Alpin

Thomas Dreßen fällt nach Verletzung aus

Alpin, Top News

DSV-Abfahrer und Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen verletzte sich am letzten Freitag nach einem Sturz bei der Abfahrt in Beaver Creek (USA) an Knie und Schulter. Der 25-jährige Speedspezialist vom SC Mittenwald  wird in dieser Saison keine Skirennen mehr bestreiten können. Mittlerweile wurde Thomas Dreßen in der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) erfolgreich operiert. DSV-Mannschaftsarzt und Kniespezialist Dr. Manuel Köhne führte am Dienstag in der Orthopädischen Chirurgie München (OCM) eine arthroskopische Kreuzbandplastik an dem verletzten Knie durch, wobei das gerissene Kreuzband durch die körpereigene Quadrizepssehne ersetzt wurde. „Die Operation verlief sehr positiv“, stellte Köhne fest. „Thomas Dreßen wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe er mit der Rehabilitation beginnen kann. Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Thomas in etwa sechs bis acht Monaten wieder mit dem Schneetraining beginnen.“ Die Rehabilitationsmaßnahmen sind im Medical Park, dem exklusiven DSV-Klinikpartner, geplant. „Ich bin jetzt froh, dass die Operation so positiv verlaufen ist und damit der erste Schritt gemacht ist, um wieder in den Rennsport zurückzukommen“, sagt Thomas Dreßen. „Ich werde mir die Zeit für eine nachhaltige Rehabilitation nehmen. Ich bin optimistisch und werde in den nächste Tagen loslegen.“ Der Bayerische Skiverband wünscht Thomas Dreßen gute Besserung! Bildrechte: DSV

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Mit Power in den Winter

Verband, Alpin, Biathlon, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Skicross, Freeski, Snowboard, Top News

Einkleidungsevent des Bayerischen Skiverbandes im Audi driving experience center in Neuburg an der Donau. Motorsport und Skisport passen bestens zusammen. Kraft, Geschwindigkeit und höchste Präzision spielen in beiden Sportarten eine enorm wichtige Rolle. So lag es nahe, dass der Bayerische Skiverband auf Einladung seines Hauptsponsors Audi seine jährliche Einkleidung im Audi driving experience center in Neuburg an der Donau durchführte. Für die jungen Sportler und deren Trainer war der Einkleidungstag wieder einmal ein Highlight. Neben dem Erhalt der neuen Winterbekleidung sorgten über 600 PS im R8 Renntaxi für jede Menge Adrenalin und ein breites Grinsen im Gesicht. BSV-Präsident Manfred Baldauf hob in der Talkrunde mit DSV-Vorstandsmitglied Stefan Schwarzbach die Bedeutung des Einkleidungsevents hervor: „Die Einkleidung ist eine unserer größten Veranstaltungen. Vor allem freut es mich, dass wir erneut im Audi driving experience center zu Gast sein dürfen. Auch unseren anderen Partnern möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen.“ BSV-Geschäftsführer Wolfgang Weißmüller ergänzte: „Ein großer Dank gilt vor allem auch dem Organisationsteam mit Sven Gettler in der Projektleitung, die dieses Event lange geplant und vorbereitet haben. Von der Gestaltung der Designs über die Bestellung bis hin zur Ausgabe der Pakete sorgt das Team für einen reibungslosen Ablauf“. Kopfsponsor der Athleten und Premiumpartner des BSV ist die WOLF GmbH. Das Logo des bayerischen Betriebes ziert schon seit 2015 die Mützen, Stirnbänder und Helme der Athleten. In das dritte Jahr geht die Kooperation mit der Firma Fedrigoni Deutschland. Fedrigoni Deutschland findet sich auf dem Rücken der Überbekleidung sowie der Heckscheibe des BSV-Fuhrparks wieder. Als neuer Partner für die Einkleidung konnte die Versicherungskammer Bayern gewonnen werden. Das Logo der VKB ist ab sofort auf dem Ärmel der BSV Bekleidung zu finden. Ziel der Einkleidung ist es, dass die jungen Sportler, Trainer, Ausbilder und Funktionäre des Bayerischen Skiverbandes mit überschaubaren Kosten bestens ausgestattet in den Winter starten können. Lange gewachsen sind hierbei die Partnerschaften mit den Premiumausrüstern Ziener und CRAFT. Die Firma Ziener aus Oberammergau sorgt für eine optimale Oberbekleidung, hochwertige Handschuhe neuster Technologie und trendige Mützen. Die Firma CRAFT liefert nordische Oberbekleidung und Rennanzüge, vor allem aber funktionale und wärmende Skiunterwäsche. Ergänzt wird das umfassende Angebot durch Helme und Brillen von Bollé und Cébé, eleganten Pullovern des Münchners Unternehmens Maerz, Schuhen von den Firmen Salomon und Chung Shi, Navigationsgeräten und Pulsmessern von Garmin, Sicherheitsausrüstung und Rucksäcken von Ortovox sowie Protektoren der Firma Ortema. Insgesamt wurden ca. rund 8.000 Artikel für 650 Teilnehmer verpackt. Im Rahmen einer kleinen Messe informierten die BSV-Partner über aktuelle Angebote. Ebenfalls vor Ort war die nationale Anti Doping Agentur NADA, die die Athleten in diesem Bereich aufklärte. Dem Aufruf der Schneesport Stiftung, gut erhaltene Winterkleidung zu spenden, kamen viele Wintersportler nach. Die Stiftung wird die wärmenden Kleidungsstücke an ein Kinderheim in München weitergeben. Zudem bot das Audi Driving Experience Center ein attraktives Rahmenprogramm für Klein und Groß an, bei dem Motorsportbegeisterte aus jedem Bereich auf ihre Kosten kamen. Formel E-Fans konnten den Audi e-tron FE04, DTM-Fans den RS3 LMS von René Rast und normale Autoliebhaber den R8 V10 Plus, den RSQ2, sowie den Q7 und neuen Q8 mit großen Augen bewundern und teilweise im Renntaxi erleben. Bestens ausgerüstet kann der Winter kommen. Die BSV-Mannschaften stecken mit ihren Trainern bereits mitten im Lehrgangs- und Trainingsprogramm zur unmittelbaren Saisonvorbereitung. Immerhin naht der Winter mit großen Schritten, und Bayerns Ski- und Snowboardasse wollen dann wieder an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Bildrechte: Foto Datzer

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PISTEN FÜR PROFIS – Trainingsstützpunkt Garfrescha

Alpin, Vereine

Felix Neureuther, Ted Ligety, Mikaela Shiffrin und viele weitere Skirennläufer nutzen die eigens für Profis präparierten Pisten der Silvretta Montafon immer wieder für eine optimale Vorbereitung auf ihre Einsätze im Weltcup. Der Trainingsstützpunkt Gafrescha umfasst eine moderne und permanente Renn- und Trainingsstrecke, die sogar SL FIS homologiert ist. 2015 war er erstmals Austragungsort für den Ski Alpin Teamwettbewerb der europäischen Jugendolympiade. Die Trainingseinrichtung ist ein gemeinsames Projekt des Skiclubs Montafon, der Silvretta Montafon und des Landes Vorarlberg. Ein wesentlicher Vorteil für alle Kader, die die Trainingsstrecken des sportlichsten Skigebietes nutzen: Der ehemalige Weltcup-Läufer Martin Marinac ist in der Silvretta Montafon für die Organisation und Abwicklung von Trainingscamps verantwortlich. Die Trainierenden haben somit einen fachkundigen Ansprechpartner vor Ort, mit dem sie Pistenbedingungen, Präparierung, Absperrungen und alles, was sonst noch zu einem gelungenen und produktiven Training dazu gehört, abstimmen können. [WPSM_AC_SH id=11254] Anfragen und Reservierung schriftlich an martin.marinac@silvretta-montafon.at oder unter +43 664 2566 014.

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Skirennläufer bezwingen die Alpen von Siegertsbrunn nach Novigrad/Kroatien

Alpin, Vereine

Sonntag, 29.7.2018, 10:00 Uhr, Leonhardikirche Siegertsbrunn. Happening, Countdown, Startschuss! Bürgermeisterin Ursula Mayer und der Vorstand des Race Team Wiedeck e.V. schickten ein 8-köpfiges Mountainbike-Team mit Begleitbus auf die Reise. Bastien Flügel, Angelika Hauser, Simone Hauser, Leon Schmid, Jannis van Eckert, Elisa Wiedeck sowie Stefan Wiedeck (Organisator und Chef-Guide), Felix Böschen (Guide) und Brigitte Wiedeck (Begleitfahrzeug) machten sich auf den Weg nach Novigrad. Die wunderschöne Hafenstadt liegt in Istrien/Kroatien, 750 Kilometer und 12.500 Höhenmeter von Siegertsbrunn entfernt. Die Zwischenziele auf der Route durch fünf Länder lesen sich wie ein Auszug aus alpinen und mediterranen Highlights: Wilder Kaiser, Leogang/Saalbach, Kaprun, Großglockner, Wurzenpass, Kranjska Gora, Triest, Adria, Kroatien. „Bei einem durchschnittlichen Tagespensum von 85 Kilometern und 1.400 Höhenmetern bedarf es einer guten Vorbereitung bzw. Grundfitness. Für Kinder ist dies eine sportliche Extremleistung“, stellte Tourenplaner und Chefguide Stefan Wiedeck fest. Neun Tage lang hat das Team für das Ziel „Novigrad“ in die Pedale gestrampelt. Von 8 bis 18 Uhr waren die Teilnehmer täglich auf dem Bike – also 10 Stunden brutto. Aber von nichts kommt nichts, denn dieser Alpencross diente für die Nachwuchs-Skirennläufer auch als Vorbereitung für die kommende Wintersaison. Dennoch lautete die oberste Devise: „Gesund ankommen in Novigrad.“ Neben strammen Beinen musste auch die Logistik perfekt passen. Der Begleitbus transportierte das große Gepäck und organisierte die täglichen Lunch-Pausen mit kalten Getränken, frischem Obst, geschnittenem Gemüse und kohlenhydratreicher Kost. Den persönlichen Tagesrucksack mit Ersatzkleidung, Powerriegeln und Getränken hatte trotzdem jeder Teilnehmer auf dem Buckel. Felix Böschen, der als zweiter Guide auf den Etappen dabei war, kümmerte sich zusätzlich jeden Abend um die Fahrradtechnik. „Die Kids sollten ja jede Etappe mit gut gewarteten Bikes starten! Bremsen justieren, Schaltungen einstellen und den Reifendruck prüfen gehörte zu den Standardaufgaben. Aufwändiger wurde es, als Probleme an den Achsen auftraten. Aber auch das konnte repariert werden.“, so Techniker Felix Böschen. Bikes und Biker waren schließlich enormen Belastungen ausgesetzt. Loser Untergrund, Steigungen bis zu 21% und Trailabfahrten forderten Material und Mensch. Selbst harmlos erscheinende Flachetappen wurden aufgrund der Streckenlänge von bis zu 100 Kilometern und der sengenden Hitze jenseits der 30°-Grenze zu großen Herausforderungen. Ein täglicher Sprung ins kühlende Nass war mehr als eine willkommene Abwechslung, ganz besonders als am siebten Tourtag in der Nähe von Triest die Adria erreicht war. Insgesamt spielte das Wetter perfekt mit, lediglich im ansonsten sonnenverwöhnten Kärnten gab es einen kurzen Regenschauer. Trotz der großen sportlichen Herausforderung hatte das Team stets einen Blick für die Highlights neben der Strecke. Das größte begehbare Kreuz der Welt, das Jakobskreuz im Pillerseetal, stellte nicht nur ein architektonisches Highlight dar, sondern bescherte auch einen phantastischen Blick von der Buchsteinwand. Auf der Königsetappe über die Großglockner-Hochalpenstraße standen 2.000 Höhenmeter in Angesicht einer grandiosen Bergwelt auf dem Programm inkl. eines Ausflugs zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und den Blick auf Österreichs höchsten Berg, dem Großglockner. Im Soca-Tal wurden nach einer schweißtreibenden Auffahrt über den höchsten Gebirgspass Sloweniens die Räder mit Schlauchbooten für eine Rafting-Tour getauscht. Das Finale am neunten Tag bot nochmal alles: Hitze, Reifenpannen, Höhenmeterschlachten, Kursanpassungen und einen Motorschaden beim Begleitbus. Die letzte Etappe führte über die Parenzana, der seit 1935 stillgelegten Eisenbahnstrecke von Triest nach Porec. Schwierige Kies- und Schotterwege begleiteten uns bis zum Schluss. Umso großartiger war der Empfang in Novigrad, der durch Vesna Ferenac (Direktorin des Tourismusverbands Novigrad) organisiert wurde. Zwei TV Gesellschaften und die örtliche Presse interessierten sich ausführlich für die Gruppe aus Siegertsbrunn. Zum perfekten Abschluss dieser wunderschönen Tour gehörte schließlich noch der offizielle Empfang im Rathaus. Well Done! Die Tour 2019 ist bereits in Planung! Kontakt: Stefan Wiedeck +49 172 8911612 Race Team Wiedeck e.V. Eichbaumstr. 45 85635 Siegertsbrunn stefan@wiedeck.com www.race-team-wiedeck.de

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Spitzensport in den bayerischen Wintersportorten – Weltcup-Termine 2018/2019

Skisprung/Nordische Kombination, Top News, Verband, Alpin, Biathlon, Langlauf

Ein Jahr nach den Olympischen Spielen in PyeongChang kämpfen bei den Weltmeisterschaften in Åre (Ski Alpin), Östersund (Biathlon) und Seefeld (Ski Nordisch) wieder viele bayerische Athleten um Spitzenplatzierungen und Edelmetall. Aber auch in den bayerischen Wintersportdestinationen ist im kommenden Winter wieder eine Menge Spitzensport geboten. Viktoria Rebensburg, Thomas Dressen und Co. gehen jeweils in Garmisch-Partenkirchen an den Start und versuchen sich den Heimsieg zu sichern. Im Biathlon-Mekka Ruhpolding kommt es im Januar erneut zum großen Showdown der Biathlon-Stars um Laura Dahlmeier, Franziska Preuß und Co. Schon wenige Wochen davor stürzen sich die Ski-Adler Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler und Karl Geiger die Schanzen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen hinunter und versuchen den Vorjahressieger Kamil Stoch bei der Vierschanzentournee zu entthronen. Zudem gehen Mitte Februar die Frauen wieder in Bayern auf Weitenjagd und zeigen in der Audi Arena in Oberstdorf dem Publikum, was sie draufhaben. Aber auch in den Disziplinen Langlauf und Telemark ist ordentlich etwas geboten und für jeden etwas dabei. Biathlon         16.01. – 20.01.19 Ruhpolding Damen & Herren Sprint, Staffel, Massenstart www.biathlon-ruhpolding.de Langlauf         02.01. – 03.01.19 Oberstdorf Damen & Herren Massenstart, Verfolgung www.tour-de-ski.info Ski Alpin         26.01. – 27.01.19 Garmisch-Partenkirchen Damen Abfahrt, Super-G www.skiweltcup-garmisch.com 02.02. – 03.02.19 Garmisch-Partenkirchen Herren Abfahrt, Riesenslalom www.skiweltcup-garmisch.com Skisprung         29.12 – 30.12.19 Oberstdorf Herren   www.vierschanzentournee.com 31.12. – 01.01.19 Garmisch-Partenkirchen Herren   www.vierschanzentournee.com 01.02 – 03.02.19 Oberstdorf Herren Skifliegen www.skifliegen-oberstdorf.com 15.02. – 17.02.19 Oberstdorf Frauen   www.skispringen-damen.de Telemark         09.02. – 10.02.19 Bad Hindelang / Oberjoch Damen & Herren Sprint, Parallelsprint www.telemark-weltcup.de

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Skiliga Bayern geht in eine weitere Saison

Skiliga, Top News

In der Saison 2018/2019 geht die Skiliga Bayern presented by Sparkasse und Versicherungskammer Bayern in eine neue Runde. Vereine und Renngemeinschaften aus ganz Bayern können sich ab sofort anmelden, um im kommenden Winter um den Titel des „Bayerischen Mannschaftsmeisters Ski Alpin“ zu kämpfen. Auch Mannschaften aller anderen Landesverbände des DSV sind herzlichst willkommen. Der Bayerische Skiverband organisiert insgesamt drei Team-Parallelslaloms, die im K.O.-Modus gefahren werden,  sowie vier Riesenslalom- und ein Slalomrennen. Auf die Teilnehmer warten nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch hochspannende Rennen und attraktive Preise. Ebenso erhalten alle Mannschaften nach Eingang der Mannschaftsmeldung für jedes gemeldete Mannschaftsmitglied eine „Skiliga Bayern Cap“ mit ihrem eingestickten Mannschaftsnamen der Firma Ziener. Auch der Skiverband Baden-Württemberg organisiert in diesem Jahr erneut die Skiliga Baden-Württemberg. Die acht besten Teams der Skiliga Baden-Württemberg sowie der Skiliga Bayern qualifizieren sich für das deutsche Finale, bei dem sich 16 Teams um den Titel des „Deutschen Mannschaftsmeister Ski Alpin“ duellieren. Wir freuen uns auf spannende Liga-Rennen und eine erfolgreiche Saison! Hier finden Sie die Ausschreibung zur Skiliga Bayern 2018/19. Alle weiteren Infos finden Sie unter https://www.bsv-ski.de/nachwuchsleistungssport/alpin/skiliga-bayern/.

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Graßl und Geißler-Hauber stark beim 45. Ländervergleich Bayern-Tirol-Südtirol

Leistungssport, Alpin, Top News

Bei super Verhältnissen wurde die 45. Auflage des Schülervergleichkampfs Bayern – Tirol – Südtirol im Kühtai/Tirol durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Tiroler Skiverband und den Bergbahnen Kühtai stellte das Team der Skiabteilung des SV Oberperfuss alles für einen sportlich anspruchsvollen Vergleichskampf bereit. Im Slalom-Wettbewerb am ersten Renntag erwischte das Team Tirol bei den Damen einen Traumstart mit einem 4-fach-Sieg (Valentina Pfurtscheller, Eva-Maria Kofler, Lea Farbmacher und Teresa Grüner). Beim Slalom der Burschen setzte sich für Bayern Max Geißler-Hauber klar durch, gefolgt von Kilian Pramstaller (Tirol), Marinus Sennhofer und Philipp Graefe (Bayern). Die Preisverleihung für den Slalom im Hotel Krone in Oberperfuss stand ganz im Zeichen eines geselligen Tirolerabends, wobei alle knapp 120 Teilnehmer in Lederhose & Dirndl geladen waren. Auch der Präsident des Tiroler Skiverbandes, Werner Margreiter, ließ es sich nicht nehmen und war zur Vergabe der Preise anwesend. Der besondere Anlass der Siegerehrung wurde auch vom SV Oberperfuss genutzt um „seine“ Olympiateilnehmerin Stephanie Venier zu ehren. Für ihre Teilnahme in Korea bekam sie eine eigens angefertigte Holz-Medaille im „Olympiadesign“ und eine Torflagge des Abfahrtslaufes überreicht. Dankesworte gab es auch von Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher, welche zugleich allen Teilnehmern für den die noch anstehenden Rennen viel Glück wünschte. Beim abschließenden Riesentorlauf am Sonntag, der erneut auf dem Weltcuphang von 2014, der Hohen Mut im Kühtai ausgetragen wurde, schafften es Sarah Graßl (Bayern), Chayenne Kostner (Südtirol) und Lena Neuhauser (Tirol) auf das Siegerpodest. Bei den Burschen sicherte sich der aus Südtirol kommende Sebastian Demetz in 1:42,96 die Bestzeit. Dicht dahinter 2 Tiroler mit Fabian Klammer und Benjamin Angerer. Die Länderwertung (beide Renntage, Top 6 Burschen / Top 4 Mädchen – Gesamtzeit) ging dieses Jahr in 33:54,17 an SÜDTIROL. Nur 13 Hundertstel-Sekunden (!) dahinter platzierte sich das Team TIROL auf Rang 2 in 33:54,83 und auf Rang 3 landete das Team BAYERN in 34:04,53. Bilder privat

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RG Gau Werdenfels sichert sich 4. Platz bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018

Leistungssport, Alpin, Skiliga

Am vergangenen Wochenende wurden in Oberjoch am ATA die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018 durchgeführt. Den Organisatoren des Schwäbischen Skiverbandes und dem Team vom ATA unter der Federführung von Florian Beck ist es gelungen eine hervorragende Rennpiste für das Finale des Deutschlandpokals und die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft herzurichten. Bei sommerlichen Temperaturen, sehr guten Schneeverhältnissen und laufenden Einsatz des Streckenpersonals waren für alle Teilnehmer faire Bedingungen vorhanden. Am Samstag wurden zwei Riesenslaloms als Deutschlandpokalrennen ausgetragen. In Rahmen dieser Rennen sammelten die qualifizierten Skiliga Mannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg bereits Punkte für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018. Die Teilnehmer/-innen zeigten vollen Einsatz und kämpften nicht nur um jede Hundertstelsekunde, sondern zugleich auch um jeden Punkt für die Deutschlandpokalgesamtwertung und um jeden Punkt für die Teamwertung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Am Start waren auch 5 Teams, die dem Bayerischen Skiverband angehören und sich in der Skiliga Bayern für das große Finale qualifiziert haben. Mannschaftswertung 1. Riesenslalom 1. Stützpunkt Ulm 1 SSV 4.  RG Gau Werdenfels BSV 2. Team Regio West & Friends SVS 5. Stützpunkt Ulm 2 SSV 3. ASV-Nord I BSV 6. Bezirk 7 SVS Mannschaftswertung 2. Riesenslalom 1. Stützpunkt Ulm 1 SSV 4.  Team Regio West 2 SVS 2. Team Regio West & Friends SVS 5. Bezirk 7 SVS 3. Stützpunkt Ulm 2 SSV 6. ASV-Nord I BSV Am Sonntag, den 08.04.2018, wurde bei herrlichem Sonnenschein der Kampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2018 mit einem Parallelslalom im K.O. System fortgesetzt. Die Spannung stieg von Rennen zu Rennen und die zahlreichen Zuschauer feuerten die eng beieinander liegenden Teams lautstark an. Nach Abschluss der Wettbewerbe sah man nur zufriedene Gesichter, die zwei wunderschöne Renntage hatten und dies auch gegenüber dem Veranstalter zum Ausdruck brachten. Den Titel Deutscher Mannschaftsmeister Ski Alpin 2018 und somit auch die Goldmedaille holte sich das Team Stützpunkt Ulm 1. Mit großer Freude nahm das Sieger-Team vom Schwäbischen Skiverband den Wanderpokal aus Holz, gestiftet von Norbert Mendyk, zum zweiten Mal in Folge entgegen. Die Silbermedaille erkämpfte sich das Team Regio West & Friends vom Skiverband Schwarzwald und die Bronzemedaille errang das Team Stützpunkt Ulm 2. Das beste bayerische Team, die RG Gau Werdenfels, verfehlte das Podium denkbar knapp. Dem Team fehlten lediglich drei Punkte für einen Podestplatzierung, was in der Abschlusstabelle Platz 4 bedeutete. Die weiteren Teams der Skiliga Bayern landeten auf den Plätzen 7, 9, 12 und 13. Als Dank für die Teilnahme und spannende Rennen gab es zum Abschluss für alle qualifizierten Mannschaften aus Bayern und BAWÜ wertvolle Sachpreise. Die Siegerehrung wurde von den Vertretern der Skiliga Bayern und BAWÜ und vom DSV Referent für Sportentwicklung Ski alpin, Matthias Daschner, durchgeführt. Ergebnisse: Parallelslalom Teamwettbewerb (K.O. System) 1. Stützpunkt Ulm 1 SSV 5. Bezirk 7 SVS 2. RG Albstadt 2 SSV 9. SC Halblech BSV 3. RG Albstadt 1 SSV 9. ASV-Nord I BSV 4. Team Regio West 2 SVS 9. AVS-Nord II BSV 5. RG Gau Werdenfels BSV 9. Reutlingen & Friends SSV 5. Team Landkreis Erding BSV 9. Team Regio West & Friends SVS 5. Stützpunkt Ulm 2 SSV Hier finden Sie die Abschlusstabelle der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018.  

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Spannendes Finale der Rennserie Deutschlandpokal

Leistungssport, Alpin

Am Samstag, den 07.04.2018, wurde in Oberjoch am ATA bei strahlenden Sonnenschein und hervorragenden Pistenverhältnissen das Finale des Deutschlandpokals ausgetragen. Mit zwei Riesenslaloms zum Abschluss wurde die Saison mit insgesamt 31 Rennen abgeschlossen. Von allen 31 Rennen werden maximal die 20 besten Ergebnisse zur Ermittlung der Gesamtsieger herangezogen. Bei den Damen sicherte sich den Gesamtsieg im Deutschlandpokal Maria Wallner von TSV Ampfing mit 16 Rennen und einer Gesamtpunktzahl von 1265 Punkten. Auf Platz 2 folgte Kerry Plieninger (SAV Stuttgart) mit 20 Rennen und 961 Punkten. Den 3. Platz erreichte Kathrin Heumann vom WSV Oberaudorf mit 19 Rennen und 890 Punkten. Bei den Herren war die Spannung um den Gesamtsieg bis zum letzten Rennen nicht zu überbieten. Simon Engels vom SC Partenkirchen wurde nach einer langen Saison Deutschlandpokalgewinner. Er bestritt 20 Rennen und erreichte eine Gesamtpunkzahl von 1054 Punkten Auf Platz 2 und 3 folgten Jeremias Wilke vom SC Bonn mit 19 Rennen und 1045 Punkten und Pascal Bischof (SF Dettingen) mit 20 Rennen und 823 Punkten. Bei der Siegerehrung wurden die Gewinner der Deutschlandpokal Gesamtwertung mit Urkunden und wertvollen Glaspokalen von Matthias Daschner, DSV Beauftragten für Wettkampfsport Alpin, ausgezeichnet. Hier finden Sie die Deutschlandpokal Ergebnisliste.

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Nachgefragt bei Viktoria Rebensburg

Top News, Alpin

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften hatten wir die Möglichkeit mit der erfolgreichsten deutschen Skifahrerin der letzten Jahre ins Gespräch zu kommen. Als frischgebackene Gesamtsiegerin des Riesenslalom Disziplinenweltcups nahm sich Viktoria Rebensburg Zeit für uns und stand zu den verschiedensten Fragen Rede und Antwort. Viktoria, Du kannst auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Was waren für Dich die Höhepunkte und woran denkst Du eher weniger gern zurück?  Der Saisonauftakt in Sölden mit dem Sieg auf dem Rettenbachferner war schon sehr emotional. Es ist immer schön mit einem Sieg in die Saison zu starten und zeigt, dass sich die Arbeit über den Sommer hinweg ausgezahlt hat. Aber im Grunde sind alle Siege schön. Es kam dann gleich noch der Erfolg im nächsten Rennen in Killington und spätestens da weiß man, dass das Material passt und dass ich einfach gut Ski gefahren bin. Sehr gefreut hat mit auch der Sieg am Kronplatz Ende Januar. Denn davor war ich eine längere Zeit krank und wusste nicht mehr, wo ich stehe. Ich hatte dann gleich wieder ein gutes Gefühl. Mit etwas gemischten Gefühlen sehe ich die Olympischen Winterspiele. Meine Leistung war ganz o.k., aber ich habe einen Fehler zu viel gemacht und somit blieb nur der vierte Platz (19 Hundertstel hinter Rang zwei). Insgesamt gesehen war die Saison mit dem Gewinn der Kugel doch sehr erfolgreich für mich. Ist die Saison somit nach diesen Deutschen Meisterschaften beendet? Nein noch nicht ganz. Ich muss noch zwei Tage zum Skitesten ins Kühtai. Mit Stöckli bin ich sehr zufrieden und werde auch im nächsten Jahr diesen Ski fahren. Apropos Ski: Wie läuft das bei den Rennen ab? Wer entscheidet, welchen Ski Du fährst und wie macht Ihr das mit der Abstimmung? Das machen mein Servicemann von Stöckli und ich gemeinsam. Nach der Besichtigung sprechen wir uns ab und entscheiden dann, mit welchem Ski ich ins Rennen gehe. Da spielen viele Faktoren zusammen: die Temperatur, die Beschaffenheit der Piste, die Kurssetzung, und und, und… Ich habe am Start drei „rennfertige“ Ski und nach der finalen Entscheidung kommt einer dran. In Sölden beim Auftakt hat wirklich alles gepasst. Den gleichen Ski hatte ich dann auch in Killington, aber in der Regel hält so ein Rennski ca. drei Rennen. Die Kanten werden durch das Feilen immer dünner und generell verliert der Ski an Qualität, deshalb sollte man sich auch nicht auf einen „Lieblingsski“ fixieren. Bei einer guten Saison erhält man gutes Preisgeld und einiges an Prämien. Hast Du ein bestimmtes Ziel, was Du mit Deinem Verdienst anfangen willst. Irgendwann will ich schon mal ein Haus bauen, aber am Tegernsee ist es sehr teuer und die schönen Grundstücke begrenzt. Über ein paar gute Jahre im Weltcup würde ich mich schon noch freuen. Aber jetzt geht es erst mal ab in den wohlverdienten Urlaub, oder? Ja genau. Mein Freund und ich werden die nächsten Wochen genießen. Im Winter bin ich ja nicht so viel zu Hause. Allerdings steht noch nicht genau fest, wo es uns hinzieht. Hauptsache ruhig und gemütlich. Wann geht es dann mit dem Sommertraining wieder so richtig los? Ein geregeltes Sommertraining beginnt ab Mitte Mai. Vorher trainiere ich ganz nach Gefühl, vor allem alles was draußen ist. Bei uns am See gibt es viele Möglichkeiten fit zu bleiben. Das Stand-Up Paddeln ist eine gute Möglichkeit sein Gleichgewicht zu schulen. Heuer will ich auch wieder etwas mehr zum Golf spielen gehen, denn das macht mir richtig Spaß und ist in letzter Zeit zu kurz gekommen. Im nächsten Jahr stehen in Åre (Schweden) wieder die alpinen Weltmeisterschaften auf dem Programm. Bei den Titelkämpfen 2007 wurdest Du ja als 17-jährige vom DSV nachnominiert und hast damals mit dem 8. Platz im Riesenslalom für eine große Überraschung gesorgt. Somit hast Du sicher gute Erinnerungen an den Austragungsort der kommenden Weltmeisterschaften? Ja schon. Es war nach den Juniorenweltmeisterschaften und dem ersten Weltcupstart Ende 2006 schon ein besonderer Höhepunkt. Ich will dort einfach meine beste Leistung abrufen und dann sehen wir, was rauskommt. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Schweden, denn ich war noch nie Weltmeisterin und das zu erreichen spornt mich schon an. Welche weiteren Ziele neben der Weltmeisterschaft hast du in nächsten Saison? Ich habe noch keine Abfahrt gewonnen und das reizt mich doch sehr. Lake Louise und Cortina sind sehr schöne Strecken und dort einmal ganz oben auf dem Podest zu stehen, würde mir viel bedeuten. Übrigens Cortina: Dort finden 2021 die Weltmeisterschaften statt. Wird dort Viktoria Rebensburg noch am Start sein? Irgendwie reizt es mich schon, doch da müssen viele Faktoren zusammenkommen. An erster Stelle steht die Gesundheit, denn nur wenn ich topfit bin, kann ich auch an einem solchen Großereignis erfolgreich teilnehmen. Zum anderen muss auch immer noch die Freude da sein, Rennen zu fahren und ans Limit zu gehen. Mal schauen, was die nächste Saison bringt. Grundsätzlich gilt für mich der Standpunkt: „Sag niemals nie“. Und wie sieht es mit Peking 2022 aus? Davon gehe ich im Moment eher nicht aus. Danke Viktoria für das nette Gespräch und alles Gute für die Zukunft. Das Interview wurde von Helmuth Wegscheider geführt.

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