Langlauf

Erfolgreiche Olympische Winterspiele für bayerische Ski- und Snowboardsportler

Skicross, Freeski, Snowboard, Top News, Alpin, Biathlon, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination

45 Athleten aus den Reihen des Bayerischen Skiverbandes sorgen für zahlreiche Medaillen und Top-Ergebnisse. Sympathisch und erfolgreich präsentierten sich die bayerischen Ski- und Snowboardsportler bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea. Mit Laura Dahlmeier und Andreas Wellinger kamen zwei der strahlenden Gesichter dieser Spiele aus bayerischen Vereinen und Talentzentren und nahmen jeweils drei Medaillen mit nach Hause. Zudem begeisterte Johannes Rydzek, der sich sowohl beim historischen deutschen Dreifacherfolg von der Großschanze als auch im Teamwettbewerb der Nordischen Kombination die Goldmedaille sicherte. Aber auch junge Talente nutzten die Gelegenheit, sich in die Geschichtsbücher des Sports einzutragen. Katharina Althaus gewann Silber im Damenskisprung, Karl Geiger holte ebenfalls Silber im Skisprung Teamwettbewerb und Vinzenz Geiger triumphierte mit seinen Kollegen als Goldmedaillengewinner im Mannschaftswettbewerb der Kombinierer. Für einen gelungenen Abschluss sorgten die Snowboarderinnen. In einem spannenden PGS Wettbewerb ging Silber an Selina Jörg und Bronze an Ramona Hofmeister. Insgesamt hatten die bayerischen Ski- und Snowboardathleten 13 Medaillen im Gepäck. [WPSM_AC_SH id=8373] Ebenso erfreulich sind die zahlreichen Top 10 und Anschlussplatzierungen. Die Biathletinnen Franziska Preuss und Vanessa Hinz verpassten mit vierten und fünften Plätzen knapp die Medaillenränge. Thomas Dressen sicherte sich einen beachtlichen fünften Platz in der Abfahrt und wurde zudem neunter in der Kombination. Denkbar knapp fuhr Viktoria Rebensburg im Riesenslalom als vierte am Podium vorbei. In der Abfahrt wurde sie neunte. Im anspruchsvollen Snowboardcross erreichte Martin Nörl das kleine Finale und Platz acht. Ebenfalls achte wurde Sabrina Cakmakli im Ski-Halfpipe Finale. Snowboard-Racer Stefan Baumeister wurde hervorragender sechster und seine Teamkollegin Carolin Langenhorst komplettiere als neunte das erfolgreiche Ergebnis. Insgesamt haben sich 45 BSV-Athleten für die Olympischen Winterspiele 2018 qualifiziert. Der BSV stellt damit fast ein Drittel der DOSB-Mannschaft und nahezu zwei Drittel der Ski- und Snowboardsportler. „Wir freuen uns sehr mit den Sportlern und gratulieren von ganzen Herzen zu den gezeigten Leistungen. Das erfolgreiche Abschneiden zeigt, dass es um unsere Strukturen im Nachwuchs bestens bestellt ist. Die Vereine, Regionalverbände und Trainer leisten hervorragende Arbeit auf allen Ebenen und die Zusammenarbeit mit unseren Spitzenverbänden DSV und SVD sowie dem BLSV funktioniert hervorragend. Dennoch ist es unsere Aufgabe sicher zu stellen, dass diese Erfolge auch bei den Spielen 2022 und 2026 wiederholt werden können“, so der BSV-Präsident. Besonders erfolgreich schnitten die Skispringer, Kombinierer und Biathletinnen ab. Im alpinen Bereich wurden gute Anschlussergebnisse erzielt. Obwohl viele der potentiellen Leistungsträger aktuell verletzt sind, ist vor allem im Herrenteam ist eine deutliche Leistungsentwicklung erkennbar. Im Damenbereich herrscht hinter Viktoria Rebensburg aktuell eine Lücke, die es die nächsten Jahre zu schließen gilt. Ergebnisse wie der 11. Platz von Kira Weidle in der Abfahrt lassen diesbezüglich hoffen. Leider konnten die Ski-Crosser ihre guten Leistungen der Saison bei Olympia nicht abrufen. BSV-Präsident Manfred Baldauf blickt mit gemischten Gefühlen auf die jungen Disziplinen, die einen immer größer werdenden Teil des Programms ausmachen: „In den neuen olympischen Sportarten haben wir deutlichen Nachholbedarf, um im internationalen Vergleich konkurrenzfähig zu werden. Hier sind Bund und Land gefragt, im Rahmen der aktuellen Reformprozesse gemeinsam mit den Verbänden entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen“, erläutert er weiter. Auch im Langlauf können die bayerischen Athleten derzeit noch nicht gegen Nationen wie Norwegen bestehen. Die vor einigen Jahren in die Wege geleitete Nachwuchsinitiative zeigt zwar Wirkung, jedoch ist der Weg für die jungen Athleten in die absolute Weltspitze noch weit. „Insgesamt benötigen wir für alle Ski- und Snowboardsportarten einen deutlichen Mittelaufwuchs, um den hohen Anforderungen des Wintersports hinsichtlich Sportstätten, Leistungssportpersonal, Trainingslehrgängen, Material und Logistik gerecht werden zu können. Wir sind zwar gut aufgestellt, sehen jedoch gerade im Bereich der Trainerfinanzierung noch Defizite. Es muss uns gelingen, das Berufsbild des Trainers und die Verträge attraktiver gestalten zu können“, erläutert BSV-Geschäftsführer Wolfgang Weißmüller die aktuellen Herausforderungen. Zudem seien die Kosten im Ski- und Snowboardsport aufgrund des differenzierten und gewachsenen olympischen Programms, des Klimawandels und erhöhter Sicherheitsanforderungen zuletzt deutlich gestiegen.

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Erfolgreiche Junioren-WM für die bayerischen Nachwuchsathleten!

Alpin, Biathlon, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Anfang Februar trafen sich die besten Juniorinnen und Junioren in Goms und Davos (beides Schweiz) und kämpften bei den Junioren-Weltmeisterschaften um Edelmetall. Am Start waren auch zahlreiche BSV-Athleten, die mit ihren Leistungen überzeugten. Insbesondere das deutsche Langlauf-Juniorinnenteam sorgte mit ihrem Sieg in der 4 x 3,3km Staffel für eine kleine Sensation. Nach anfänglicher Dominanz der russischen Langläuferinnen startete die Aufholjagd des deutschen Quartetts. Dabei liefen die bayerischen Athletinnen Alexandra Danner und Celine Mayer in der klassischen Technik auf den dritten Zwischenrang und legten den Grundstein für den Sieg. „Es ist der reine Wahnsinn, wir hätten uns das vor dem Rennen nicht träumen lassen können, wir sind überwältigt!“, sagte Celine Mayer. „Unser Ziel war es, unsere Startnummer zu verbessern und einfach unser Bestes zu geben und jetzt sind wir Weltmeister“, freute sich Alexandra Danner über den Erfolg. Nicht nur die Langläuferinnen ergatterten einen Platz auf dem Podium, auch die Skispringer/-innen und Kombinierer zeigten eine starke Performance. Die bayerischen Skispringer Constantin Schmid und Philipp Raimund gewannen zusammen mit Justin Lisso und Cedrik Weigel Gold beim Teamwettbewerb und setzten sich gegen Österreich und Norwegen durch. Der 18-Jährige Constantin Schmid überzeugte bereits beim Einzelwettkampf und belegte hinter dem Norweger Marius Lindvik den zweiten Platz. Auch im Mixed-Wettbewerb reichte es für Constantin Schmid und sein Team, bestehend aus der Bayerin Gianina Ernst sowie Justin Lisso und Luisa Görlich, für einen Platz auf dem Podest. Das Team sicherte sich die Silbermedaille hinter Norwegen. Auf der Schanze und in der Loipe konnte das Team in der Nordischen Kombination mit den bayerischen Startern Luis Lehnert und Julian Schmid ebenfalls den zweiten Platz belegen und Silber gewinnen. Zeitgleich zu den Junioren-Weltmeisterschaften in den nordischen Disziplinen fanden auch die JWM Ski Alpin in Davos statt. Hier gab es leider keine Medaillen, aber drei Top 10-Platzierungen. Katrin Hirtl-Stanggassinger erreichte den sechsten Platz in der alpinen Kombination und den siebten Platz im Super-G. Bei den Jungs zeigte der Allgäuer Fabian Himmelsbach zwei gute Slalomläufe und belegte den siebten Platz.

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Skilanglauf-Elite Bayerns zu Gast beim WSV Grafenau

Leistungssport, Langlauf, Top News

Der Wintersportverein Grafenau ist, im 50 jährigen Gründungsjahres seines Bestehens, Ausrichter der Bayerischen Meisterschaften Skilanglauf vom 09.-11.02.2018 im Hohenzollern Skistadion am Arbersee. Unter der Schirmherrschaft von Grafenaus 1. Bürgermeister Max Niedermeier werden am Samstag rund 400 Sportler ihre Meister ermitteln. Los geht es ab 9.30 Uhr mit den Schülern der Klasse U12 bis hin zu den Damen und Herren in klassischer Technik mit Technikparcour. Am Sonntag wird ab 9.30 Uhr für Schüler eine Staffel, ab der Jugend ein Teamsprint gestartet. Die Bayerische Meisterschaft ist einer der größten Veranstaltungen unter den deutschen Verbandslanglaufwettbewerben. Aus dem Gebiet des Bayerwaldes sind knapp 40 Sportler gemeldet, unter anderem Albert Kuchler, der letzte Woche mit Platz 16 bei der Junioren WM in Goms/Schweiz aufhorchen ließ. Das Landesleistungszentrum mit seinen Anlagen und der Arberlandstadl als Verpflegungsstation bieten für Sportler, Trainer, Betreuer und Zuschauer einen optimalen Rahmen für dieses Ski-Event. Großen Dank des WSV Grafenau gilt der Arberland Regio GmbH, namentlich dem Geschäftsführer Herrn Herbert Unasch, und den Stadionleiter des Landesleistungszentrums Herrn Sepp Schneider, für die großartige, unkomplizierte Unterstützung und die zur Verfügungstellung der bestens ausgebauten Anlage. Laut OK Leiter Jürgen Wallner werden von Freitag bis Sonntag pro Tag jeweils 60 Helfer des WSV Grafenau und das Kampfrichterteam des Skiverbandes Bayerwald um Wettkampfleiter Rainer Kuchler im Einsatz sein und ihr Bestes geben, um für die Sportlerinnen und Sportler einen reibungslosen Wettbewerb zu gewährleisten. Am Samstag Abend findet in der Dreifachturnhalle im Schulzentrum Grafenau die Siegerehrung für den Einzelwettkampf statt. Als Ehrengäste werden neben dem Schirmherren Max Niedermeier, der Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau, Herr Sebastian Gruber, der Präsident des Skiverbandes Bayerwald, Herr Max Gibis, sowie vom Bayerischen Skiverband die Herren Dominik Feldmann und Sportwart Nordisch Martin Werner erwartet. Erstmals sind auch die Schülerbiathleten des Bayerischen Skiverbandes mit von der Partie. Der in klassischer Technik ausgetragene Wettkampf am Samstag zählt final zur Bayerncup-Wertung der Biathleten. Die Siegerehrung zu dieser Serie findet ebenfalls am Samstag Abend in Grafenau statt. Text & Bild: Sonja Wallner

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Talisman für SVO-Olympiateilnehmer

Langlauf, Regionalverbände, Verband, Leistungssport, Biathlon

Anlässlich des Nordischen Weltcups in Seefeld wurden die beiden Olympiateilnehmer des Skiverbandes Oberland im Skilanglauf vom SVO-Vorstand Nordisch, Hans Krey, noch mit dem Talisman der Skisportler dem ULLR, ausgestattet. Er soll Ihnen in Korea das nötige Glück bringen und vor Krankheiten und Verletzungen schützen. Als Dritte im Bunde wurde auch noch Biathletin Vanessa Hinz mit einem ULLR auf die Reise geschickt. Drei Olympiateilnehmer aus dem Nordischen Bereich hatte der Skiverband Oberland zuletzt 1976. Damals in Innsbruck vertraten die Biathleten Claus Gehrke, Hansi Estner und Heini Mehringer das Oberland. Wir wünschen unseren Nordischen alles Gute und das gesamte Oberland drückt Euch die Daumen.

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Zwoa Brettl a gführiger Schnee juche…

Leistungssport, Langlauf, Sportentwicklung

Ski Klub Sumava und WSV Grafenau wieder in einer Spur Grafenau. Am zweiten Adventswochenende nutzen 15 nordische Athleten aus dem böhmischen Winterberg (Vimperk) und 14 aus dem bayerischen Grafenau, die derzeit hervorragenden Schneeverhältnisse im Bayer-und Böhmerwald, um ein gemeinsames Trainingslager in Kubova Hut zu bestreiten. Sportlich waren die jungen Skilangläufer des Ski Klub Sumava und des WSV Grafenau beim Ski Cross auf der Skipiste im Dorf oder in klassischer und freier Technik in den Wäldern rund um den Obrovac unterwegs. Bei Temperaturen um die -7 Grad Celsius, erinnerten die tief verschneiten Wälder geradezu an skandinavische Winter. Nach ausgedehnten Trainingseinheiten bot das neu eröffnete Hotel Kristian ein angenehmes, gemütliches Ambiente und perfekte Verpflegung. Bei geselligen Abenden kam die Pflege der Freundschaft beider Skivereine und die Stärkung der Sozialkompetenzen der Sportler untereinander nicht zu kurz. Die intensive Zusammenarbeit beider Klubs seit bereits vier Jahren, um Zbynek Pavlasek und Jürgen Wallner wird von Trainern, Athleten und Eltern als sehr positiv bewertet. Bindeglied dieser sich sehr gut entwickelnden Kooperation ist Jarka Riedl, Trainerin beim WSV Grafenau und ehemalige Schüler- und Sportlerin des Skigymnasiums Vimperk. So treffen sich die Trainer und Skilangläufer während des ganzen Jahres bei Sportveranstaltungen auf beiden Seiten der Grenze, ob auf Langlaufski, Mountain-Bike oder Skiroller. Gefördert wird dieses Projekt aus Ziel 3 Mitteln der europäischen Union. Weitere Bilder zum Trainingslager unter www.wsv-grafenau.de Sonja Wallner

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Magdalena Siglhuber gewinnt internationales FIS Langlaufrennen

Leistungssport, Langlauf, Top News

Am Sonntag erzielte Magdalena Siglhuber vom Skiclub Lenggries ihren bislang größten Erfolg in ihrer noch jungen Sportkariere. Beim FIS Langlauf in Seefeld/Österreich, bei dem zahlreiche Nationen unter anderem Slowenien, Österreich, Tschechien und Litauen am Start waren siegte die Gymnasiastin völlig überraschend in ihrer Altersklasse U 16. Sie gewann das 7.5 km Skatingrennen vor zwei Läuferinnen aus Österreich. Ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis erzielte ihre Trainingspartnerin vom Skiclub Lenggries Theresa Gerg als 12 in der gleichen Altersklasse. Die älteren Mädchen des Skiverbands Oberland wurden in der Damenklasse gewertet, obwohl sie alle noch bei den Juniorinnen startberechtig sind. Trotzdem behaupteten sich die Nachwuchsläuferinnen überaus achtbar im erlesenen Feld. Das beste Ergebnis für die Oberland Mädchen fuhr Lena Krey vom Skiclub Bad Tölz als 18. ein. Es folgten die anderen SVO Läuferinnen Laura Klomp (SV Tegernsee) als 21. Indira Scheiber (SC Kreuth) Platz 22. und Simone Willibald ebenfalls vom Skiclub Bad Tölz auf Platz 30. Der Abstand der Mädchen auf der 10 km Runde war mit über 3 Minuten noch groß, aber Stützpunkttrainer Thomas Schöpf gab zu bedenken, dass die Siegerin Manca Slabanja aus Slowenien einige Trainingsjahre mehr vorzuweisen hat und bereits im Weltcup eingesetzt wurde. Bei den Herren war das Feld noch stärker besetzt und die Junioren aus dem Oberland mussten sich ebenfalls mit den Herren messen. Die schwere 15 km WM Strecke verlangte den Burschen in der Skatingtechnik alles ab. Fast zeitgleich erreichten die Läufer Hans Aschenloher (SC Lenggries) als 56. Max Acher (SC Bayrischzell) als 62. und Anton Wendt (SC Rottach Egern) als 69. unter 95 Startern durchaus achtbare Platzierungen. Hier siegte der ebenfalls weltcuperprobte Österreicher Max Haucke vom SV Ramsau. Insgesamt war Trainer Schöpf sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge und geht nun an die Vorbereitung zum ersten nationalen Vergleich in zwei Wochen beim Deutschlandpokal in Oberwiesenthal.

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Skilangläufer Hannes Dotzler gibt Rücktritt bekannt

Langlauf, Top News

Hannes Dotzler beendet seine aktive Karriere als Langläufer. Der 27-Jährige vom SC Sonthofen hatte in den zurückliegenden drei Jahren kaum Wettkämpfe bestreiten können. Grund war eine langwierige Viruserkrankung, die den Allgäuer immer wieder zu längeren Trainings- und Wettkampfpausen zwang. „Die vergangenen drei Jahre waren nicht einfach“, sagt Hannes Dotzler. „Es gab immer wieder gute Phasen, in denen ich zuversichtlich war, dass ich den Anschluss schaffen kann. Aber ich musste im Laufe dieses Sommers erkennen, dass ich wegen meiner Erkrankung einfach nicht mehr in der Lage bin, die Trainingsumfänge und Intensitäten so hochzuschrauben, wie es für das Niveau im Weltcup notwendig ist. Von daher war es ein längerer Entscheidungsprozess. Natürlich ist es ein Schritt, der mir nicht leicht fällt. Sport war und ist mein Leben. Aber ich bin dankbar für die vielen tollen Erfahrungen und die Unterstützung, die ich in den vergangenen Jahren machen durfte.“ Dotzler galt lange Zeit als eines der größten und hoffnungsvollsten Talente im internationalen Skilanglauf. Zwischen 2012 und 2014 gehörte er zur Weltspitze und lief mehrmals unter die Top-10. Im Winter 2013/14 stand der damals 24-Jährige dann in Lenzerheide/Schweiz zum ersten Mal in seiner Karriere in einem Weltcup-Einzelrennen auf dem Siegerpodest. Auch bei den Nordischen Weltmeisterschaften 2013 im italienischen Val di Fiemme und bei den Olympischen Spielen in Sotschi gehörte Hannes Dotzler zu den besten zehn Skilangläufern der Welt. Im Frühjahr 2014 erkrankte Dotzler dann an Pfeifferschem Drüsenfieber. Drei Jahre später, im Januar 2017, gab er im schwedischen Falun sein Weltcup-Comeback. Doch nach nur zwei Rennen in der Königsklasse musste Hannes Dotzler wieder kürzer treten. Der große Wunsch, wieder dauerhaft zur alten Leistungsstärke zurückzufinden, ging leider nicht mehr in Erfüllung. „Hannes war sowohl auf als auch neben der Wettkampfstrecke ein absolutes Vorbild,“ sagt Andreas Schlütter, Sportlicher Leiter Langlauf im DSV. „Gerade auch in den zurückliegenden drei Jahren hat er nie aufgegeben und war trotz aller Rückschläge immer fair, optimistisch und zielstrebig. Wir alle hatten natürlich gehofft, dass dieses Durchhaltvermögen eines Tages belohnt werden würde. Leider vergeblich. Denn unabhängig von seinen ganz persönlichen Zielen fehlt uns ein solcher Ausnahmeläufer wie Hannes natürlich in den kommenden Jahren als wichtige Stütze im Team. Unabhängig davon, sind wir aber froh, dass es Hannes gesundheitlich so gut geht, dass er im normalen Alltag, abseits des Spitzensports, keine gesundheitlichen Einschränkungen hat.“ Bildrechte: DSV 

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Training mit Weltklassesportlern!

Leistungssport, Langlauf, Top News

Auch in diesem Jahr zog es die Nordischen Nachwuchssportler des Skiverbands Oberland zum Herbsttrainingslager wieder  nach Oberhof/Thüringen. Heuer waren das erste Mal auch die Schülerbiathleten mit 8 Sportlern dabei. Zusammen mit den 16 Langläufern des SVO Teams wurden insgesamt 8 Trainingseinheiten auf den Anlagen des Bundesleitungszentrums absolviert.  Sowohl beim Schneetraining in der Skihalle als auch bei den Skirollereinheiten, immer wieder begegneten die jungen Sportler Weltklasseathleten wie Arndt Pfeiffer und Erik Lesser, die zur selben Zeit dort ihr Trainingslager abhielten. Höhepunkt der fünf Tage war ein gemeinsames Training mit der DSV Nachwuchsmannschaft Biathlon, welche vom ehemaligen Olympiateilnehmer Andreas Birnbacher trainiert wird. Er gab den Oberlandsportlern wertvolle Tipps mit auf den Weg. Sehr erfreut über die hochmotivierte Mannschaft waren die beiden Verbandstrainer Hans Fischhaber und Otto Schwarz. Sie gehen zuversichtlich in die Saison, welche am 10. Dezember mit dem ersten regionalen Wettkampf in Bayerischzell startet.

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Die Wintersport-Elite zu Gast in Bayern – Weltcuptermine 2017/2018

Alpin, Biathlon, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News, Verband

Laura Dahlmeier, Felix Neureuther, Andreas Wellinger und viele weitere Wintersportstars werden in der kommenden Saison wieder bei zahlreichen Veranstaltungen in Bayern am Start sein. Höhepunkt des bevorstehenden Winters ist die Skiflug-WM in Oberstdorf. 10 Jahre nach der letzten Weltmeisterschaft auf der Heini-Klopfer Skiflugschanze werden sich vier Tage lang die weltbesten Skiflieger um den WM-Titel duellieren. Ins Allgäu kehrt in dieser Saison aber auch wieder der Damen Ski Weltcup zurück. Am 09. und 10. März 2018 gastieren die weltbesten Skirennläuferinnen um Viktoria Rebensburg oder Mikaela Shiffrin in Ofterschwang und jagen in hochattraktiven Rennen die Bestzeit. Oder besuchen Sie den Biathlon Weltcup, der bereits zum 40. Mal in Ruhpolding Halt macht und seit Jahren mit seiner einzigartigen Atomsphäre Tausende Fans in die Chiemgau Arena lockt. Aber auch in den anderen Disziplinen und bayerischen Orten ist ordentlich etwas geboten und für jeden etwas dabei. Biathlon         10. – 14.01.18 IBU Weltcup Ruhpolding Damen & Herren Einzel, Team Massenstart Ski Alpin 27. – 28.01.18 FIS Weltcup Garmisch-Partenkirchen Herren Abfahrt, Riesenslalom 03. – 04.02.18 FIS Weltcup Garmisch-Partenkirchen Damen Sprintabfahrt, Abfahrt 09. – 10.03.18 FIS Weltcup Ofterschwang Damen Riesenslalom, Slalom Skisprung 29. – 30.12.17 Vierschanzentournee Oberstdorf Herren Einzel 31.12.17 – 01.01.18 Vierschanzentournee Garmisch-Partenkirchen Herren Einzel 18. – 21.01.18 Skiflug WM Oberstdorf Herren Einzel, Team 23. – 25.03.18 FIS Weltcup Oberstdorf Damen Einzel Langlauf 03. – 04.01.18 Tour de Ski Oberstdorf Damen & Herren Sprint, Massenstart Telemark 03. – 04.02.18 FIS Weltcup Bad Hindelang/Oberjoch Damen & Herren Sprint, Parallelsprint

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Weltklasse mit Cologna beim Rollski-Bergsprint in Immenstadt

Langlauf

„Das Wetter war gut – wir haben wieder alles richtiggemacht“, kommentierte der Vorsitzende des SC Immenstadt augenzwinkernd den Erfolg der Veranstaltung. „Wir haben viele gute Leistungen gesehen – vom Schülerrennen auf dem MTB bis hin zur Topleistung von Gianluca Cologna“ so Müller. Der Schweizer Weltklasselangläufer war der herausragende Athlet. Nur 7 Minuten und 19 Sekunden brauchte er auf seinen Rollski von Bräunlings bis Akams. Damit gewann er mit fast einer Minute Vorsprung und natürlich mit neuem Streckenrekord den Rollski-Bergsprint des Ski-Clubs Immenstadt. Bei den Frauen gewann Lokalmatadorin Franziska Müller vom SC Immenstadt, die es dieses Mal mit einer Zeit von 9:07 sogar schaffte ein paar Sekunden schneller zu sein, als ihr Vater, der Vorsitzende des Skiclubs und Sieger bei den Senioren. Neben den Topathleten hatten viele Schüler und Jugendliche die Gelegenheit genutzt um den aktuellen Trainingsstand vor dem nächsten Winter zu überprüfen. Für die Jüngsten bis zum Alter von 12 Jahren fand erstmals ein Mountainbike-Rennen auf der gleichen Strecke wie beim Rollskiwettkampf statt. Bei diesem waren Timo Horelt von der SG Niederwangen und Lena Einsiedler vom SC Pfronten die schnellsten. Beim Rollskirennen zeigten auch die Schüler und Jugendlichen hervorragende Leistungen. So gewann der 14-jährige Simon Jung vom SC Immenstadt die Schülerklasse und war mit einer Zeit von 8:26 auch Dritter des gesamten Rennens. Franziska Rasch vom SC Oberstaufen, die bei den Schülerinnen gewann, war in der Frauengesamtwertung sogar auf Platz 2. Bei den Jugendlichen gewannen Germana Tannheimer vom SC Oberstdorf und Tobias Horelt von der SG Niederwangen. Der 16-jährige Horelt kam mit seiner Zeit von 8:13 auch noch am nächsten an Cologna heran. Er nahm das Rennen eine Woche nach seinem erfolgreichen Start beim Deutschlandpokal der Skilangläufer in Oberhof als Test, bevor er sich mit einer intensiven Trainingsphase in den nächsten Wochen weiter auf den Winter vorbereiten will. Aber nicht nur ambitionierte Leistungssportler waren bei dem Rollskirennen dabei, auch einige Läufer in den Altersklassen stellten sich dem Wettbewerb. So startete beispielsweise auch der 64-jährige Sepp Dallmeier aus Stein. Er hat erst letztes Jahr mit dem Skirollern angefangen und entschied sich für einen Start, weil er in letzter Zeit oft gelaufen war und immer wieder mit dem Masterteam des SC Immenstadt trainiert. „Eine rundum gelungene Veranstaltung“, so kommentierte er das Rennen und freute sich besonders darüber, dass sich Zuschauer entlang der gesamten Strecke verteilt hatten und die Läufer anfeuerten. Und auch Alfred Blank, der 2. Vorsitzender des Allgäuer Skiverbands, der selber als Senior auch mitgelaufen war, fand, dass es wieder eine „Topveranstaltung“ war, die eine feste Größe im Rennkalender werden sollte und, die ideal zur Vorbereitung für den Winter sei. Die Ergebnisliste und Fotos aller Teilnehmer sind im Internet unter www.sc-immenstadt.de zu finden. Gast in Bräunlings: Gianluca Cologna „War schon streng“ so kommentierte Gianluca Cologna sein Rennen. Dem Schweizer Weltklasseathlet gefiel das Rennen gut, er fand die Steigung nach Akams gerade angenehm, musste sich aber schon voll anstrengen. Cologna, der bei der Olympiade in Sotchi als fünfter im Teamsprint zusammen mit seinem Bruder Dario sein bisher größten Erfolg gefeiert hatte, kam von einem intensiven Trainingslehrgang. Aktuell bereitet er sich auf die kommende Weltcup-Saison vor, die für ihn spätestens mit dem Sprintrennen am 10. Dezember in Davos quasi vor seiner Haustüre beginnt.  

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