blick auf die Entwicklung von Spitzenleistungen stehe „ganz klar der Sportler […] im Mittelpunkt, mit seiner Persönlichkeit, Kondition und Fähigkeiten“. Auch die Olympiabewerbung Münchens und die Bewerbung Oberstdorfs um die Nordische Ski-WM waren zentrale Themen der Gesprächsrunde. Sowohl Jörg Flechtner als auch Artur Auernhammer haben sich intensiv für die beiden Bewerbungen eingesetzt und sehen darin große Chancen: Die Nordische Ski-WM könnte wichtige Impulse für den Wintersport in Bayern setzen, während Olympische Spiele in München weit über den Sport hinaus positive Auswirkungen auf das gesamte Land hätten. Kritisch kommentiert wurde zudem die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zur Zukunft der Nordischen Kombination bei Olympischen Spielen. Dabei wurde die Bedeutung dieser traditionsreichen Disziplin für den Wintersport hervorgehoben. Flechtner unterstrich, wie wichtig es sei, die bestehenden Förderstrukturen aufrechtzuerhalten. Das Highlight des Abends war der Besuch von Biathlon Gesamtweltcupsiegerin Franzi Preuß und Biathlon Olympiasieger Simon Schempp. Die beiden gaben in einem Interview persönliche Einblicke in ihre Karrieren und Erfahrungen im Spitzensport. Preuß blickte auf besondere Momente ihrer Karriere zurück und betonte, wie wichtig es sei, „das große Ziel vor Augen und den Glauben an sich selbst trotz einiger Rückschläge nie zu verlieren“. Ihre Botschaft an den Nachwuchs: mutig sein, träumen und neben dem Erfolg auch die Erfahrungen auf dem Weg wertschätzen. Schempp hob die Bedeutung des Vereinslebens und der Nachwuchsarbeit hervor. Heute gibt er seine Erfahrungen im Jugendtraining weiter und ermutigt junge Athletinnen und Athleten, mit Fleiß, Geduld und Begeisterung ihren Weg zu gehen: „Es gibt nichts Schöneres, als an der Startlinie zu stehen und alles geben zu wollen und im Ziel dann auch zu sehen, dass es sich rentiert hat.“ Auch Franzi Preuß engagiert sich weiterhin in der Nachwuchsförderung und gibt ihre Erfahrungen an die nächste Generation weiter. Neben ihrem Architekturstudium an der Hochschule Rosenheim bleibt sie dem Sport damit ebenfalls treu und unterstützt junge Athletinnen und Athleten. Im Anschluss bedankte sich Präsident Herbert John im Namen des BSV herzlich bei Franzi Preuß für ihren Einsatz für den bayerischen Wintersport und gratulierte ihr zu ihrer herausragenden sportlichen Karriere. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung der BSV-Vereinspreise. In fünf Kategorien wurden bayerische Vereine ausgezeichnet, die sich mit ihren Projekten und ihrem Engagement für den Sport und das gesellschaftliche Miteinander einsetzen. Die Gewinner und Partner der jeweiligen Kategorien im Überblick: Blutspende (powered by Blutspendedienst des BRK): TV 1897 Velburg e. V. Nachhaltigkeit (powered by WOLF): SV Oberteisendorf Nachwuchssport (powered by ZIENER): WSV Grafenau Ganzjahresangebot (powered by CRAFT): Skiclub Aising-Pang e. V. Ehrenamt (powered by Versicherungskammer Bayern): TSV Unterpfaffenhofen-Germering Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und wertvoll die Arbeit der bayerischen Skivereine ist, von gesellschaftlicher Verantwortung über nachhaltige Vereinsführung bis hin zur gezielten Förderung junger Talente. Der BSV bedankt sich herzlich bei allen Partnern für ihre Unterstützung und bei den ausgezeichneten Vereinen für ihren wertvollen Einsatz. Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames bayerisches Abendessen, das Raum für persönliche Gespräche, den Austausch unter den Gästen und die Pflege bestehender Kontakte innerhalb des Wintersportnetzwerks bot. Mit vielen wertvollen Impulsen, persönlichen Einblicken, herausragenden Gästen und der Anerkennung des vielfältigen Vereinsengagements blickt der BSV positiv auf die anstehende Wintersaison. Der Abend stärkte den Zusammenhalt und machte deutlich, wie wichtig gemeinsames Engagement für die Zukunft des Sports in Bayern ist.  

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Der neue BSV Langlauf-Rennanzug ist da!

Top News, Verband, Leistungssport, Projekte und Shop, Biathlon, Langlauf

Spare 10% bei einer Bestellung bis zum 21.09.2026! Ab sofort ist der neue BSV Langlauf-Rennanzug von Craft im BSV Shop zur Vorbestellung erhältlich. Mit seinem sportlichen Design, das an den Rennanzug der BSV-Kaderathleten angelehnt ist, bringt er den offiziellen BSV-Look auf die Loipe. Vorbesteller profitieren: Bestellt euren Rennanzug bis zum 21. September 2026 und sichert euch 10 % Rabatt. Danach ist er zum regulären Preis erhältlich. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich Ende November bis Anfang Dezember 2026, passend zum Start in die neue Langlaufsaison. Jetzt hier vorbestellen und im BSV-Look durchstarten!  

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Skater auf Rampe

Neuer Treffpunkt für die Brettsport-Community: Miniramp in Penzberg eröffnet

Snowboard

Neue Trainingsmöglichkeiten für den Snowboard-Nachwuchs und ein neuer Treffpunkt für die regionale Brettsport-Community: Gemeinsam mit der Stadt Penzberg und dem Bredlsport Oberland e.V. hat Snowboard Germany eine neue Miniramp auf der Berghalde in Penzberg eröffnet. Die frei zugängliche Anlage erweitert das Offsnow-Angebot für junge Snowboarderinnen und Snowboarder und steht zugleich allen Skateboard-Begeisterten offen. Skateboarden ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Sommertrainings im Snowboardsport. Auf einer Miniramp lassen sich Gleichgewicht, Bewegungsgefühl, Boardkontrolle und grundlegende Fahrtechniken trainieren. Diese Fähigkeiten können später direkt auf das Snowboard übertragen werden. Damit bietet die neue Anlage optimale Voraussetzungen für Nachwuchsmaßnahmen, Vereinstrainings und individuelles Training. Die Miniramp ist Teil eines gemeinsamen Projekts von Snowboard Germany, Snowboard Bayern (Bayerischer Skiverband) und der Stadt Penzberg. Ziel war es, einen dauerhaften Standort für das Offsnow-Training zu schaffen und gleichzeitig einen offenen Bewegungsraum für die regionale Brettsport-Community zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Bredlsport Oberland suchte Snowboard Germany nach einem geeigneten Standort für die Anlage. Dabei war besonders wichtig, dass die Miniramp gut erreichbar ist und regelmäßig genutzt werden kann. Mit der Stadt Penzberg fand das Projekt einen engagierten kommunalen Partner. Auf der Berghalde ergänzt die Rampe nun das bestehende Freizeitangebot und schafft einen zusätzlichen Anlaufpunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Mit unserem Offsnow-Konzept wollen wir jungen Ridern auch außerhalb der Wintersaison bestmögliche Trainingsbedingungen bieten. Die Miniramp ist dafür ein sehr wichtiges Werkzeug, weil hier genau die Grundlagen trainiert werden, die wir später auf dem Snowboard brauchen. Uns war besonders wichtig, einen Standort zu finden, an dem die Anlage regelmäßig genutzt wird. Gemeinsam mit Snowboard Bayern, der Stadt Penzberg und dem Bredlsport Oberland ist uns das gelungen“, sagt Susanne Borth, Cheftrainerin Nachwuchs bei Snowboard Germany. Der Bredlsport Oberland engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 2020 für die Brettsport- und Freestyle-Szene in der Region. Der Verein bringt Snowboarderinnen und Snowboarder, Skateboarderinnen und Skateboarder sowie Freestyle-Begeisterte zusammen und zählt inzwischen rund 150 Mitglieder. Als einer der aktivsten Vereine im Oberland wird der Bredlsport die neue Miniramp regelmäßig nutzen und in sein Vereinsleben einbinden. „Unser Ziel war es von Anfang an, Menschen aus den verschiedenen Brettsportarten zusammenzubringen. Die Miniramp ist dafür genau der richtige Ort. Schon in den ersten Tagen wurde sie jeden Abend genutzt. Das zeigt, wie groß der Bedarf ist. Wir freuen uns sehr, dass hier ein Ort entstanden ist, an dem sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene treffen, gemeinsam fahren und voneinander lernen können“, sagt Florian Schuster, Vorstand des Bredlsport Oberland e.V. Auch die Stadt Penzberg sieht in der neuen Anlage eine Bereicherung für das Freizeitgelände auf der Berghalde. „Die Miniramp ist eine tolle Ergänzung für unser Freizeitangebot auf der Berghalde. Hier kommen ganz unterschiedliche Sportarten zusammen. Jetzt bereichert auch das Skateboarding diesen Ort. Ich freue mich darauf, dass viele junge Menschen die Anlage nutzen und sich hier für den Sport begeistern. Wer weiß, vielleicht kommt der nächste Olympionike oder die nächste Olympionikin ja aus Penzberg“, sagt Thomas Kopf, Erster Bürgermeister der Stadt Penzberg. Die von GEDO Skateparks gebaute Miniramp zeigt, wie Verband, Landesverband, Kommune und Verein gemeinsam nachhaltige Trainings- und Bewegungsangebote schaffen können. Sie stärkt die Nachwuchsarbeit im Snowboardsport, unterstützt die regionale Skate-Community und bietet jungen Menschen einen Ort, an dem sie sich sportlich weiterentwickeln und gemeinsam Zeit auf dem Board verbringen können.  

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Gruppenbild

Starke Partnerschaft für den Wintersport-Nachwuchs: BSV zu Gast bei der Bayerischen Polizei in Ainring

Verband, Leistungssport, Top News

Am 1. Juli 2026 hat der Bayerische Skiverband das Ausbildungsseminar Spitzensport Winter der Bayerischen Polizei am Bayerischen Polizeifortbildungsinstitut (BPFI) in Ainring besucht. Mit dabei waren Präsident Herbert John, Vizepräsidentin Romy Groß-Angerer, Geschäftsführer Wolfgang Weißmüller sowie Leistungssportkoordinator Fabian Emmert. Nach der Begrüßung durch Institutsleiter Dr. Buggisch stand ein intensiver und produktiver Austausch über die Förderung des Spitzensports auf dem Programm. Im Mittelpunkt standen die Strukturen, mit denen die Bayerische Polizei Nachwuchs- und Spitzenathletinnen und -athleten eine sportliche Karriere auf höchstem Niveau ermöglicht – und ihnen zugleich eine sichere berufliche Perspektive bietet. Einblicke dazu gaben Thomas Lachner, leitender Polizeidirektor und Gesamtverantwortlicher für den Spitzensport, sowie Jürgen Kamm, Leiter Spitzensport Winter. Bei einer Besichtigung des Sport- und Lehrsaalgebäudes konnte sich die Delegation ein Bild von den hervorragenden Rahmenbedingungen vor Ort machen und kam dabei auch mit Sportlerinnen und Sportlern ins Gespräch. Ein anschließendes Strategiegespräch widmete sich der Frage, wie Talente noch früher gewonnen und gemeinsam auf ihrem Weg begleitet werden können. Für den BSV ist die enge Zusammenarbeit mit der Bayerischen Polizei ein zentraler Baustein, um die Olympiasiegerinnen und -sieger von morgen zu entwickeln. „Die Bayerische Polizei ist für uns ein starker und verlässlicher Partner im Spitzensport“, betonte BSV-Präsident Herbert John. Beide Seiten vereinbarten, die bewährte Partnerschaft weiter auszubauen.

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Bild von einer Sporthalle innendrinnen mit Personen auf Stuhlreihen

32. BSV-Forum im Sportcamp Bischofsgrün

Top News, Leistungssport, Aus- und Fortbildung

Am vergangenen Wochenende fand im Sportcamp Bischofsgrün das 32. BSV-Forum gemeinsam mit dem BSV/DSV-Schülercamp U14/U15 statt. Zusätzlich hatten die teilnehmenden Trainer und Übungsleiter über 2 Tage hinweg die Möglichkeit, durch verschiedene Praxiseinheiten ihre Lizenzen in den Disziplinen Skilanglauf sowie ihre Breitensportlizenzen in Nordic/Skilanglauf zu verlängern. Nach der Anreise am Freitagnachmittag und dem Bezug der Zimmer konnte das Camp offiziell beginnen. Die jungen Sportlerinnen und Sportler wurden in fünf Gruppen eingeteilt, die während des gesamten Wochenendes unterschiedliche sportliche Stationen durchliefen. Auf dem abwechslungsreichen Programm stand unter anderem das Langhanteltraining von Christian Szebenyi-Thomas. Darüber hinaus wurden die Sommerabforderungen des DSV für Skilanglauf und Biathlon anhand von neun Übungen erfasst. Der Samstag begann mit einer weiteren Runde an den sportlichen Stationen. Im Anschluss wurde das 32. BSV-Forum offiziell von Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder und BSV-Vizepräsidentin Margit Uhrmann eröffnet. Es folgten spannende Fachvorträge des Olympiastützpunkts (OSP) und des DSV zu den Themen Ernährung, Langhanteltraining für Kinder und Schnelligkeit und Sprung. Während und nach der Mittagspause bot die Partnermesse allen Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über aktuelles Material und neue Entwicklungen im nordischen Skisport zu informieren. Zum Abschluss des Wochenendes stand am Sonntag gemeinsamer Morgensport auf dem Programm: Alle Teilnehmenden liefen gemeinsam auf den Ochsenkopf. Nach einer letzten Runde an den Stationen und dem anschließenden Mittagessen endete das 32. BSV-Forum. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr großes Engagement und hoffen, dass sie viele neue Impulse und Ideen für ihre sportliche Zukunft mitnehmen konnten.

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Gewinner Skiliga Bayern 2025/26

Ski Liga Bayern blickt auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison 2025/2026 zurück

Skiliga, Top News

Die Ski Liga Bayern kann auf eine Saison zurückblicken, die nicht nur sportlich überzeugte, sondern auch in ihrer Entwicklung ein deutliches Zeichen gesetzt hat: Die Saison 2025/2026 war geprägt von Wachstum, Leidenschaft und einer spürbar positiven Dynamik in der gesamten Ski-Familie. Vier Rennwochenenden voller Spannung, Emotionen und sportlicher Highlights An vier traditionsreichen und bestens bewährten Standorten wurde auch in diesem Winter wieder Ski alpin auf höchstem Niveau geboten: Tegelberg (Allgäuer Skiverband) Sudelfeld (Skiverband München) Hochfügen (Skiverband Inngau) Pass Thurn (Skiverband München) Die bewährte Rotation der Austragungsorte sorgte erneut für abwechslungsreiche Bedingungen, starke Organisation und eine besondere Atmosphäre. Athletinnen und Athleten sowie die ausrichtenden Vereine bestätigten unisono: Die Ski Liga Bayern lebt von ihrem Gemeinschaftsgefühl – und genau das war an jedem Rennwochenende spürbar. Deutliches Wachstum – die Begeisterung für den Rennsport nimmt weiter zu Die Zahlen sprechen eine klare Sprache und zeigen die positive Entwicklung eindrucksvoll: +13 % Gesamtteilnehmer +44 % in der Altersklasse U18 +20 % bei den Teammeldungen Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Nachwuchsbereich. Die neu eingeführte U18-Cupwertung hat sofort gezündet und der jungen Generation einen zusätzlichen sportlichen Anreiz gegeben. Gleichzeitig wächst auch der Teamgedanke: Immer häufiger schließen sich Vereine zu starken Renngemeinschaften zusammen und stärken damit den Zusammenhalt im bayerischen Skisport. Begeisterung auf und neben der Strecke Auch die Rückmeldungen der Athletinnen und Athleten zeichnen ein klares Bild: Die Ski Liga Bayern wird als sportlich hochwertig, fair und hervorragend organisiert wahrgenommen. Mit durchschnittlich rund 70 Starterinnen und Startern pro Rennen haben sich die Felder erfreulich stabil entwickelt. Besonders gelobt wurden die hohe Qualität der Veranstaltungen, die engagierte Arbeit der ausrichtenden Vereine sowie die stetig wachsende Attraktivität der Liga durch mehr Teams und stärkeren sportlichen Wettbewerb. Die Einführung der Einzelwertung in der U18-Kategorie wurde dabei als wichtiger Meilenstein empfunden und mit großer Zustimmung aufgenommen. Viele Stimmen wünschen sich bereits eine Ausweitung dieses Formats auf weitere Altersklassen. Veranstaltungen auf konstant hohem Niveau Eine aktuelle Teilnehmerumfrage bestätigt eindrucksvoll den positiven Gesamteindruck: Organisation, Pistenbedingungen und Rahmenprogramm wurden durchweg sehr gut bewertet. Im Vergleich zu anderen Rennserien zeigt sich die Ski Liga Bayern damit weiterhin auf einem konstant hohen und verlässlichen Niveau. Mannschaftswertung 2026 – starke Teams, starke Leistungen Neun Mannschaften mit insgesamt 90 Athletinnen und Athleten aus 32 Vereinen gingen in der Saisonwertung an den Start. Der Kampf um die Podestplätze war spannend und sportlich hochklassig: 🥇 Allgäu Nord II 🥈 Allgäu Nord I 🥉 Skiteam Sonnenbichl U18-Cupwertung 2026 – die Zukunft des bayerischen Skisports überzeugt Die jungen Talente zeigten eindrucksvoll, wie viel Potenzial in ihnen steckt und wie lebendig der Nachwuchsbereich in Bayern ist: U18 weiblich: Lea Bauer (SCB Lindau) Marlene Gramlich (SC Oberstdorf) Finja Bader (SCB Lindau) U18 männlich: Elias Lohrmann (SSV Wildpoldsried) Maximilian Hartl (SC Landsberg) Leif Myers (Skiteam Oberhaching) Ein starkes Zeichen für die Zukunft Die Entwicklung der Ski Liga Bayern wäre ohne das außergewöhnliche Engagement der Vereine, Trainerinnen und Trainer sowie aller Funktionsträger nicht möglich. Sie alle tragen mit Leidenschaft, Zeit und Herzblut dazu bei, dass die Liga wächst und sich stetig weiterentwickelt. Mit steigenden Teilnehmerzahlen, hoher sportlicher Qualität und einer starken Gemeinschaft bleibt die Ski Liga Bayern auch künftig ein zentraler und lebendiger Baustein im alpinen Skisport in Bayern – und eine Plattform, auf der sportliche Entwicklung und echte Begeisterung Hand in Hand gehen.

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Gruppenfoto von Snowboardern über dne Wolken

Erfolgreiche Wintersaison für das Regioteam Oberland

Snowboard

Die Nachwuchsgruppe „Regioteam Oberland“, ein Zusammenschluss der Vereine Bredlsport Oberland und SC Miesbach können auf eine erfolgreiche Wintersaison zurückblicken. Die acht jungen Snowboarderinnen und Snowboarder im Alter von 8 bis 12 Jahren überzeugten mit starken Leistungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben und konnten wertvolle Contest-Erfahrungen sammeln. Nach mehreren Trainingscamps im Herbst, startete die Saison direkt mit einem hochkarätigen Freestyle-Contest im Zillertal, bei dem sich das Team gut gegen internationale Konkurrenz behauptete. Im weiteren Verlauf zeigte sich die Vielseitigkeit der Nachwuchsathletinnen und -athleten: Bei den Bayerischen Meisterschaften im Snowboard Race sowie im Snowboard Cross auf der Zugspitze konnten mehrere Podestplätze erzielt werden. Ein besonderes Highlight war das Halfpipe-Trainingscamp in Laax während der Osterferien. Insgesamt absolvierte das Team rund 60 Schneetage und kann auf eine intensive und erfolgreiche Saison zurückblicken – mit großer Vorfreude auf die kommende Sommersaison. Hier findet ihr die Saisonergebnisse!

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