Skisprung/Nordische Kombination

Julian Schmid auf dem Weg zum Juniorsportler des Jahres 2019

Leistungssport, Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Julian Schmid, der nordische Nachwuchskombinierer vom Bayerischen Skiverband, wurde Junioren-Weltmeister 2019 (Sprint und Team) und gewann Junioren-WM-Silber 2019 im Einzel. Nun ist er für den Juniorsportler des Jahres 2019 nominiert. Fünf herausragende Talente stehen vom 14.-26. Oktober auf www.juniorsportler-des-jahres.de zur Wahl / Verleihung in der Sportstadt Düsseldorf Die Deutsche Sporthilfe sucht gemeinsam mit ihrem Nationalen Förderer Deutsche Post und in Zusammenarbeit mit dem DOSB den Juniorsportler des Jahres 2019. Vom 14. bis 26. Oktober stehen unter www.juniorsportler-des-jahres.de fünf Junioren-Weltmeister aus dem olympischen Sport öffentlich zur Wahl. Unter allen Teilnehmern der Online-Abstimmung wird ein Mercedes-Benz CLA Coupé verlost. Wer die wertvollste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport erhält, wird auf der gleichnamigen Newcomer-Party „Juniorsportler des Jahres“ am 26. Oktober im Areal Böhler in Düsseldorf verkündet. Die Finalisten (in alphabetischer Reihenfolge): Jana Fischer (Snowboardcross): 20 Jahre, Junioren-Weltmeisterin 2019 Alexandra Föster (Rudern): 17 Jahre, Junioren-Weltmeisterin und Junioren-EM-Bronze 2019 (Einer) Felix Keisinger (Skeleton): 21 Jahre, Junioren-Weltmeister 2019 Lukas Mann (Eisschnelllauf): 20 Jahre, Junioren-Weltmeister 2019 Julian Schmid (Nordische Kombination): 20 Jahre, Junioren-Weltmeister 2019 (Sprint und Team), Junioren-WM-Silber 2019 (Einzel) Eine Fachjury aus Sport, Politik und Gesellschaft hatte aus zahlreichen Einsendungen der Fachverbände die fünf Nominierten vorausgewählt. Juniorsportler des Jahres wird der- oder diejenige mit den meisten Stimmen im Rahmen der Online-Wahl. Neben der Einzelwertung werden auch im Behinderten- und Gehörlosensport, sowie in der Mannschaft die Juniorsportler des Jahres gekürt. Die Preisverleihung findet am 26. Oktober in Kooperation mit der Sportstadt Düsseldorf im Areal Böhler statt. Seit der ersten Auszeichnung im Jahr 1978 sind viele Juniorsportler zu internationalen Größen in ihrer Disziplin geworden. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013) oder Niklas Kaul (2017). Im vergangenen Jahr gewann Weitsprung-Juniorenweltmeisterin Lea-Jasmin Riecke. Zur Abstimmung: www.juniorsportler-des-jahres.de Veranstaltungs-Hashtag: #juniorsportler

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Wintersport 2.0

Vereine, Skisprung/Nordische Kombination, Sportentwicklung, Top News

Bereits zum vierten Mal fand das Münchner Outdoorsportfestival im Olympiapark statt. Über 55.000 Besucherinnen und Besucher strömten am vergangenen Sonntag in den Olympiapark um bei über 60 verschiedenen Vereinen, Verbänden und Organisationen ein einzigartiges Sportangebot auszuprobieren. Ob Biken oder Klettern, Bouldern oder Parkour, Snowboard oder Stand-Up-Paddling-Polo auf dem Olympiasee, dem Publikum wurde einiges an Abwechslung geboten Einer der Magnetpunkte war, trotz der spätsommerlichen 26 Grad, die 6 Meter hohe Skisprungschanze auf dem Coubertinplatz. Der Bayerische Skiverband ermöglichte in Kooperation mit dem Skiclub Auerbach und Peter Riedl (Eigentümer der Schanze) einen faszinierenden Einblick in den Skisprungsport. Wer hat sich denn nicht schon mal gefragt wie sich Skispringen wohl anfühlt? Über 670 Sportlerinnen und Sportler wagten sich, gut ausgestattet mit Material, Sprungski und hilfreichen Tipps, auf die Schanze und gingen auf Weitenjagd. Der Sprung aus 6 Metern Höhe sorgte bei fast allen für den ultimativen Adrenalinkick und freudige Gesichter. Und wer jetzt denkt, dass das Ganze ausschließlich auf Matten stattfand, der irrt sich. Um das Skisprung-Erlebnis so realistisch wie möglich zu gestalten wurde sogar echter Schnee aus dem nahegelegenen Olympia-Eissportzentrum angefahren und auf dem Aufsprung verteilt. Die Kinderaugen leuchteten als sie ihren Eltern von ihrem ersten Versuch als Skispringer erzählten und manche wollten mit dem Springen gar nicht mehr aufhören. Und wer weiß, vielleicht entdeckte das ein oder andere Kind seine Leidenschaft für den Skisprung und der Skiclub Auerbach stellt bald den oder die nächste/n WeltmeisterIn oder OlympiasiegerIn vor.

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Fynn aus Bali übt auf Bischofsgrüner Kindersprungschanze

Verband, Skisprung/Nordische Kombination, Sportentwicklung, Vereine

Fynn aus Bali (Indonesien) reist mit seinen Eltern im Sommer und im Winter jeweils für vier Wochen in die Heimat seiner Mutter nach Wonsees im Kreis Kulmbach. Dort hat er das Skispringen für sich entdeckt. Die Sportart hat ihn von Anfang an fasziniert. Und so wurde seine Mutter über ein Ferienproramm und das Internet fündig – und nahm Kontakt mit dem Ski-Club Bischofsgrün auf. Nachdem Fynn bereits Skifahren kann, musste nur noch eine für den Anfang nötige Alpinausrüstung vom Ski-Club bereitgestellt werden und schon Stand dem Skispringen nichts mehr im Wege. Während des offiziellen Sommersprung-Trainings des sonstigen Springernachwuchses machte Fynn die ersten Übungen. Zuerst mit immer weiter nach oben stattfindenden Fahrten über den Aufsprunghügel. Dann wurde dort eine kleine Kante eingebaut und Fynn meisterte auch diese. Der nächste Schritt erfolgte über den Schanzentisch über eine dort eingefügte Schräge zum Aufsprung hin. Die tatsächliche Mutprobe wartete in Form eines  Starts im  Anlauf auf ihn. Doch unter der professionellen Anleitung des Trainers, meisterte Fynn auch diese Hürde ohne Sturz. Er war zwar körperlich – auch aufgrund der großen Hitze – sehr gefordert, aber wir alle wissen: Der Wille versetzt Berge! Noch kurz zur Familie von Fynn: Die Mutter ging vor 13 Jahren aufgrund der internationalen Vertriebstätigkeit ihrer Firma nach Indonesien. Und so nahm alles seinen Lauf. Fynn wurde vor sieben Jahren geboren, der Vater ist Indonesier und war auch in Bischofsgrün dabei, wo er alles stolz fotografiert und festgehalten hat. Fynn spricht Deutsch, Indonesisch und Englisch und geht auf eine australische Schule auf Bali. Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen und weitere Fortschritte für den zielstrebigen Burschen. Wer gerne wissen möchte wie das Ganze in Aktion aussieht, sich gerne ein Video unter www.skiclub-bischofsgruen.de/aktuell ansehen. Das Kind mit dem roten Oberteil ist Fynn.

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Olympiasieger Johannes Rydzek fällt für den Sommer Grand-Prix aus

Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Der Sportler des Jahres 2017 laboriert an einer Überlastungsreaktion im linken Mittelfußknochen. Oberstdorf. – Ohne den zweifachen Olympiasieger und sechsfachen Weltmeister, Johannes Rydzek, wird der diesjährige Sommer Grand-Prix der Nordischen Kombination stattfinden. Der 27-jährige Oberstdorfer laboriert an einer Überlastungsreaktion im linken Mittelfußknochen und muss für mindestens drei Wochen pausieren. Seit zwei Wochen hatte Johannes Rydzek Beschwerden an seinem linken Mittelfuß. Eine Computertomografie gab nun Aufschluss über die Erkrankung. Der Sportler des Jahres von 2017 hat eine Überlastungsreaktion im Mittelfußknochen. Um eine schwerwiegendere Verletzung zu verhindern, muss der Allgäuer nun mindestens drei Wochen auf Skisprung- und Laufeinheiten verzichten. Ein Start beim Sommer Grand-Prix der Nordischen Kombination, der am kommenden Wochenende in Klingenthal beginnt, ist für den vierfachen Gesamtsieger des Sommer Grand-Prix somit ausgeschlossen. Voraussichtlich ab Mitte September kann Rydzek wieder komplett ins Training einsteigen. Johannes Rydzek: „Das ist für mich auch eine spezielle Situation, doch ich muss meinem Körper jetzt einfach die nötige Regenerationszeit geben und mich in Geduld üben. Auch wenn dies für die Vorbereitung auf die neue Weltcupsaison nicht optimal ist, bin ich froh, dass wir den Grund für meine Probleme festgestellt haben.“

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Spannender Abschluss des OPA-Women Alpencup 2019

Leistungssport, Skisprung/Nordische Kombination

Die Wettbewerbe der in Deutschland stattfindenden Veranstaltungsserie OPA-Women Alpencup wurden mit dem Springen in Sachsen (Klingenthal und Pöhla) und dem in Bischofsgrün am 09./10.8.2019 abgeschlossen. Zuerst fand am Freitag das erste Skispringen statt. Dem ging um 13 Uhr eine Mannschaftsführerbesprechung zu den beiden Tagen voraus. Anschließend gab es ein dichtgedrängtes Programm bis tief in die Samstagnacht, das seinen krönenden Abschluss in Siegerehrung und Präsentation der Mannschaften fand. Zum Springen am Freitag kamen 48 Mädchen in die Wertung und als Beste erwies sich die 16-jährige Österreicherin Vanessa Moharitsch mit 64,5 und 63,5 Metern. Die kompakte und kraftvolle Athletin brachte jeweils ein wuchtiger Absprung in eine gute Flughöhe. Annika Sieff (Italien), die Zweitplatzierte, erreichte bei weitem nicht die Flugkurve, nutzte diese aber als typische Fliegerin optimal aus. Der erste Wertungssprung galt auch für die Nordische Kombination mit anschließendem Skirollerlauf in Neubau. Eine Stunde nach dem Springen musste ein großer Teil aller dorthin umziehen. Die Neubauer hatten alles  bestens vorbereitet und nach einer Viertelstunde war der 3-km Lauf vorbei. Die als Erste gestartete Annika Sieff (Italien) wurde von ihrer Landsfrau Daniela Dejori um über 30 Sekunden auf der stark selektierenden Strecke abgehängt und damit Zweite. Das beste Laufergebnis erreichte Marie Naehring vom SK Winterberg, mit dem sie sich vom 9. auf den 3. Rang vorschieben konnte. Ein Höhepunkt war die vom Bischofsgrüner Gemeinderat Andreas Lederer moderierte Siegerehrung und Mannschaftsvorstellung am abendlichen Marktplatz. Besonders die Italienerinnen wussten zu gefallen, als sie zur Siegerehrung deren Nationalhymne mitsangen und vor lauter Freunde miteinander in die Luft sprangen. Also echte südländische Atmosphäre auf dem Bischofsgrüner Marktplatz. Zum abschließenden Skispringen am Samstag gewann nicht ganz überraschend die erst 13-jährige Lia Böhme vom SV Zschopau, die des öfteren in Bischofsgrün übt. Mit zweimal 66 Metern siegte sie mit 0,4 Punkten zwar nur knapp, aber ihr überaus leichter Körperbau und ein fliegerisches Talent lies sie herrlich den Abhang hinuntersegeln. Die Schweizerin Emely Torazza, die am Vortag nur Elfte wurde, hatte am Samstag bei kühleren und nassen Bedingungen eine hervorragende Form. Und sie trotzte auch dem an diesem Tag doch immer wieder aufkommenden Wind. Sie nutzte ihn sogar und setzte sich ungemein knapp ebenfalls mit 0,4 Punkten vor die Dritte Julia Mühlbacher aus Österreich. Diese sprang im zweiten Versuch einfach zu kurz, nach etwas verdrehtem Absprung fuhr sie im Auslauf fast an die linke Seitenplanke. Stürze waren überhaupt nicht festzustellen, die Jury bemühte sich hier den Wind bestens abzupassen um solche zu vermeiden. Ein Wermutstropfen waren – trotz umfangreicher Werbung – die geringen Zuschauerzahlen. Lediglich rund 300 Zuschauer an beiden Tagen fanden sich zu den Wettkämpfen ein.

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BSV Mädchencamp Bischofsgrün

Leistungssport, Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Auch in diesem Jahr stand für die Skispringerinnen des Bayerischen Skiverbandes zu Beginn der Saison das BSV Mädchencamp auf dem Programm. 24 Athletinnen aus allen Regionen folgten mit ihren Trainerinnen und Trainer der Einladung nach Bischofsgrün und waren bereit mit viel Motivation, Spaß und der ein oder anderen Abkühlung den heißen Temperaturen zu trotzen. Die erste Einheit startete direkt am Freitagnachmittag an der Schanze. Dabei konnten die Mädels gleich mal unter Beweis stellen, dass sie sich im letzten Jahr gut entwickelt haben. Daher waren viele tolle Sprünge und weite Flüge zu sehen. Bei etwas kühleren Temperaturen ging es dann am Abend auf die Inliner. Die Rollerstrecke in Neubau bot optimale Bedingungen um an Gleichgewicht, Koordination und Absprungimitationen zu arbeiten. Da am Samstag die Temperaturen weiter steigen sollten, wurden die Sprungeinheiten auf den frühen Vormittag und den späten Nachmittag verlegt. Dazwischen durften sich die Mädels mit dem Fahrtwind des Ochsenkopf Coasters und einem Sprung in den Weißenstädter See abkühlen. Am Sonntag stand dann zum Abschluss das Bischofsgrüner Pokalspringen an. Trotz Rekordtemperaturen gelang es dem SC Bischofsgrün einen sehr schönen Wettkampf zu gestalten, an dem neben den bayerischen Mädchen auch die Jungs aus der Region und einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Sachsen und Thüringen an den Start gingen. Auf Grund der Hitze entschieden sich die bayerischen Athletinnen die Wettkampfvorbereitung ohne den warmen Sprunganzug durchzuführen. Sie strichen das freie Training an der Schanze und nutzten stattdessen Inliner und Rollwagen zur Vorbereitung. Dass sich das bezahlt machen sollte, zeigten die tollen Leistungen am Nachmittag. In den fünf gemischten Altersklassen auf der K15 und K30 mussten sich die Mädels lediglich zweimal ihren männlichen Konkurrenten geschlagen geben. Mit Mara Häfner (WSV Warmensteinach), Sara Johannsen (WSV Oberaudorf) und Sina Kiechle (SC Oberstdorf) konnten sich gleich dreimal die Athletinnen durchsetzen. Anna Annetzberger vom WSV DJK Rastbüchl gewann die Klasse S14, bei der keine Jungs am Start waren. In der, mit 11 Teilnehmerinnen, stark besetzten Damenklasse auf der K64 konnte Joanna Eberle vom SC Oberstdorf die amtierende Deutsche Schü-lermeisterin Lia Böhme, wenn auch knapp, auf den zweiten Platz verweisen und si-cherte sich mit zwei schönen Sprüngen den Sieg. Diese Ergebnisse und die koordinativen und athletischen Leistungen, die die Mäd-chen beim Camp gezeigt haben, lassen auf eine tolle Saison 2019/20 hoffen! Zuletzt gilt ein großes Dankeschön allen Trainerkollegen und –kolleginnen, dem SC Bischofsgrün, dem Kurort Bischofsgrün und allen, die das Camp unterstützt haben.

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Überwältigender Empfang für Siegsdorfs erfolgreiche Wintersportler – Ehrung für Markus Eisenbichler, Pepi Ferstl und Anian Sossau

Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News, Verband, Alpin

Einen Dreifachweltmeister im Skispringen, einen Streifsieger und als Dessert noch einen Medaillengewinner bei der Nordischen Junioren Weltmeisterschaft! Sportlerherz was willst Du mehr? So großartig die Erfolge der drei Chiemgauer Wintersportler in der abgelaufenen Saison waren, so gewaltig war auch der Empfang in der Gemeinde Siegsdorf.  Ehre wem Ehre gebührt, hieß es für den Medaillensammler im Skispringen Markus Eisenbichler, den Gewinner des Super-G Rennens auf der berühmt berüchtigten Streif Pepi Ferstl und den Bronzemedaillengewinner bei der Juniorenweltmeisterschaft im Langlauf Anian Sossau. Allein schon die Tatsache, dass über 2000 Wintersportfans vor Ort waren, zeigte die Wertschätzung für die unerwartet starken Leistungen der drei Sportler. Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm und Moderator Karlheinz Kas begrüßten die vielen Fans, Beteiligte und Ehrengäste, die es sich am „Freihaus“ versammelt haben um die Sportler zu feiern. Die Athleten betraten der Reihe nach den Balkon, während die Zuschauer von den jeweiligen Vorständen der Skiclubs Uli von Grossmann (2.Vorstand SC Eisenärzt), Maxi Kurz (SC Hammer) und Franz Brecht (TSV Siegsdorf) einiges über deren Aktive und den Verein erfuhren. Auch die Trainer von Markus Eisenbichler Christian Emmer und Christian Leitner plauderten über den damals wie heute noch temperamentvollen jungen ‚Flieger‘ und dessen Aufstieg zum Dreifachweltmeister und Weltcupsieger. Die Sportler selbst waren begeistert ob dem großen Zuschauerzuspruch vor Ort. Markus Eisenbichler fand es ‚echt krass, dass so viele da sind‘. Und auch Pepi Ferstl, der seine ‚Kitzbühler Gams‘ dabei hatte, zeigte sich begeistert vom Empfang der Gemeinde und bedankte sich bei allen, die während der Rennen im Winter mit ihm mitgezittert haben. Viele Geschenke als Anerkennung für die gezeigten Leistungen Allen drei erfolgreichen Sportlern wurden besondere und auch originelle Geschenke überreicht. So bekam z.B. Pepi Ferstl unter anderem zwei große Stoffmammuts für seine Kinder und Markus Eisenbichler erhielt aus der Hand von TSV Vorstand Franz Brecht die Ehrenmitgliedschaft des Siegsdorfer Vereins. Als besonderer Höhepunkt wurde ein großes Banner mit der Aufschrift ‚Markus Eisenbichler Sporthalle‘ enthüllt. „Die neue Sporthalle soll Deinen Namen tragen“, so Bürgermeister Thomas Kamm. Viele spannende Fragen der Erstklässler Tags zuvor gab es eine Abfrage in der Grundschule (1.Klasse), was denn die Kinder von den berühmten Sportlern wissen wollten. Dabei stellte Moderator Karlheinz Kas an Anian Sossau die Frage vom 7-jährigen Julius, wie viel man als Langläufer am Tag laufen muss? „Bei zwei Einheiten am Tag kommen leicht mal 30 bis 40 Kilometer zusammen und das summiert sich dann natürlich die Woche über“, erklärt das Nachwuchs-Talent. Kathi interessierte, warum Anian nicht Biathlon macht, worauf dieser erklärte,  dass er neben der Langlaufloipe aufgewachsen ist und seinem Vorbild Tobi Angerer nacheifern will. Die Fragen an Pepi Ferstl zielten darauf ab, was bei einer Abfahrt so alles passiert. Tobi erkundigte sich nach der Geschwindigkeit und die Länge einer Abfahrt. „Die längste Abfahrt im Weltcup ist die Lauberhornabfahrt in Wengen/SUI mit fast 4,5 Kilometer und dort beim Hanneggschuss wurde ich schon mal mit 155 km/h gemessen“, so Pepi. Verena wollte es ganz genau wissen und fragte nach, was man beim Fahren denkt und wie das Gefühl ist. „Im Grunde konzentriere ich mich darauf, das zu tun, was wir vorab besprochen haben und keine Fehler zu machen. Erst im Ziel geht mir dann viel durch den Kopf und es kann schon sehr emotional werden, wie bei meinem Sieg in Kitzbühel, als ich lange warten musste, bis das Ergebnis feststand“ so der Rennfahrer. Auch der sympathische und sehr authentisch wirkende Markus Eisenbichler musste einige wirklich interessante Fragen beantworten. Mehrere Kinder wollten wissen, wie es sich anfühlt Weltmeister zu sein und die spontane Antwort vom Markus kam prompt: „Auch nicht anders als sonst!“. Emily fragte nach, wie Skispringen geht. „Wenn ich das wüsste, man kann so genau nicht sagen! Ein Sprung ist mal nicht so gut und der andere dann wieder sensationell. Wenn’s lafft, dann lafftt’s“, so der ‚Eisei‘, wie in seine Freunde nennen. Lena erkundigte sich nach den anderen Sportarten, die für den Markus in der Beliebtheitsskala ganz oben stehen. „Ich freu ich jetzt so richtig aufs Tourengehen, das ich ja im Winter nicht machen kann. Ich muss die guten Schneebedingungen noch nutzen. Ansonsten mag ich Bergsteigen, Klettern und  Schafkopfen“, so der Siegsdorfer. Ausgesprochen interessant war die Frage vom Korbinian, der wissen wollte wie denn das Gefühl im Skifliegen so sei. „Es is ungefähr so, wia wenn ma frisch verliebt is, anders kon i des ned song! Es is wirklich schee, wenn ma bis zu 9 Minuten in da Luft is.“, so der Deutsche Rekordhalter etwas nachdenklich. Abschließend meinte der ehemalige Christophorusschüler in Berchtesgaden Markus Eisenbichler, dass sich manche Journalisten doch ein Beispiel bei den Erstklässlern nehmen sollten, die wirklich gute Fragen gestellt haben. Vorbilder für die Jugend DSV Vizepräsident Tobi Angerer lobte die professionelle Einstellung der Sportler. „Ihr seid Vorbilder für die Jugend und habt Euch auch durch Niederlagen nicht unterkriegen lassen. Das macht einen großen Sportler aus“, so der ehemalige Weltklasse Langläufer. Bernhard Kübler, Vorsitzender des Skiverbandes Chiemgau war sehr gerührt bei seinen Worten, da er  die Athleten schon von Kindesbeinen an kennt. Er dankte auch der Gemeinde Siegsdorf für ihre sportliche Einstellung und vor allem auch den Familien, durch die die Sportler seit Jahren große Unterstützung erfahren. Als Anerkennung für die starken Leistungen gab es für Markus Eisenbichler die Verdienstplatte in Gold, als größte Auszeichnung des Skiverbandes Chiemgau und für Pepi Ferstl und Anian Sossau die Verdienstplakette in Silber. Mit einem sehenswerten Feuerwerk endete eine Sportlerehrung, die den Meisten sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Zuschauer waren sich einig: Es war echt gewaltig!

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Seefeld lockt mit kostenloser Anreise

Verband, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Der Countdown für den Start der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften Seefeld 2019 hat begonnen. Vom 19. Februar bis zum 3. März 2019 kämpfen die weltbesten nordischen Athletinnen und Athleten auf den Loipen und Schanzen um die begehrten Medaillen. Insgesamt 22. Medaillenentscheidungen stehen in der Olympiaregion Seefeld und am geschichtsträchtigen Bergisel in Innsbruck auf dem Programm. Dank einer besucherfreundlichen Mobilitäts-Kooperation können in Bayern alle Züge der Werdenfelsbahn (ab München) mit einem gültigen WM-Ticket am jeweiligen Wettkampftag kostenlos genutzt werden. [WPSM_AC_SH id=11627] Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.seefeld2019.com. Bildrechte: GEPA/OK Seefeld & Olympiaregion Seefeld

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Erfolgreiche bayerische Bilanz bei der FIS JWM in Lahti

Verband, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Bayerische Nachwuchstalente zeigten starke Leistungen bei der FIS Nordischen Junioren- und U23-Weltmeisterschaften Langlauf in Lahti. Mit einem breiten Lächeln können die deutschen Juniorensportlerinnen und –sportler aus Lahti abreisen. Das 37-köpfige Team des Deutschen Skiverbandes holte bei den FIS Nordischen Junioren- und U23-Weltmeisterschaften Langlauf in Lahti insgesamt neun Medaillen. Jeweils drei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen reichten am Ende für einen starken dritten Platz im Medaillenspiegel. Das deutsche Team musste sich dabei nur Russland und Norwegen geschlagen geben. Mit verantwortlich für das gute Abschneiden des DSV Teams waren auch die 16 Athletinnen und Athleten aus den Reihen des bayerischen Skiverbandes. Insbesondere der Kombinierer Julian Schmid hatten eine Menge zu jubeln und holte im finnischen Lahti zweimal Gold und einmal Silber. „Ein Junioren-WM-Titel war mein größtes Ziel in meiner jungen Karriere und nun kommt der nächste Schritt. Ich denke, ich werde nun auch einige Weltcupstarts bekommen und das ist das Gute an der Medaille,“ so Julian Schmid gegenüber xc-ski.de. Der Sportler vom SC Oberstdorf war somit mit zwei Einzel- und einer Team-Medaille der erfolgreichste bayerische Athlet. Zu einen der Highlights der JWM zählt auch der Teamerfolg der deutschen Kombinierer. Das rein bayerische Team bestehend aus Julian Schmid, Simon Hüttel, Luis Lehnert und David Mach setzte sich klar gegen die Konkurrenz durch und holte Gold. Ebenfalls Gold sicherte sich das deutsche Skisprung-Team. Schon im Vorfeld wurde die deutsche Mannschaft als Mitfavoriten gehandelt. Doch bis zum Schluss ist es im Kampf um den Weltmeistertitel bei den Titelkämpfen im finnischen Lahti spannend geblieben. Die BSV Athleten Constantin Schmid, Kilian Märkl und Philipp Raimund setzten sich denkbar knapp gegen Norwegen durch und dürfen sich zusammen mit Luca Roth vom SV Meßstetten Junioren-Team-Weltmeister nennen. Eine weitere Medaille gab es für Constantin Schmid am letzten. Gemeinsam mit dem deutschen Mixed-Team landete er auf dem Bronzeplatz. Im Einzelwettbewerb verfehlte er als Viertplatzierter das Podium Über eine Bronzemedaille durften sich auch die bayerischen Langläufer Jakob Milz, Anian Sossau und Florian Knopf freuen. Die Langlauf-Staffel schaffte es in einem spannenden Rennen den Sprung auf das Podest und sicherte sich hinter den USA und Russland den 3. Platz. [WPSM_AC_SH id=14324] Bildrechte: JWSC

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Bayerische Nachwuchsathleten kämpfen bei den FIS Nordischen Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in Lahti um Edelmetall

Vereine, Verband, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News, Regionalverbände

Vom 20. bis 27. Januar kämpfen Skispringer, Nordische Kombinierer und Langläufer bei den FIS Nordischen Junioren- und U23-Weltmeisterschaften Langlauf in Lahti (FIN) um Titel und Medaillen. Für den DSV gehen in Finnland insgesamt 37 Athletinnen und Athleten an den Start. Darunter sind auch zahlreiche Athletinnen und Athleten aus den Reihen des Bayerischen Skiverbandes, die versuchen an die erfolgreiche Bilanz aus dem Vorjahr anzuknüpfen. Wir wünschen all unseren bayerischen Sportlerinnen und Sportler viel Glück! SKISPRUNG – Do., 24.01.2019, 14:00 Uhr (MEZ)/15:00 Uhr (LOC): HS 100, Einzel Damen – Do., 24.01.2019, 17:30 Uhr (MEZ)/18:30 Uhr (LOC): HS 100, Einzel Herren – Sa., 26.01.2019, 14:00 Uhr (MEZ)/15:00 Uhr (LOC): HS 100, Team Damen – Sa., 26.01.2019, 17:30 Uhr (MEZ)/18:30 Uhr (LOC): HS 100, Team Herren – So., 27.01.2019, 14:00 Uhr (MEZ)/15:00 Uhr (LOC): HS 100, Mixed Team DAS BSV-AUFGEBOT Für den DSV gehen bei den Springen in Lahti insgesamt zehn Athletinnen und Athleten an den Start. Darunter sind auch vier BSV Athletinnen und Athleten. Herren – Kilian Märkl (SC Partenkirchen) – Philipp Raimund (SC Oberstdorf) – Constantin Schmid (WSV Oberaudorf) NORDISCHE KOMBINATION – Mi. 23.01.2019, 11:00 Uhr/15:30 Uhr (MEZ): HS 100, Gundersen 5km, Damen – Mi. 23.01.2019, 14:00 Uhr/16:30 Uhr (MEZ): HS 100, Gundersen 5km, Herren – Fr., 25.01.2019, 10:00 Uhr/15:30 (MEZ)/11:00 Uhr/16:30 (LOC): HS 100, Team 4 x 5 km, Herren – So., 27.01.2019, 09:00 Uhr/11:30 (MEZ)/10:00 Uhr/12:30 (LOC): HS 100, Gundersen 10 km, Herren DAS BSV-AUFGEBOT Bei den Kombinierinnen und Kombinierer vertreten sechs Athleten die bayerischen Farben in Lathi. Damen – Sophia Maurus (TSV Buchenberg) Herren – Simon Hüttel (WSV Weissenstadt) – Luis Lehnert (WSV Oberaudorf) – David Mach (TSV Buchenberg) – Julian Schmid (SC Oberstdorf) – Wendelin Thannheimer (SC Oberstdorf) LANGLAUF, JUNIOREN-WELTMEISTERSCHAFTEN – So., 20.01.2019, 11:00 Uhr (MEZ)/12:00 Uhr (LOC): Qualifikationen, Damen/Herren, Sprint C – So., 20.01.2019, 13:00 Uhr (MEZ)/14:00 Uhr (LOC): Finals, Damen/Herren, Sprint C – Di., 22.01.2019, 11:00 Uhr (MEZ)/12:00 Uhr (LOC): 5 km F, Damen – Di., 22.01.2019, 13:00 Uhr (MEZ)/14:00 Uhr (LOC): 10 km F, Herren – Do., 24.01.2019, 10:00 Uhr (MEZ)/11:00 Uhr (LOC): Massenstart 15 km C, Damen – Do., 24.01.2019, 11:30 Uhr (MEZ)/12:30 Uhr (LOC): Massenstart 30 km C, Herren – Sa., 26.01.2019, 10:30 Uhr (MEZ)/11:30 Uhr (LOC): Staffel 4 x 3,3 km, Damen – Sa., 26.01.2019, 11:15 Uhr (MEZ)/12:15 Uhr (LOC): Staffel 4 x 5 km, Herren LANGLAUF, U23-WM – Mo., 21.01.2019, 11:00 Uhr (MEZ)/12:00 Uhr (LOC): Qualifikationen, Damen/Herren, Sprint C – Mo., 21.01.2019, 13:00 Uhr (MEZ)/14:00 Uhr (LOC): Finals, Damen/Herren, Sprint C – Mi., 23.01.2019, 08:30 Uhr (MEZ)/09:30 Uhr (LOC): 10 km F, Damen – Mi., 23.01.2019, 11:00 Uhr (MEZ)/12:00 Uhr (LOC): 15 km F, Herren – Fr., 25.01.2019, 09:00 Uhr (MEZ)/10:00 Uhr (LOC): Massenstart 15 km C, Damen – Fr., 25.01.2019, 11:30 Uhr (MEZ)/12:30 Uhr (LOC): Massenstart 30 km C, Herren DAS BSV-AUFGEBOT Für den DSV gehen in Lahti insgesamt 19 Athletinnen und Athleten an den Start. Acht davon stammen aus bayerischen Vereinen. Damen, JWM – Alexandra Danner (SC Lenggries) – Kim Hager (SC Gefrees) Herren, JWM – Florian Knopf (SLV Bernau) – Jakob Milz (SV Oberreute) – Anian Sossau (SC Eisenärzt) Damen, U23-WM – Celine Mayer (SC Oberstdorf) Herren U23-WM – Albert Kuchler (Spvgg. Lam) Weitere Informationen zu den FIS Nordischen Junioren- und U23-Weltmeisterschaften Langlauf in Lahti finden Sie auf der offiziellen Homepage unter www.jwsc2019.com.

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