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Sieg und kleine Kristallkugel für Ramona Hofmeister, Platz zwei für Selina Jörg

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Sieg und kleine Kristallkugel für Ramona Hofmeister, Platz zwei für Selina Jörg Es ist die Saison ihres Lebens: Ramona Hofmeister steht in Blue Mountain (CAN)  zum fünften Mal ganz oben auf dem Podest. Und dieser Sieg ist ein ganz besonderer: Nicht nur, dass sie das Finale gegen ihre SNBGER-Teamkollegin Selina Jörg (SC Sonthofen) bestreitet, die starke Zweite wird. Damit sichert sich die 23-Jährige vom WSV Bischofswiesen auch die kleine Kristallkugel im Parallel Giant Slalom. Ihre Saisonbilanz in dieser Disziplin: Von sechs Rennen gewinnt sie vier, wird einmal Zweite, einmal Vierte – und ist damit im letzten PGS-Rennen am morgigen Sonntag nicht mehr einzuholen. Ramona Hofmeister: „Unglaublich. Mir fehlen die Worte. Das war die Traumvorstellung, dass ich heute nochmal 1000 Punkte auf die Gesamtwertung draufsetze. Ich freue mich riesig, auf das PGS-Rennen morgen – und vor allem natürlich auf die Siegerehrung mit der Kristallkugel.“ Neben Ramona Hofmeister und Selina Jörg, die den zweiten Doppelerfolg in dieser Saison feiern, zeigt auch Carolin Langenhorst (WSV Bischofswiesen) ein starkes Rennen. Sie setzt sich im Achtelfinale gegen die Dritte in der PGS-Wertung, Ladina Jenny (SUI), durch und wird Siebte. Unglücklich lief das Rennen hingegen für Stefan Baumeister (SC Aising-Pang). Trotz starker Qualifikation, in der er Zweiter wird, trifft er in Runde eins auf den Gesamtweltcupführenden Roland Fischnaller aus Italien. Die beiden liefern sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe – bis der 26-Jährige von Snowboard Germany kurz vor dem Ziel wegrutscht und ausscheidet. Er wird Neunter. Melanie Hochreiter (WSV Bischofswiesen) verpasst als 18. den Sprung unter die besten 16 dieses Mal ganz knapp. Elias Huber (SC Schellenberg) wird 32. Beim Männerrennen wird alpine Snowboardgeschichte geschrieben: Zum allerersten Mal stehen zwei Athleten gleichzeitig ganz oben. Benjamin Karl (AUT) und Mirko Felicetti (ITA) überqueren im großen Finale komplett zeitgleich die Ziellinie. Am morgigen Sonntag steht in Blue Mountain (CAN) ein weiteres PGS-Rennen auf dem Programm. Danach werden die Kristallkugeln in der PGS-Disziplinwertung übergeben.

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Snowboard Germany trauert um Vizepräsident Dr. Helmut Klarner

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Snowboard Germany trauert um Vizepräsident Dr. Helmut Klarner In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vizepräsidenten Dr. Helmut Klarner, Steuerberater aus Rosenheim. Wir verlieren mit Helmut nicht nur einen sehr geschätzten und engagierten Kollegen, sondern einen liebevollen, warmherzigen Freund unseres Verbandes Snowboard Germany. Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten in diesen schweren Stunden seiner Ehefrau und seinen Freunden. Helmut Klarner hat in den vergangenen Jahren mit seinem Engagement und enormen Fachwissen Snowboard Germany maßgeblich geprägt: Als Vizepräsident für Finanzen seit 2011 ging er neue Wege, integrierte neue Denkweisen sowie Prozesse und legte den finanziellen Grundstein für die positive Entwicklung des Verbands. Als Fachmann für Finanzen agierte er stets kreativ und lösungsorientiert – ohne dabei die Menschen und Sportler*innen aus dem Auge zu verlieren. Durch sein sozial verantwortliches Auftreten war er ein sehr geschätztes Mitglied unseres Verbandes, der sich über sein Amt hinaus für die Belange von Snowboard Germany zukunftsorientiert eingesetzt hat. Helmut Klarner war ein Sportsmann. Nicht nur, dass er selbst gerne auf Skiern und Fahrrad unterwegs war – die sportlichen Erfolge unserer Athlet*innen hat er stets mitverfolgt und bei Großveranstaltungen mitgefiebert. Abgesehen von seinem sportlichen Engagement zeigte Helmut Klarner als Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Einsatz für das Gemeinwohl seiner Heimatstadt Rosenheim. Plötzlich und unerwartet ist Helmut Klarner am Sonntag mitten aus dem Leben gerissen worden. In großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Freund und Präsidiumsmitglied. Unser tief empfundenes Beileid gehört seiner Ehefrau und seinen Freunden. Das Präsidium von Snowboard Germany Prof. Michael Hölz, Herbert John, Stefan Ermisch, Anna Tischer, Paul Berg, Andreas Scheid, Stefan Knirsch und im Namen aller Verbandsmitglieder von Snowboard Germany Planegg, den 2. März 2020 Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 12. März 2020, um 11 Uhr in der Kirche St. Nikolaus, Ludwigsplatz in Rosenheim statt.

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Deutsche SBX-Meisterschaft: Hannah Ihedioha und Sebastian Pietrzykowski holen Titel

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Deutsche SBX-Meisterschaft: Hannah Ihedioha und Sebastian Pietrzykowski holen Titel Hanna Ihedioha und Sebastian Pietrzykowski haben sich den Deutschen Meistertitel im Snowboardcross geholt. Im Rahmen des hochkarätig besetzten Europacup-Rennens am heutigen Samstag in Grasgehren, zu dem neben dem Deutschen auch viele weitere Weltcupteams angereist sind, setzen sich die beiden gegen ihre Teamkollegen von Snowboard Germany durch. „Das war heute ein sehr starkes Starterfeld für einen Europacup. In der Quali war es bei mir ganz knapp, dass ich weiterkomme. Ich wusste, ich muss in den Finals ,all in‘ gehen, alles geben. Und das hat ganz gut geklappt“, sagt der frischgekürte Deutsche Meister, Sebastian Pietrzykowski, nach dem Rennen. Für Ihedioha war es bereits der dritte nationale Titel: „Natürlich ist es schön, wieder einmal den Titel zu holen“, freut sich die 22-Jährige vom SC Dingolfing, die im Gesamtklassement des Europacups Platz 17 belegt. „Trotzdem hätte ich mir im Rennen heute noch mehr erhofft. Ich wollte auch in der Europacupwertung weiter vorne reinfahren.“ Platz zwei und drei der Deutschen Meisterschaft gingen an Celia Trinkl und Lilith Kuhnert. Bei den Herren komplettieren Martin Nörl und Leon Beckaus das Podest. Der EC-Sieg ging an die tschechische Olympiasiegerin Eva Samkova sowie den Spanier Lucas Eguibar. Europacup am Sonntag im Livestream Das Rennen am morgigen Sonntag zeigt wie auch heute sportdeutschland.tv im Stream. Ab circa 11 Uhr kann jeder das Europacup-Rennen aus Grasgehren live mitverfolgen. Ergebnis/Bilder Deutsche Meisterschaft Damen Platz 1 Hanna Ihedioha (SC Dingolfing) Platz 2 Celia Trinkl (SC Miesbach) Platz 3 Lilith Kuhnert (SC Konstanz) Herren Platz 1 Sebastian Pietrzykowski (WSV Ebingen) Platz 2 Martin Nörl (DJK-SV Adlkofen) Platz 3 Leon Beckhaus (SC Miesbach) Bilder zur kostenlosen Nutzung finden Sie hier. Ergebnis Europacup Die komplette Ergebnisliste finden Sie hier (Damen / Herren). Livestream zum SBX-Europacup: Sonntag, 23. Februar 2020: http://snbger.com/sbx2  

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Die große Invasion der kleinen Snowboarder

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Wer am Wochenende in Nesselwang an der Alpspitzbahn unterwegs war, mag etwas erstaunt gewesen sein: Der ganze Berg war rappelvoll von kleinen Snowboardern. Grund dafür: Das Nachwuchsprojekt SHRED KIDS hatte zum 1. Kids Snowboard Festival gerufen und mehr als 130 Kinder und deren Familien waren dem Aufruf gefolgt. Sie feierten gemeinsam 2 Tage lang ein Fest aus Liebe zum Brettsport. Vor allem den Kindern zwischen 5 und 15 war Einiges geboten: 2 Tage gratis Snowboardunterricht mit Kids-Coaches, die neuesten Snowboards von K2 und Burton zum Testen für die ganze Familie, ein Riglet Park Areal zum gemeinsamen Ausprobieren neuer Tricks, in dem sogar 2-jährige ihre ersten Versuche starteten und eine große Tombola mit tollen Preisen. Ziel des Kids Snowboard Festivals war es, kleine Snowboardfans an diesem Wochenende zusammenzubringen und Neulinge langfristig für den Sport zu begeistern durch jede Menge Spaß im Schnee. Initiiert wurde das Festival durch Deutschlands größtes Snowboardnachwuchsprojekt die K2 SHRED KIDS, welches Kindern an 9 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland wöchentliches Snowboardtraining mit Gleichaltrigen ermöglicht. Und die große Invasion der kleinen Snowboarder begeisterte selbst die Veranstalter: „Wir sind so begeistert von den vielen Snowboardkids und der enormen Snowboard-Energie, die sie an diesem Wochenende an den Berg gebracht haben, dass es nächstes Jahr sicher wieder ein Kids Snowboard Festival geben wird, um den kleinen Snowboardern weiterhin diese Plattform zu bieten.“, so das Orga-Team der Shred Kids. Seit diesem Winter treffen sich nun auch in Nesselwang regelmäßig jeden Freitag Nachmittag die kleinen Nachwuchs-Shredder zum gemeinsamen Snowboarden mit 2 Kids-Coaches. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich unter www.shred-kids.de

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Große Sprünge! Annika Morgan holt Silber bei Youth Olympic Games

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Große Sprünge! Annika Morgan holt Silber bei Youth Olympic Games/ Noah Vicktor als Zweiter im Finale beim Weltcup in Seiser Alm Big in Lausanne! Annika Morgan (WSC Blaues Land / SC Miesbach) holt bei den Youth Olympic Games die dritte Medaille für Snowboard Germany. Die 17-Jährige gewinnt knapp eine Woche nach ihrem vierten Platz bei den LAAX OPEN beim Big Air Contest im Leysin Park die Silbermedaille. Bei den Herren wird Till Strohmeyer (17, WSV Kiefersfelden) Elfter, Leopold Frey (16, TSV 1860 München) kommt auf Platz 17. Freestyle-Freude in Seiser Alm (ITA): Noah Vicktor Zweiter in der Quali In der Qualifikation des Slopestyle Weltcups von Seiser Alm (ITA) sorgt Noah Vicktor für eine Überraschung: Der 18-Jährige landet seinen ersten Tripple in einem Slopestyle-Contest und geht als Zweitbester der Qualifikation in das morgige Finale. Nadja Flemming (WSV Röhrmoos) und Leon Gütl (WSV Bischofswiesen) konnten sich nicht für den Endlauf qualifizieren. Leon Vockensperger (SC Rosenheim) muss krankheitsbedingt passen. Ergebnis Big Air Damen Big Air Herren

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Teamwork makes the dream work! Deutsches Ski-Snowboard Cross Team holt Bronze bei den Youth Olympic Games

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Youth Olympic Games: Deutsches Ski-Snowboard Cross Team holt Bronze Teamwork makes the dream work! Die deutschen Snowboard- und Skicrosser gewinnen im Mixed-Team-Wettbewerb der Youth Olympic Games in Lausanne Bronze. Die SBX-AthletInnen von Snowboard Germany, Lilith Kuhnert (17, Skiclub Konstanz e.V.) und Niels Conradt(17, SC Dingolfing), liefern gemeinsam mit den Skicrossern Nina Walderbach (16, WSV Glonn) und Sebastian Veit (17, SC Rettenberg) ein starkes Rennen im Villars Winter Park – und belohnen sich im Finale mit Edelmetall. Für Niels Conradt ist es nach Silber im Einzel am Montag schon die zweite Medaille, die er auf der Medals Plaza in Lausanne überreicht bekommt. „Die Strecke taugt mir richtig gut. Ab der vierten Kurve hatte ich die Linie voll raus – und konnte richtig Gas geben“, sagt der 17-Jährige. Und zeigt sich begeistert von den „YOG’s“: „Man fühlt die Olympischen Vibes, die internationale Atmosphäre.“ Morgen stehen die Medaillenentscheidungen im Big Air bei den Youth Olympic Games auf dem Programm. Eine überzeugende Leistung hat Favoritin Annika Morgan (WSC Blaues Land / SC Miesbach) bereits heute abgeliefert: Die 17-Jährige geht als Beste der Qualifikation in das morgige Finale. Der Herren-Vorlauf mit Leopold Frey (16, TSV 1860 München) und Till Strohmeyer (17, WSV Kiefersfelden) beginnt morgen um 9:30 Uhr. Die Finals starten ab 13:50 Uhr.   Ergebnis Team Ski-Snowboard Cross

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Silberner SBX-Moment: Niels Conradt bei Youth Olympic Games auf Rang zwei

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Snowboard Germany freut sich über die erste Medaille bei den Youth Olympic Games in Lausanne (SUI): Niels Conradt (SC Dingolfing) gewinnt Silber im Snowboardcross. Doch der 17-Jährige macht es im Finale spannend: Im entscheidenden Lauf verliert er in Kurve eins an Boden und muss sich vorerst auf Platz vier einordnen. Erst im Schlussteil holt er auf – und kommt nur 13 Hundertstelsekunden hinter dem Sieger, Valerio Jud (SUI), ins Ziel. Für Teamkollegin Celia Trinkl (SC Miesbach) endet das Rennen vorzeitig: Die 16-Jährige stürzt und wird direkt von der Piste ins Krankenhaus transportiert. Lilith Kuhnert (17, Skiclub Konstanz e.V.) qualifiziert sich für das kleine Finale und belegt im Endergebnis Platz acht. Parallel zum Snowboardcross fand bei den „YOGs“ der Slopestyle-Contest der Männer statt, der wegen des schlechten Wetters auf Montag verschoben werden musste. Leopold Frey (16, TSV 1860 München) qualifizierte sich für das Finale und belegt nach einem starken ersten Run Platz sechs. Till Strohmeyer (17, WSV Kiefersfelden) wird 21. Alle Ergbnisse finden Sie hier: Ergebnisse Damen SBX Ergebnisse Herren SBX Ergebnisse Herren Slopestyle

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Olympische Jugend-Winterspiele: 22 BSV-Athleten reisen nach Lausanne

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Die Olympischen Jugend-Winterspiele finden vom 9. bis 22. Januar in Lausanne/Schweiz statt. Insgesamt stehen 81 Entscheidungen in 16 Disziplinen auf dem Programm. Das Jugend Team Deutschland wurde am 16. Dezember komplettiert. „Gerade im Wintersport hat sich gezeigt, dass die Jugendspiele ein großer Schritt zu den Olympischen Spielen sein können. Hier haben die Athletinnen und Athleten die Chance, erste olympische Erfahrungen zu sammeln, die sie für ihren weiteren Weg prägen werden“, sagte Roland Frey, deutscher Chef de Mission für Lausanne 2020. Erfolgreiche Olympioniken bei Jugendspielen Die Olympischen Jugendspiele waren in den beiden vorangegangenen Veranstaltungen in Innsbruck 2012 und Lillehammer 2016 für den deutschen Nachwuchs jeweils Sprungbretter zu den großen Spielen. Bestes Beispiel ist Skispringer Andreas Wellinger, der in Innsbruck Gold im Mixed-Wettbewerb holte, um dann bei den folgenden Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 Mannschaftsgold und in PyeongChang 2018 Einzelgold von der Normalschanze zu gewinnen. Wie Wellinger machten auch Skispringerin Katharina Althaus und Skeletoni Jacqueline Lölling ihre ersten Erfahrungen bei den Jugendspielen in Innsbruck – beide gewannen 2018 in PyeongChang Silbermedaillen. Von den Spielen in Lillehammer 2016 schafften es Skicrosserin Celia Funkler, Snowboard-Crosserin Jana Fischer und Eiskunstläuferin Annika Hocke zu den Spielen nach PyeongChang. Wettbewerbe über die Schweiz verteilt In Lausanne finden die Wettbewerbe im Eishockey, Eiskunstlauf und Short Track statt. Biathlon, Nordische Kombination und Skispringen wird im französischen Jura in Les Tuffes ausgetragen. Die Skilanglauf-Wettbewerbe finden im Valleé de Joux statt. Leysin richtet die Ski- und Snowboard-Freestyle-Wettbewerbe in den Disziplinen Park und in der Pipe aus. Les Diablerets ist Gastgeber der alpinen Skiwettbewerbe. In Villars finden die Cross-Wettbewerbe im Ski und Snowboard statt sowie die neu ins Programm aufgenommene Sportart Skimountaineering. Curling wird in Champéry gespielt. In St. Moritz finden die Wettbewerbe im Rodeln, Bobfahren, Skeleton und Eisschnelllauf statt. Neue Disziplinen Neben Skimountaineering werden zahlreiche Disziplinen jeweils erstmals bei Jugendspielen getestet. Einige der neu eingeführten Disziplinen haben es bereits ins olympische Programm geschafft wie 3×3-Basketball, das bei den Sommer-Jugendspielen in Nanjing 2010 Premiere feierte. In Lausanne wird es im Eishockey erstmals zusätzlich ein nationengemischtes 3-gegen-3-Turnier geben. Zudem gibt es wie schon in Lillehammer gemischte Staffel-Wettbewerbe im Ski- und Snowboardcross und im Skisprung, Skilanglauf und der Nordischen Kombination. Das Jugend Team Deutschland für Lausanne 2020  (90 gesamt – 52 Frauen / 38 Männer) Biathlon (8 – 4/4): Elias Asal (SC Todtnau), Dorian Endler (SG Stahl Schmiedeberg), Marlene Luise Fichtner (Ski-Club Traunstein), Nathalie Aspasia Horstmann (WSC 07 Ruhla), Johanna Kristina Marie Puff (SC Bayrischzell), Franz Schaser (SV Hermsdorf), Hannah Schlickum (SC Hochvogel München), Florian Max Paul (SC Vachendorf) Curling (4 – 2/2): Zoe Antes (CC Füssen), Benjamin Philipp Kapp (CC Füssen), Johannes Martin Scheuerl (SG Füssen Oberstdorf), Joana Kim Sutor (CC Füssen) Eishockey (21 – 17/4): Daniel Assavolyuk (Red Bull Hockey Akademie / 3-on-3-Tournament), Matthias Andreas Bittner (Star Bulls Rosenheim / 3-on-3-Tournament), Leonie Andrea Böttcher (ECC Preussen Berlin / 3-on-3-Tournament, 6 Team Tournament), Kim Emma Bürge (EV Lindau / 6 Team Tournament), Marlon D’Acunto (Schwenninger ERC / 3-on-3-Tournament), Liliane Gottfried (Soester EG / 6 Team Tournament), Katharina Häckelsmiller (HC Landsberg / 6 Team Tournament), Renee Marlin Heyer (KEC „Die Haie“/ 6 Team Tournament), Chanel Virginia Estella Hofverberg (ETC Crimmitschau / 3-on-3-Tournament, 6 Team Tournament), Roman Kechter (EV Regensburg / 3-on-3-Tournament), Julia Kohberg (Iserlohner EC / 6 Team Tournament), Lola Liang (Löwen Frankfurt / 6 Team Tournament), Felicity Anne Luby (EHC Troisdorf / 3-on-3-Tournament, 6 Team Tournament), Celine Christl Anna Mayer (Star Bulls Rosenheim / 3-on-3-Tournament, 6 Team Tournament), Charlott Emma Schaffrath (ECDC Memmingen / 6 Team Tournament), Leni Birgit Schmidt (ETC Crimmitschau / 6 Team Tournament), Chiara Schultes (1. EV Weiden / 6 Team Tournament), Maya Stöber (ES Weißwasser / 3-on-3-Tournament, 6 Team Tournament), Lily Teister (EHC Grizzlys Wolfsburg / 6 Team Tournament), Sofia Thierolf Fernandez (EHC Zweibrücken / 6 Team Tournament), Svenja Voigt (KEC „Die Haie“ / 6 Team Tournament). Eiskunstlauf (2 – 1/1): Letizia Roscher (Chemnitzer Eislauf-Club), Luis Jürgen Schuster (Chemnitzer Eislauf-Club) Eisschnelllauf (4 – 2/2): Felix Motschmann (DEC Inzell), Anna Patricia Ostlender (DEC Inzell), Viktoria Stirnemann (ESC Erfurt), Manuel Zähringer (TSV Vorwärts Mylau) Monobob (3 – 2/1): Alexander Czudaj (BSC Sachsen Oberbärenburg), Celine Harms (BSC Winterberg), Maja Michelle Wagner (BRC Thüringen) Nordische Kombination (4 – 2/2): Jenny Nowak (SC Sohland), Jan Andersen (Skiclub Königsbronn), Emilia Görlich (WSV 08 Lauscha), Lenard Kersting (SK Winterberg) Rennrodeln (7 – 3/4): Jessica Doreen Degenhardt (RRC Altenberg), Merle Malou Fräbel (RT Suhl), Timon Grancagnolo (ESV Lok Chemnitz), Vanessa Schneider (RRV Sonneberg/Schalkau), Valentin Steudte (RT Suhl), Moritz Jäger (RRC Zella-Mehlis), Pascal Kunze (ESV Lok Chemnitz) Short Track (2 – 1/1): Betty Moeske (ESV Turbine Rostock), Till Rintje Schäfer (Mannheimer ERC) Skeleton (5 – 3/2): Timm Benjamin Beiwinkler (RC Berchtesgaden), Nele Kaschinski (RT Suhl), Lukas David Nydegger (RC Berchtesgaden), Josefa Theresa Schellmoser (RC Berchtesgaden), Elisabeth Irene Schrödl (RC Berchtesgaden) Ski Alpin (4 – 2/2): Max Geissler Hauber (SC Thalkirchdorf), Katharina Haas (SC Gerstetten), Lara Sophie Klein (SC Lengries), Marinus Sennhofer (SC Kreuth) Skilanglauf (6 – 3/3): Lara Dellit (WSV Asbach), Helen Hazel Hoffmann (WSV Oberhof 05), Simon Jung (SC Immernstadt), Marius Andreas Kastner (Ski-Club Neubau), Elias Keck (TSV Buchenberg), Germana Thannheimer (SC Oberstdorf) Ski Freesytle (4 – 1/3): Kilian Himmelsbach (SC Sonthofen 1909 / Skicross), Sebastian Veit (SC Rettenberg / Skicross), Nina Walderbach (WSV Glonn / Skicross), David Zehentner (SC Miesbach Freeski / HP/SS/BA) Skimountaineering (4 – 2/2): Franz Xaver Eder (Sektion Berchtesgaden), Finn Elias Hösch (Sektion Bergland München), Antonia Leonie Niedermaier (Sektion Bad Aibling), Sophia Katharina Wessling (Sektion Lindau) Skispringen (4 – 2/2): Finn Friedrich Braun (SV Baiersbronn), Luca Pascal Geyer (WSV 08 Lauscha), Michelle Göbel (Ski-Club Willingen), Anna Jäkle (Skiteam Schonach-Rohrhardsberg) Snowboard (8 – 4/4): Moritz Wolfgang Breu (RSSC Nördlingen / Slopestyle, Big Air), Niels Claus Conradt (SC Dingolfing / Cross), Marie Leni Hahnl (TSV Unterhaching /Slopestyle, Big Air), Lilith Kuhnert (Skiklub Konstanz), Annika Sophie Morgan (WSC Blaues Land/SC Miesbach / Slopestyle, Big Air), Mark Christoph Florian Schrott (TSV Unterhaching / Halfpipe), Till Gustav Strohmeyer (WSV Kieferfelden, Slopestyle, Big Air), Celia Trinkl (SC Miesbach)

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Snowboard Germany Sportdirektor Andreas Scheid: „Wir wollen das hohe Niveau halten!“, Selina Jörg Athlete of the Year

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Sportdirektor Andreas Scheid: „Wir wollen das hohe Niveau halten!“ | Präsident Prof. Hanns Michael Hölz über zukünftige Maßnahmen: „Es ist essentiell, unseren Ridern die Chance zu geben, sich weiterzuentwickeln!“ | Selina Jörg Athlete of the Year Auf der Saison-Eröffnungspressekonferenz im Coubertain in München hat Snowboard Germany seine Erwartungshaltung für die anstehende Weltcup-Saison formuliert und wichtige Maßnahmen dargestellt, die sicherstellen sollen, dass alle Weltcup-Teams auch zukünftig zur internationalen Weltspitze zählen. „Wir wollen nach der letzten, einmal mehr überragenden Saison, das hohe Niveau halten“, erklärt Sportdirektor Scheid, der zudem darauf verweist, dass der kommende Winter auch dazu dient, erste Grundlagen für die kommenden Großereignisse zu schaffen. „Wir setzen daher weiter auf Qualität und Professionalität in allen leistungsrelevanten Bereichen wie Material oder Betreuung.“ Dazu zählen neben der Einstellung neuer Trainer wie dem Weltcup-erfahrenen ehemaligen italienischen Nationaltrainer Race Meinhard Erlacher (ITA) weitere Umsetzungsmaßnahmen der Strukturreform 2019-2022. Ein wichtiger Baustein ist daher auch die Installation einer Landingbag-Anlage am Stützpunkt Götschen/Bischofswiesen. Diese soll, so Freestyle-Bundestrainer Michael Dammert „vor allem dazu dienen, die strukturelle Lücke zu den anderen Nationen zu schließen. Wir haben eine junge dynamische Mannschaft aufgebaut, die auf dem Weg in die Weltspitze ist. Um Sprünge und Tricks von höchster Schwierigkeit zu lernen, gehen wir methodisch mit einer Dreierfolge vor: Trampolin, Landingbag, Schnee. Ein Landingbag ist wichtig, weil es Sicherheit im Trainingsalltag bietet und unsere Athletinnen und Athleten bestmöglich auf die Umsetzung neugelernter Tricks im Schnee vorbereitet.“ Verbandspräsident Prof. Michael Hölz ergänzt in diesem Zusammenhang: „Es ist essentiell, unseren Nachwuchs-Athletinnen und -Athleten sowie den erfahrenen Ridern die Chance zu geben, sich weiterzuentwickeln. Wir erhoffen uns daher eine großen Schub für die Freestyle-Sparte über alle Leistungsebenen hinweg.“ Athlete of the Year Diese wie auch weitere Maßnahmen würden letztlich darauf einzahlen, dass auch in Zukunft mit internationalen Erfolgen deutscher Snowboarderinnen und Snowboarder zu rechnen sei. Erfolgen wie der WM-Titel 2019 von Selina Jörg im Parallelriesenslalom, der der 31-jährigen Allgäuerin nach 2018 bereits die zweite Ehrung zum Athlete of the Year in Folge beschert hat. Hölz lobte die Teamleaderin als eine „herausragende Sportlerin und Persönlichkeit, die gezeigt hat, dass Talent, Einsatz, Wille und der Glaube an sich selbst letztlich den erwünschten Erfolg über einen langen Zeitraum hinweg bringt. Wir alle hoffen, dass wir Selina noch viele Jahre auf ihrem Weg begleiten und ihr helfen können, ihre Wünsche zu erfüllen.“ Eine erneut starke Saison von Jana Fischer wird es indes leider nicht geben. Die Snowboardcrosserin, die vor wenigen Tagen auch im Rennen um die Sporthilfe-Ehrung zum „Juniorsportler des Jahres“ gewesen war und für ihren Titel bei der Junioren-WM von Hölz als Rookie of the Year ausgezeichnet wurde, verletzte sich im Training in Saas-Fee an der Schulter, wird kommende Woche operiert und dürfte somit den kompletten Winter verpassen. Bundestrainer Paul Marks wurde für die Erfolge des Raceboardteams, das neben dem WM-Titel weitere Medaillen aus Park City mit nach Hause gebracht und auch im Weltcup mit dem PSL-Titel von Stefan Baumeister sowie zahlreichen Top-3-Ergebnissen für Furore gesorgt hat, als Coach of the Year geehrt. Heim-Weltcups Die erfolgreichen deutschen Snowboarderinnen und Snowboarder werden auch im kommenden Winter wieder auf heimischen Boden um Weltcup-Siege fahren. So bestätigte Direktor Verbandsmanagement Stefan Knirsch, dass neben dem SBX-Heimweltcup am Feldberg (31.01.-02.02.2020) auch das traditionelle Saisonfinale der Racer wieder in Winterberg (14.03.-15.03.2020) stattfinden wird. Saison-Ziele Eine etwas detaillierte Übersicht über die Zielsetzungen der einzelnen Weltcup-Mannschaften geben der Sportdirektor sowie die jeweiligen Bundestrainer: Andreas Scheid, Sportdirektor: Nach der letzten, einmal mehr überragenden Saison wollen wir insgesamt das Niveau bestmöglich halten und parallel bereits den Fokus auf die Vorbereitung zur WM 2021 und den kommenden Olympischen Winterspielen legen. Daher setzen wir weiter auf Qualität und Professionalität in allen leistungsrelevanten Bereichen wie Material oder Betreuung. Diese Vorgaben aus der Umsetzung des Strukturplans 2019-2022 beinhalten daher Weichenstellungen wie zusätzliche Trainerstellen oder hinsichtlich der Infrastruktur im Bereich Freestyle aber auch die Verbesserung und Optimierung der Nachwuchsförderung und Talentsichtungsmaßnahmen. Paul Marks, Race: Ein Jahr ohne WM oder Olympische Spiele ist kein Ruhejahr für uns. Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf der kompletten Weltcup-Rennserie, mit dem Ziel, die Athleten am Ende des Jahres auf das Gesamtpodium zu bringen. Mit einem sehr vollen Kalender, mit Rennen auf der ganzen Welt, ist das keine leichte Herausforderung. Von daher setzen wir in der Saisonplanung einen Schwerpunkt auf gezielte Erholungs- und Regenerationsphasen zwischen den Reisen, Weltcups und Trainingseinheiten. Denn nur wenn wir fit und konzentriert bleiben, können wir unsere Ziele erreichen. Außerdem richten wir in unseren Praxiseinheiten bereits den Blick nach vorne. Alle Trainingscamps zählen bereits als Vorbereitung auf die kommenden Großereignisse der nächsten zwei Jahre. Wir sind momentan das Team, das es zu schlagen gilt, und der Rest der Welt beobachtet, was wir tun, um an uns vorbeizukommen. Deshalb arbeitet das ganze Team hart daran, in allen Einheiten weitere Vorteile herauszukitzeln. Ich bin sehr stolz auf das, was wir bisher in der Vorsaison geleistet haben, sodass wir wieder die gleichen starken Ergebnisse von unseren Top-Fahrern sehen werden. Außerdem glaube ich, dass unsere jüngeren Fahrer weiter aufholen und auch Erfolge erzielen werden. Das liegt vor allem daran, dass wir viel in unser Nachwuchsteam investiert haben, sei es durch eine Stärkung des Trainergespanns oder durch die Schaffung zusätzlicher Trainingseinheiten. Unser Ziel, auf allen Ebenen der Vorreiter im Raceboarden zu sein, nimmt weiter Formen an und wird auch die Grundlage für zukünftigen Erfolg sein. Michael Dammert, Freestyle: In den Freestyle Disziplinen bauen wir gerade junge Mannschaften und nachhaltige Strukturen für langfristige Erfolge ab 2026 auf. Trotz der langfristigen Ausrichtung verzeichnen wir aber schon jetzt erste sehr gute Resultate, ssodass man auch schon 2022 sehen wird, dass mit uns zu rechnen ist. So gilt unsere Halfpipe-Mannschaft inzwischen neben den Schweizern als das zweite europäische Spitzenteam. Diesem Ruf wollen wir gerecht werden und konstant bei den Weltcups ins Finale fahren. Christoph Lechner, der amtierende deutsche Meister und seine Kollegen haben einen trainingsintensiven Sommer hinter sich und sind in Top-Form. André Höflich, der letztes Jahr von einer Kreuzbandverletzung zurück kam, konnte bereits Ende der vergangenen Saison mit seinem Europacup-Sieg zeigen, dass diesen Winter mit ihm zu rechnen ist. Und auch in

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Nach 15 Jahren Leistungssport: Amelie Kober tritt zurück

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Amelie Kober hat wenige Wochen vor dem Start der neuen Weltcup-Saison ihren Rücktritt vom aktiven Wettkampfsport bekannt gegeben. Die langwierige Sprunggelenksverletzung, die sich die 31-Jährige im Qualifikations-Zeitraum für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, Südkorea, zugezogen hatte und die in der jüngeren Vergangenheit immer wieder ein Comeback verhindert hatte sowie die gute berufliche Perspektive bei der Bundespolizei haben Deutschlands erfolgreichste Snowboarderin der letzten 15 Jahre dazu bewogen, das Brett endgültig an den Nagel zu hängen. „Es war ein sehr langer Verletzungszeitraum, der es einfach schwierig macht, überhaupt wieder Anschluss zu finden“, erklärt Kober, die sich allerdings in ihrer Karriere schon häufiger von schweren Rückschlägen wie Kreuzbandrissen wieder zurückgekämpft und sich auch von einem gebrochenen Ellbogen in Sotschi 2014 nicht vom Gewinn ihrer zweiten Olympischen Medaille hatte abbringen lassen. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, noch einmal voll zurück zu kommen. Immerhin hatte ich ja die halbe Qualinorm für Südkorea erfüllt. Aber es ist OK so wie es ist. Ich kann zufrieden zurückblicken. Ich habe mir meine Träume und die Leistungsziele, die ich mir gesetzt hatte, erfüllt beziehungsweise erreicht.“ Dazu gehören vor allem die fünf Podestresultate bei Großereignissen. Zwei Mal stand die Fahrerin des SC Miesbach bei Olympischen Spielen auf dem Podest, gewann Silber in Turin 2006 und Bronze acht Jahre später in Russland. Hinzu kommen Parallel-Riesenslalom-Silber bei der WM in Arosa 2007 sowie zwei Mal Bronze sechs Jahre später im kanadischen Stoneham (PSL und PGS). „Die fünf Medaillen zählen natürlich zu den schönsten Momenten, wobei Sotschi mit der Arm-Verletzung drei Tage vor dem Parallelslalom schon besonders ist“, so Kober, die aber auch den vierten Platz bei der WM in La Molina, Spanien, nie vergessen wird. „Da bin ich vier Monate nach der Geburt meines Sohnes mit der Startnummer vier mit vier Hundertstel Rückstand Vierte geworden. Das war einer meiner größten Erfolge.“ Genau wie der unerwartete Gesamtweltcup-Titel 2009, den sie mit einem Sieg im letzten Rennen im italienischen Valmalenco in einem Herzschlagfinale noch Doris Günther (AUT) entriss. „Ich war in der ersten Hälfte der Saison kaum im Finale und habe hinten raus alles gewinnen können. Da habe ich viel gelernt. Ich war noch jung, habe in dieser Zeit begriffen, dass die Mannschaft für mich wichtig ist. Ich habe verstanden, dass ich keine Einzelkämpferin bin, sondern mich für andere freuen und deren Leistung honorieren muss. Von da an lief es gut.“ Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Bayerin, die an drei olympischen Spielen teilgenommen, ihr Land bei sechs Weltmeisterschaften vertreten hat und nach ihrem Debüt in Alpe d’Huez, Frankreich, im Januar 2004 in insgesamt 108 Weltcup-Starts 21 mal auf dem Podium stand und dabei zwölf Siege feierte, das Team auf die Frage nennt, was sie denn vermissen wird: „Das ist das Einzige, was mir wirklich fehlen wird, die Zeit mit der Mannschaft. Ich bin wahnsinnig glücklich, in so einer Mannschaft Zeit verbracht zu haben.“ Zumal die Teamkollegen als auch Snowboard Germany und andere Förderer die Mutter eines Sohnes dabei unterstützt hatten, nach der Geburt wieder zurück zu kommen. „Ich bin sehr dankbar, dass mir der Verband als auch die Bundespolizei das Vertrauen geschenkt haben und mich nach dem Mamawerden begleitet und weiter gefördert haben. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf meinem sportlichen Weg begleitet haben. Ich habe als junge Sportlerin nie gedacht, eine solche Karriere zu haben. Ich habe es natürlich gehofft, aber es es ist schön, dass alles so geklappt. Ich schätze mich glücklich, dass ich zufrieden den Schritt aus dem Sport gehen kann.“ Snowboard Germany-Präsident Prof. Hanns-Michael Hölz würdigte Kober als die herausragende Spitzenathletin: „Amelie Kober hat nicht nur eine beispiellose Karriere hingelegt und war lange Zeit das Gesicht des deutschen Snowboardsports, dem der Verband aufgrund ihrer Erfolge viel zu verdanken hat. Sie hat sich auch im Team immer wieder als geradlinige Führungspersönlichkeit mit Kämpferherz präsentiert, die dem Nachwuchs ein echtes Vorbild war. Wir wünschen Amelie, dass sie in ihrem neuen beruflichen Lebensabschnitt die Ziele erreicht, die sie sich selbst gesteckt hat.“

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