Vereine

SKIMO Kids Camps 2023

Sportentwicklung, Vereine, Verband

Liebe Wintersportfreunde, der Deutsche Alpenverein präsentiert: SKIMO Kids Camps 2023 Skibergsteigen auf bayerisch Seid dabei und versucht euch im Skibergsteigen   Wer kann teilnehmen? Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren Kinder und Jugendliche, welche rote Pisten sicher befahren können   Mitzubringen ist: Gute Laune Skihelm Schneefeste Schuhe Warmes Getränk Ski- oder Sonnenbrille Winterbekleidung (Skihose, Jacke, Skisocken, Mütze oder Stirnband) Handschuhe Tourenski + passende Felle, Tourenskischuhe und Stöcke (diese Materialien können auch vor Ort ausgeliehen werden!) Alle detaillierten Informationen und Termine findet ihr in der beigefügten Präsentation Skimo Kids Camps_Präsentation_BSV_DAV   Daten im Überblick: 12.02.23 Isarwinkel – DAV Tölz ??.??.23 Sudelfeld – DAV Rosenheim  

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Der DSV informiert: DSV-Schnuppertage – Euer Talenttag im Verein

Leistungssport, Alpin, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News, Vereine

Der DSV informiert: DSV-Schnuppertage – Euer Talenttag im Verein Liebe Vereine, gemeinsam mit Euch möchten wir auch in diesem Winter Kinder für den Skisport begeistern. Der DSV-Schnuppertag 2022/23 sorgt bei Kindern für Spaß an der Bewegung im Schnee und ermöglicht Einblicke in Euer Vereinstraining. Bei der Gestaltung eures abwechslungsreichen Talent-, Schnupper- und Bewegungstag sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ziel der DSV-Schnuppertage ist es interessierte Kinder für den Skisport in Eurem Verein zu begeistern und neue Nachwuchssportler zu finden! Die Veranstaltungen in den einzelnen Vereinen sollen bundesweit möglichst am gleichen Wochenende stattfinden, um die Aufmerksamkeit vor Ort und in Skideutschland zu erhöhen. Ski Alpin: 17./18.12.2022 Skilanglauf: 07./08.01.2023 Skisprung: 14./15.01.2023 Bei schlechter Witterungslage oder Terminkollisionen sind Ausweichtermine möglich, Ski Alpin und Skisprung bis 30.01.2023 und Skilanglauf bis 28.02.2023. Zusätzlich zu einem DSV-Veranstalter-Paket, das Euch bei der Organisation Eures Schnuppertages unterstützen soll, habt Ihr dieses Jahr außerdem die Wahl zwischen verschiedenen Materialpaket im Wert von 700€. Die Inhalte der Pakete von LEKI, LISKI, SPM, TOGU und OSPREY reichen von Stöcken über Packtaschen bis zu Balancekissen und sollen euch bei der Durchführung des Schnuppertages helfen und das Training abwechslungsreicher gestalten. Nähere Informationen zu den verschiedenen Paketen findet in der Ausschreibung für Eure jeweilige Disziplin. Diese findet ihr auf der Seite des Projekts im Rahmen unserer Homepage und im Anhang dieser Mail. Sowohl die Anmeldung zum DSV-Schnuppertag, als auch die Auswahl Eures Materialpakets, könnt Ihr ab sofort bis zum 16.10.2022 über unser Online-Umfrage-Tool durchführen: https://www.deutscherskiverband.de/schnuppertage/registrierung Vielen Dank für Euer Engagement, wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen! dsv_talenttag_ausschreibung_skisprung_2022 dsv_talenttag_ausschreibung_langlauf_2022 dsv_talenttag_ausschreibung_alpin_2022 Mit freundlichen Grüßen Oliver Krämer

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Wachablösung beim SC Oberstdorf: Auf Peter Kruijer folgt Georg Geiger

Verband, Top News, Regionalverbände, Vereine

Text: Elke Wiartalla Einfach war es sicher nicht für Peter Kruijer, auf der Jahreshauptversammlung des Skiclub Oberstdorf einen Schlussstrich zu ziehen: Zehn Jahre als 1. Vorsitzender, zuvor viele Jahre als Stellvertreter, als Ressortleiter Medizin bei zahlreichen Großveranstaltungen sowie Höhen und Tiefen bei Bewerbungen für Nordische Skiweltmeisterschaften. All das hat das Leben des 65-Jährigen, der schon mit seiner Geburt zum Skiclub-Mitglied wurde, entscheidend geprägt. Dennoch zieht sich der Orthopädie-Arzt nun, sportlich gesehen, in den Ruhestand zurück. Zum Nachfolger wurde ohne Gegenstimme der bisherige 2. Vorsitzende Georg Geiger gewählt. Ein letztes Mal ließ Kruijer gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Skiclub- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern, die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr mit einem Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen, der die Oberstdorfer Athleten ohne Nationenwertung weltweit auf Platz 13 gespült hätte. Umso bedauerlicher war, dass der Umbau der Schanzen zur Weltmeisterschaft nicht auf Anhieb so geklappt habe wie erwünscht. So sei wegen des schadhaften Mattenbelags im Sommer die Trainingssaison 2021 komplett ausgefallen. Die Schadensbehebung inklusive Qualitätsverbesserung und neuen Matten sei dann ab Mai 2022 erfolgt. Der Start für den Trainingsbetrieb sei nach der Inspektion der FIS am 3. August dann für Mitte August avisiert. Die Jugendschanzen seien unterdessen bereits wieder in Betrieb. Nach fünf Jahren hat sich die Firma Audi als Sponsor aus dem nordischen Skisport zurückgezogen und somit auch die Namensrechte auf die Skisprungarena zurückgegeben. Bis ein Nachfolger gefunden ist, heißt Anlage offiziell WM-Skisprung-Arena Oberstdorf/Allgäu. Der sportliche Leiter Christian Rapp erinnerte an ein Jahr, das erneut durch Corona beeinträchtig war. „Allerdings waren wir fast der einzige Verein in der Region, der überhaupt regelmäßiges Training anbieten konnte, auch dank der großen Unterstützung unserer Bergbahnen“, betonte Rapp. Ein hervorragendes Netz aus hauptamtlichen Trainern, Verbundstudenten und Honorarkräften habe einen erfolgreichen Winter für die Nachwuchsathleten gebracht. Über 300 junge Sportler seien in allen Abteilungen aktiv: der Langlauf bringe es auf 123 Athleten, die Nordische Kombination/Sprunglauf ist mit 30 Buben und Mädels am Start und die Alpinen zählen 127 Talente. Bürgermeister Klaus King lobte den Vorstand des Skiclubs, vor allem in Zeiten der Pandemie „den Laden zusammengehalten zu haben“. Er lobte die großartigen Erfolge, die den Skiclub Oberstdorf zum wohl erfolgreichsten Skiverein Deutschlands erhoben hatten. Sein Wunsch an die Vorstandschaft galt einem guten Miteinander und statt der Erhebung von Maximalforderungen auf beiden Seiten Kompromissbereitschaft. Bei den Neuwahlen standen acht Positionen zur Disposition. 1. Vorsitzender wurde Georg Geiger. Als 2. Vorsitzender wird neben Willi Geiger künftig Cornel Becherer die Amtsgeschäfte übernehmen. Sein Amt als Sportwart Alpin übernimmt Caro Eckers. Für Michael Rydzek als Sportwart Nordische Kombi/Sprunglauf rückt Florian Niederacher nach. Martin Müller und Hannes Kirschner bleiben Referent Langlauf bzw. Referent Langlauf Veranstaltungen. Thomas Köcheler wird als Referent Alpin Veranstaltungen abgelöst durch Sina Bemeleit. Adalbert Schall bleibt Kassenprüfer. Ein so großer Verein wie der Skiclub Oberstdorf hat alljährlich auch eine ganz große Liste von Jubiläumsmitgliedern zu ehren. Mit 34 Personen war diesmal die Gruppe der 40-järhigen Mitglieder die stärkste. Aber es galt auch Vereinskameraden und-kameradinnen zu ehren, die 70 Jahre und gar 80 Jahre im Club sind. Zusätzlich gab es Ehrenadeln in Gold und Silber für besondere Verdienste, Auszeichnungen vom Bayerischen und Allgäuer Skiverband sowie die Ehrenmitgliedschaft für den scheidenden 1. Vorsitzenden Dr. Peter Kruijer.

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Lehrgänge der Saison 2022/23 ab sofort online!

Verband, Aus- und Fortbildung, Top News, Vereine

Wir sind froh, auch in diesem Jahr ein ausführliches Lehrgangsprogramm für alle (zukünftigen) Übungsleiter anbieten zu können. Hier geht es zur Terminübersicht und Anmeldung zu Veranstaltungen der Saison 2022/23. Du hast noch keine Übungsleiterlizenz, bist jedoch begeistert am Wintersport und hast Spaß am Umgang mit Menschen? Dann besuch gerne unsere Website unter „Aus- und Fortbildung“ und finde den richtigen Lehrgang für deine Ziele!

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Fürst Albert II. empfängt den bayerischen Skiverein MUNICH YOUNGSTRS e.V.

Leistungssport, Alpin, Vereine

Summary Der Münchener Skiverein MUNICH YOUNGSTRS .V. wurde zum Ende der 12-tägigen Mountainbike-Tour von Fürst Albert II von Monaco am Palais Princier empfangen. Zuvor hatten die 11 Skirennsportler aus München und Umgebung in 12 Tagen sechs Länder durchradelt und dabei 900km und 11.000 Höhenmetern zurückgelegt. Das Team wurde am 1.8. von Münchens 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden am Marienplatz und später von der ersten Bürgermeisterin aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn, dem Vereinssitz, Mindy Konwitschny auf die Reise geschickt. Die Tour führte über spektakuläre Trails, weltbekannte Skipisten, atemberaubende Pässe, namhafte Orte und Seen wie zum Beispiel Garmisch-Partenkirchen, Ischgl, Samnaun, St. Moritz, Como, Lago Maggiore, Cuneo, Col de Tende, Ventimiglia, Menton, Monaco. Am 12.8. um 16.00 Uhr begrüßte Fürst Albert II von Monaco das Team am Fürstenpalast mit einem offiziellen Empfang, ausführlichen Gesprächen und vielen zu schüttelnden Händen. Details zur Tour Die Royal Mountainbike Tour der MUNICH YOUNGSTRS endete furios mit einem Empfang von Fürst Albert II von Monaco am Palais Princier. Nach 12 Tagen, 900km und 11.000 Höhenmetern wurde der Alpencross der 11 Biker durch 6 Länder gekrönt. Fürst Albert II ließ es sich nicht nehmen, der Equipe staatsmännisch am Fürstenpalast persönlich die Hand zu schütteln. Am 1.8.22 um 9.09 Uhr verabschiedete zunächst Münchens 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden die YOUNGSTRS am Marienplatz, bevor anschließend die erste Bürgermeisterin von Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Mindy Konwitschny, die Crew am Vereinssitz endgültig auf die Reise schickte. Eine große Herausforderung vor allem für die jüngste Teilnehmerin mit gerade mal 11 Jahren, Henni Philippsen. Mit 114km stand die streckenmäßig längste Etappe gleich am ersten Tourtag bevor – und das bei Temperaturen von über 30 Grad. Über Garmisch-Partenkirchen führte die Strecke mit den meisten Höhenmetern am zweiten Tag am Fuße der Zugspitze zur Hochthörl-Hütte und dem Fernpass weiter nach Nassereith. „Die Hitzeschlacht vom Paznauntal“ – so kann Tag 3 auf dem Weg nach Ischgl bezeichnet werden. Skigebietsatmosphäre an Tag 4: Viderjoch, Palinkopf, Schmugglerweg und Samnaun waren die Zwischenstationen auf dem Weg nach Scuol ins Unterengadin. Regenschauer und Gewitter ereilten das Team im Anflug auf St. Moritz, wie auch eine große Herausforderung: Motordefekt beim so wichtigen Begleitbus, der das große Gepäck und die Verpflegung transportierte. Eine einfache Büroklammer sollte das Problem lösen, unkonventionell, aber wirksam! Die offizielle Überquerung des Alpenhauptkamms erfolgte am Malojapass, das symbolische Highlight einer jeden Alpencross-Tour, die in den Folgetagen von Seen und Flachetappen geprägt war. In der Lombardei wurden der Lago Mezzola, Lago di Como, Lago Varese und Lago Maggiore passiert. Das Piemont überraschte mit seinen weiten Reisfeldern, hügeligen Weinbaugegenden und traditionellen Agristurismos von Sesto Calende am Südende des Lago Maggiore bis Boves am Fuße der ligurischen Alpen. Cuneo war mit seinen mittelalterlichen und barocken Arkaden und der Hauptschlagader Via Roma eigentlich mehr als nur einen Stopp wert. Für die beiden finalen Tourtage wurden die letzten Energiereserven aktiviert. 1400 Höhenmeter zum Col de Tende, einem der spektakulärsten Alpenpässe mit 46 Kehren auf der Südrampe. Schweißtreibend der Anstieg, faszinierend die Abfahrt. Schaulaufen am Finaltag: 25km durch das in den franz. Seealpen gelegene und malerische Royatal nach Ventimiglia, die Riviera war erreicht. Erste Abkühlung im Mittelmeer. Kurz nach Menton dann der Countdown der letzten 10km. Erst im Laufe des Tages erfuhr das Team, dass ein Empfang am Fürstenpalast vorbereitet wurde. Mit großräumiger Absperrung und massivem Security-Aufgebot ahnte die Menschenmenge, dass hier etwas Besonderes im Gange ist. Vorbereitet auf ein kleines WELCOME registrierte die Bike-Crew erst auf den allerletzten Metern, was sie erwartete. Nach einer Einweisung durch den protokollarischen Dienst des Fürstenhauses kam dann die große Überraschung. Die Pforte öffnete sich und Fürst Albert II von Monaco höchstpersönlich schritt geradewegs auf die Equipe zu und begrüßte zunächst seine Bekannte und Youngstrs – Vereinsmitglied Sakurako Katayama bevor der dem Organisator und Chefguide der Tour, Stefan Wiedeck, die Hand entgegenstreckte. „Grüß Gott, ich bin Albert. Herzlichen Glückwunsch zu Eurer großartigen Leistung und Tour!“, beglückwünschte er in perfektem Deutsch und ganz gelassen. Die Nervosität war dahin, das Eis gebrochen und es folgte ein ausführlicher Plausch mit jedem Teilnehmer. YOUNGSTRS Vorstand Stefan Wiedeck überreichte die Geschenke der Stadt München und der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn jeweils mit den besten Grüßen der Bürgermeisterinnen. Im Gegenzug erhielt jeder Teilnehmer die Medaille des Fürstenhauses. „Die gesamte Tour war ein unglaubliches und unbezahlbares Erlebnis. Sportlich anspruchsvoll, logistisch herausfordernd und emotional sehr bewegend. Der Empfang durch Fürst Albert II von Monaco wird jedem Teilnehmer ein Leben lang in Erinnerung bleiben.“, resümiert YOUNGSTRS Chef Stefan Wiedeck. Auf Tour waren die MUNICH YOUNGSTRS Vereinsmitglieder Stefan Wiedeck (Chefguide), Felix Böschen (Co-Guide), Brigitte Wiedeck (Organisation), Simone Hauser, Jörg Philippsen, Henni Philippsen, Frederik Philippsen, Catrin Philippsen, Taroh Katayama, Sako Katayama und Elias Mund. In Monaco standen zudem seitens des Vereins Heike, Jonas, Quentin und Flo Meier sowie Elisa Wiedeck von den MUNICH YOUNGSTRS als Empfangskomitee parat. Am Donnerstag, 15.9. um 19.00 Uhr wird es über die Tour einen Vortrag in Siegertsbrunn geben, Details werden auf der Homepage www.youngstrs.de bekannt gegeben. Text und Ansprechpartner: Stefan Wiedeck, 1. Vorstand und Cheftrainer Munich Youngstrs Eichbaumstrasse 45, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn Tel. 0172-8911612 | www.youngstrs.de | stefan.wiedeck@youngstrs.de

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Spektakulärer `Water Slide Contest` am Götschen

Verband, Vereine

Großes Wasserbecken bringt Spaß für Skifahrer, Snowboarder und die vielen Zuschauer Bischofswiesen (hw) – Im letzten Jahr wurde zum Saisonende am Götschen das Abschlussrennen ‚Burn the turn – die Kurve muss brennen‘, ein Crossparcours für Skifahrer und Snowboarder, durchgeführt und als Draufgabe gab es noch einen ‚Water Slide Contest‘, bei dem alle Teilnehmer und Trainer durch ein großes Wasserbecken fahren durften/konnten. Der Erfolg war enorm und somit wurde dieser Event auch 2022 wieder in die Tat umgesetzt. Letztlich war es erneut ein Spaßfaktor pur für alle Beteiligten. Allerdings gab es einige Neuerungen. Zum Einen durften die Skifahrer nur ohne Stöcke teilnehmen, weil im letzten Jahr einige beim Antauchen im Wasser die Plane gelöchert haben und zum anderen wurde das Becken mit einer neuen dickeren Teichfolie ausgelegt und auch ein wenig länger gebaut.  Alle waren wieder sofort begeistert und scharrten schon mit den Boards und Skiern, ehe es endlich am Nachmittag losging. Unterschiedliche Gleitfläche bei den Sportgeräten Ziel war es einfach nur, dass alle so richtig Spaß haben und dieses Vorhaben war von Beginn an gegeben. Den Anfang beim Überfahren des Wassers machte wieder Trainer Luggi Moderegger, der mit den Alpinskiern und dem Schlachtruf ‚Rock den Berg‘ als Erster durchs Becken rauschte. Voller Tatendrang folgten alle anderen. Die Kinder wollten anschließend gar nicht mehr aufhören, mit Ski und Snowboard über das Wasser zu fahren. Zunächst war der Anlauf beliebig und frei wählbar, doch Schritt für Schritt wurde dieser verkürzt, um auch die Aufgabe, mehr oder weniger trocken durch das Becken zu gleiten, zu erschweren. Hierbei hatten die Skifahrer den Vorteil, dass sie mit Schlittschuhschritten noch mehr Geschwindigkeit aufnehmen konnten. Allerdings boten die Snowboards mehr Auflagefläche im Wasser, was sich bei immer weniger Anlauf als großes Plus erweisen sollte. Respekt vor dem Wasser ging verloren Nach und nach kam die Routine und der Respekt ging mehr und mehr verloren. Die Schüler wurden frecher  und Drehungen (180° und 360°) wurden auch auf dem Wasser überwiegend mit dem Snowboard durchgeführt. So blieb es natürlich nicht aus, dass doch der oder die andere im Becken landete und nass wurde. Trotz den doch eher noch winterlichen Temperaturen ging es gleich wieder mit dem Lift nach oben zum nächsten Run. Viele hatten gegen das Nasswerden schon vorgesorgt und auch was zum Umziehen dabei. Nahezu kein Ende Der Spaß bei den Kindern und Jugendlichen war so groß, dass sich ein Ende sehr hinauszog. Allerdings musste noch die Siegerehrung vom Rennen abgehalten werden und deshalb endete der Water Slide Contest nach einiger Zeit, der auch in den kommenden Jahren durchaus als Abschlussveranstaltung am Götschen etabliert werden kann. „Das ist eine Riesen Gaudi und muss unbedingt im nächsten Jahr wieder stattfinden“, waren sich Skifahrer und Snowboarder einig. Nicht nur die Sportler, sondern auch viele Zuschauer vertraten die Ansicht, dass dieser Event zu einer festen Einrichtung im Veranstaltungsplan werden soll. „Die Kinder sind begeistert und werden noch lange davon reden, wie cool es ist, durchs Wasser zu fahren. Alle freuen sich schon aufs nächste Jahr. Mit so einem Erlebnis kann man getrost in die Sommerpause gehen“, ist die Meinung von Anna Tischer, die Landessportreferentin von Snowboard Germany.  

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Burn the Turn bringt enormen Spaßfaktor beim Saisonfinale am Götschen

Skicross, Snowboardcross, Vereine

‚Rock den Berg‘ für Snowboarder und Skifahrer; harmonisches Miteinander   Bischofswiesen (hw) – ‚Burn the turn‘ war im letzten Jahr ein großer Erfolg und deshalb stellte sich die Frage erst gar nicht, ob man diesen Event auch in diesem Jahr wieder durchführen wird. „Wir sollten den Nachwuchssportlern am Ende der Saison nochmal was bieten“, so Florian Heymann, der Leistungssportreferent von Snowboard Germany. Nach kurzer Absprache mit der Zentrumsleitung und dem Götschenskilift wurde der Bewerb vom letzten Jahr wieder in die Tat umgesetzt. Unter dem Motto ‚Burn the turn – die Kurve muss brennen‘, wurde am kleinen Lift ein Crossparcours errichtet, auf dem alle tags zuvor trainieren durften, um die Tücken dieser neuen Strecke herauszufinden. Beim Rennen ging es dann über die Wellen, Steilkurven und Schanzen so richtig zur Sache. Startberechtigt waren bei den Snowboardern alle Schülerklassen von U 9 bis U 15, sowie die Erwachsenen und bei den Skifahrern die Jahrgänge 2008 bis 2013 (U10 bis U 14). Bester Lauf wurde gewertet Alle Teilnehmer durften zweimal auf Zeit fahren und der bessere Lauf kam letztlich in die Endabrechnung. Marlene Kastner vom WSV Königssee war schnellste Skifahrerin in der U 10 vor Johanna Rasp (SKB) und Emilia Müller vom BSC Surheim. Die Bubenklasse gewann Stefan Krause (SC Ruhpolding) vor Xaver Stubhann (Surheim) und Maxi Kastner vom WSV Königssee. Bei den Mädels der U 12 gelang der beste Lauf Eva Maria Walch vom SK Berchtesgaden um 9 Hundertstel vor Eva Fegg vom WSV Bischofswiesen und Nina Ludwig vom BSC Surheim und bei der Bubenklasse gab es einen Dreifachsieg des WSV Königssee. Es gewann Seriensieger Benedikt Punz vor Joseph Kaltenhäuser und Christoph Janzen. In der Kategorie Snowboard setzte sich in der U 12 Josefa Edfelder vom SC Anger gegen die beiden Miesbacherinnen Kathi Ehrenthaler und Theresa König durch. Schnellster männlicher Starter war beim Crossrennen Florian Ilsanker vom SC Schellenberg vor Kilian Haberstroh vom WSV Bischofswiesen und Vincent Schwerdt vom SV Camp2Race. Verena Fegg vom WSV Bischofswiesen fand sich am besten zu Recht zwischen den Wellen, Sprüngen und Kurven. Mit der Tagesbestzeit bei den Skifahrerinnen siegte sie bei den Mädels der U 14 und verwies Franziska Grassl und Katharina Punz (beide WSV Königssee) auf die Plätze zwei und drei. Verenas Pendant bei den Buben war Korbinian Meilinger vom SK Berchtesgaden, der die Tagesbestzeit bei den Skifahrern ablieferte und sich gegen Niklas Thaller vom TSV Tengling und Fabian Hummer (SKB) durchsetzte. Simona Voytasekova (SKB) vor Ina Reichlmeir (SC Kirchheim) und Vroni Ehrenthaler vom SC Miesbach leutete das Endergebnis bei den jungen Snowboarddamen der U 15. Schnellster männlicher Teilnehmer in dieser Klasse war Samuel Schwerdt vom SV Camp2Race, der mit einem starken ersten Lauf den Grundstein zum Sieg legte. Ihm am nächsten kamen Benedikt Werner als Zweiter und Felix Babilon (beide SC Miesbach) auf Platz drei. Viele Erwachsene am Start mit dem Snowboard Bei den Snowboardern durften auch die Altersklassen starten, die alle zusammen gewertet wurden. Nicht zu schlagen war bei den Damen Hannah Gunkel mit der Damenbestzeit vom SV Camp2Race. Sie setzte sich gegen Cheyenne Loch vom SC Schliersee und Nathalie Rüb durch. Tim Sobinger vom SV Camp2Race fuhr die Tagesbestzeit mit dem Board und gewann vor Trainer Wasti Schöndorfer, der als Leiter der C-Trainer Ausbildung mit seinen Schützlingen auch am Start war und Olympiastarter Elias Huber auf Platz drei, der sich auf dem ungewohnten Terrain Snowboardcross auch ganz gut zurechtfand. Professionelle Durchführung der Rennen Die gesamte Abwicklung dieser Veranstaltung unter der Leitung der Verantwortlichen von Snowboard Germany Nationaltrainer Paul Marks, Trainerin Lotte Jakobs, Stützpunktleiter Sven Krombach, Anna Tischer, Jakob König und Ivan Oscharov war sehr professionell und alle Starter hatten einen Riesenspaß. Snowboarder feuerten die Skifahrer an und umgekehrt – schlichtweg ein sehr harmonisches Miteinander! Das war auch schon beim Aufbau so, denn Skifahrer- und Snowboarder halfen Hand in Hand und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Vor allem die lautstarke Anfeuerung von Alpinsportwart Luggi Moderegger ‚Rock den Berg‘ an alle Kinder beim Start wird vielen in Erinnerung bleiben und wird auch im nächsten Jahr wieder der Kampfschrei beim Event ‚Burn the turn‘ sein. Nach dem Crosswettkampf gab es für alle noch einen sensationellen Water Slide Contest, der für viele noch das Highlight dieses ‚Traumtages‘ war!

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Erfolgreiche Chiemgaumeisterschaften im Slalom

Leistungssport, Alpin, Vereine

Titel bei den Kindern an Eva Marie Walch und Stefan Krause; Schülertitel an Mona Aumann und Leo Catalano   Bischofswiesen (hw) –  Bereits im November 2021 wurde in einer Sitzung festgelegt, dass die Alpinen Chiemgaumeisterschaften 2022 gemeinsam Anfang April am Götschen durchgeführt werden sollen und dieses Vorhaben wurde nun in die Tat umgesetzt. Trotz der vorweg wochenlang sehr frühlingshaften Temperaturen war die Piste Dank des Einsatzes von Brezensalz in einem ausgezeichneten Zustand. Der leichte Nieselregen konnte der Strecke beim Slalom auch nichts anhaben. Ausgeflaggt wurden nebeneinander gleich zwei Läufe. Einmal ein Flaggenslalom mit Stummeltoren für die Klassen U 9 bis U 12 (Jahrgang 2010 bis 2013) und ein ‚normaler‘ Slalom  für die Klassen U 14 bis U 16. Zu absolvieren gab es nur einen Durchgang und sehr erfreulich dabei war, dass es nur sehr wenige Ausfälle zu verzeichnen gab. In der Klasse U 9 der Mädels gewann Daniela Brandner  vor Annika Kurz (beide SK Berchtesgaden) und bei den Buben setzte sich Xaver Stubhahn vom BSC Surheim klar gegen Sebastian Walch  (SK Berchtesgaden) durch. Schnellstes Mädel in der U 10 war Marlene Kastner vom WSV Königssee, die sich verdammt knapp (6 Hundertstel) gegen Annalena Lang vom TSV Palling und Johanna Rasp (SKB) durchsetzte. Das Maß der Dinge bei den Buben war erneut Stefan Krause vom SC Ruhpolding, der ganz oben auf dem Stockerl stand vor Maxi Kastner (WSV Königssee) und Vitus Maier  vom SK Bad Reichenhall. Auch bei den Mädels der U 11 setzte Amy Ritsch vom WSV Königssee ihre Erfolgswelle fort und verwies Tori Zaunmüller vom TSV Marquartstein und Amelie Hummer auf die Ränge zwei und drei. Seriensieger Benedikt Punz (WSV Königssee) zeigte auch bei den Chiemgaumeisterschaften keine Schwäche und holte sich den Sieg in seiner Klasse vor Ferdinand Maier vom SK Bad Reichenhall und Kilian Kurz vom SK Berchtesgaden. Knappe Rennen in der U 12 Wieder ein enges Duell lieferten sich in der U 12 der Mädels Eva Maria Walch (SKB) und Eva Fegg (WSV Bischofswiesen), das am Ende Walch für sich entscheiden konnte. Auf dem dritten Platz landete Nina Ludwig vom BSC Surheim. Fast noch spannender war der Ausgang bei den Buben dieser Jahrgangsstufe, denn letztlich waren die ersten vier nur durch knapp vier Zehntel getrennt. Das glücklichere Ende für sich konnte Christoph Janzen vom WSV Königssee verbuchen, der sich gegen Jakob Molden (12 Hundertstel), Sebastian Lochner (32 Hundertstel), beide vom SKB und Elias Rieser (38 Hunertstel) vom WSV Bischofswiesen durchsetzte. In der U 14 ging der Sieg bei den Mädels nach Ainring. Josefa Lapper fand die schnellste Linie vor Franziska Grassl und Katharina Punz (beide vom WSV Königssee). Niklas Thaller vom TSV Tengling gab bei den Buben den Ton an und setzte sich gegen Korbinian Meilinger und Fabian Hummer (beide vom SK Berchtesgaden) durch. Hundertstelentscheidung um den Tagessieg Verdammt knapp war der Rennausgang bei den jungen Damen der Klasse U 16. Am Ende entschieden lediglich zwei Hundertstel um den Tagessieg. Mona Aumann vom ASV Oberwössen konnte ihre derzeit gute Form von der Deutschen Schülermeisterschaft mit zur Chiemgau nehmen und verwies Liv Greten vom SC Springe auf Platz zwei. Das Stockerl komplettierte Sabrina Althammer vom SC Ainring. Spannend war auch der Ausgang bei den jungen Herren, denn die ersten drei lagen innerhalb von 66 Hundertstel. Leo Catalano vom WSV Königssee siegte vor seinem Clubkameraden Maxi Kaltenhäuser und Quirin Lapper vom SC Ainring. Somit gingen die Titel der Chiemgaumeister 2022 im Slalom an Mona Aumann und Leo Catalano. Die beiden Sportwarte Alpin des Skiverbandes Chiemgau Markus Kreidler und Luggi Moderegger bedankten sich bei der Siegerehrung bei den vielen Helfern aus allen Vereinen für die gute Zusammenarbeit und das gemeinsame Miteinander. „Es war schön zu sehen, wie alle mit angepackt haben. In meinen Augen war es eine gelungene Veranstaltung auch mit nur einem Durchgang. Die Kinder hatten viel Spaß und letztlich haben sich doch die besten durchgesetzt“, zeigte sich Markus Kreidler sehr zufrieden.

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Erfolgreicher Abschluss der Deutschen Schülermeisterschaft Alpin

Leistungssport, Alpin, Vereine

Titel in Super-G an Gina Oberhuber und Benno Brandis; Top Leistungen von Mona Aumann und Leo Catalano; SV München gewinnt Team Bewerb   Bischofswiesen (hw) – Nachdem die beiden technischen Bewerbe mit Riesenslalom und Slalom am Jenner/Krautkaser erfolgreich durchgeführt wurden, fanden die Deutschen Schülermeisterschaften mit Super-G und Team Bewerb unter der Woche am Regionalzentrum Götschen ihren Fortgang. Die Bedingungen waren an beiden Tagen trotz der Wärme und dem strahlenden Sonnenschein noch enorm gut. Beim Super-G wurde die Startzeit trotz Sommerzeit etwas nach vorne verlegt, um faire Bedingungen zu gewährleisten. Da die Piste früh morgens doch noch ein wenig hart und eisig war, durften zuerst die Buben das Rennen beginnen. Gestartet wurde von ganz oben, wie bei einem FIS Rennen, angemessen einer Deutschen Schülermeisterschaft. An der Kante (Slalomstart) war eine Schanze zu überqueren, die einigen doch ein wenig Respekt (vor allem den Mädels) einflößte. Doch letztlich war alles halb so spektakulär, wie es vielleicht den Eindruck erweckte und beim Rennen gab es dann keinerlei Probleme. Lediglich einige ungewohnte Laute waren beim Lauf der Mädels zu hören, die dadurch den Respekt vor dem Sprunghügel minimieren wollten. Viele ex equo Plätze bei den Mädels Etwas kurios war das Endergebnis der jungen Damen, da am Ende drei Paare der Mädels zeitgleich waren. Es gab zwei zweite Plätze, zweimal Platz 10 und zweimal Rang 16. Am schnellsten und als einziges Mädchen unter der Ein-Minuten Grenze war Gina Oberhuber vom SC Reichersbeuern, die sich somit als Deutsche Schülermeisterin 2022 im Super-G feiern lassen durfte. Um knapp eine halbe Sekunde dahinter folgten ex  equo Mia Korn vom ASC Oberwiesenthal und Tabea Ofner vom SC Garmisch. Rang vier belegte Antonia Reischl vom SC Partenkirchen. Sehr gut in Szene setzen konnte sich mit einem außergewöhnlichen Sprung Mona Aumann vom ASV Oberwössen, das einzige Chiemgauer Mädel, das bei diesem Speed Rennen am Start war. Sie wurde am Ende gute Fünfte und konnte somit ihren Aufwärtstrend in den letzten Wochen bestätigen. Rang sechs ging an Laila Illig, vom WSV Isny, die noch am Jenner beide Bewerbe für sich entscheiden konnte. Die beiden Inngauerinnen Vivian Maurer (SC Rosenheim) und Mathilda Maurer (SC Aising Pang) fuhren auf Platz 13 und 14. Benno Brandis das Maß der Dinge Wieder einmal nicht zu schlagen war beim Super-G Benno Brandis vom TSV Durach, der nach dem Riesenslalom am Jenner auch am Götschen siegreich war (Ausfall im Slalom). Ihm am nächsten kamen die beiden Schüler der Christophorusschule Raphael Wittmann vom TV Vohenstrauss und Lokalmatador Leo Catalano vom WSV Königssee. Die Plätze vier bis sechs belegten Benedikt Wäger vom SC Partenkirchen, Paul Hartmann (TUS Gutach) und Marius Rohe (WSV München). Maxi Kaltenhäuser vom WSV Königssee fuhr auf Platz 18 unmittelbar vor den beiden Inngauern Luis Widmesser (WSV Oberaudorf) und Noah Moherndl (SC Rosenheim). Quirin Lapper vom SC Ainring beendete das Rennen auf Position 32. Die Ausfallquote war sehr gering, denn insgesamt erreichten nur vier Sportler (ein Mädel und drei Buben) nicht das Ziel.   Spannender Teambewerb am Schlusstag Wieder ein besonderer Bewerb war der Team Event am letzten Tag der Deutschen Schülermeisterschaften, bei dem immer fünf Sportler eine Mannschaft bildeten (mindestens zwei Mädchen). Die Mannschaft des SV Chiemgau konnte leider nur ein Mädchen stellen, da sich kein weiteres für das Finale qualifiziert hatte (also nur vier Starter) und zudem war die Losfee nicht auf Seiten der Heimmannschaft. Als erster Gegner wurde Oberland 1 (am Ende dritter Platz) zugelost und das war zugleich Endstation. Im großen Finale setzte sich München mit 3:2 Siegen gegen Werdenfels durch und das kleine Finale gewann Oberland ebenfalls mit 3:2 gegen Allgäu.

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Toller Skisport am Krautkaserhang

Leistungssport, Alpin, Vereine

Deutsche Schülermeisterschaften bei Top Bedingungen; Titel für Laila Illig, Benno Brandis und Quirin Lechner Schönau (hw) – Eigentlich hätten ja die Deutschen Schülermeisterschaften Alpin schon im letzten Jahr stattfinden sollen, doch auf Grund der Pandemiebedingungen konnte dieses Vorhaben nicht umgesetzt werden und musste auf 2022 verschoben werden. Der Veranstalter WSV Königssee, der von den Vereinen aus dem Talkessel unterstütz wurde, musste darüber nicht traurig sein, denn Top Bedingungen am Krautkaser und strahlender Sonnenschein entschädigten für Vieles, auf was man im letzten Jahr verzichten musste. Vor Ort war auch Romed Baumann, Vizeweltmeister von 2021, der sich nicht zu schade war, Vorläufer zu machen und auch als Rutscher zu fungieren. Startberechtigt waren die Schüler U 16 (Jahrgang 2006/07) und die besten Sportler der Klasse U 14, die sich vorab für dieses ‚Finale‘ qualifizieren konnten. Insgesamt gingen 86 Mädels und Buben am Samstag zum Riesenslalom an den Start bei für diese Jahreszeit sensationellen Bedingungen, die Chancengleichheit auch für hintere Startnummer zuließ. Spannende Rennen bei Damen und Herren Die Kurssetzung im Riesenslalom von Schülertrainer Robert Krumbacher war sehr fair, so dass es für ‚Krautkaserverhältnisse‘ relativ wenig Ausfälle gab. Spannend ging es bei den jungen Damen zu und am Ende holte sich Laila Illig vom WSV Isny den Titel der Deutschen Schülermeisterin 2022 im Riesenslalom vor der Halbzeitführenden Antonia Reischl vom SC Partenkirchen, die durch einen Patzer im 2.Durchgang noch auf Platz zwei zurückfiel. Das Stockerl komplettierte Lailas Schwester Luisa (Jahrgang 2008!). Die Ränge vier bis sechs gingen an Sophie König vom SC Oberstdorf, Hannah Thalmeier vom SC Rosenheim und Tabea Oefner vom SC Garmisch. Beste und leider auch einzige Starterin des SV Chiemgau war Mona Aumann vom ASV Oberwössen auf dem guten 11. Platz. Bei den Buben gab es ebenfalls einen Positionswechsel nach Zieleinlauf, denn der nach dem 1.Durchgang in Front liegende Lokalmatador Leo Catalano vom WSV Königsee wurde noch um ein Zehntel abgefangen vom Dauersieger Benno Brandis vom TSV Durach, der sich damit den Titel des Deutschen Jugendmeistes im Riesenslalom 2022 sicherte. Platz drei und vier waren ebenfalls hart umkämpft und hier setzte sich Raphael Wittmann vom TV Vohenstrauss um fünf Hundertstel gegen Moritz Wiesler durch. Dahinter folgten Benedikt Wäger vom SC Partenkirchen, Noah Moherndl vom SC Rosenheim und Luis Widmesser vom WSV Oberaudorf. Maxi Kaltenhäuser vom WSV Königssee schied leider nach einer guten Platzierung im ersten Durchgang kurz vor dem Ziel in Lauf zwei aus. Die weiteren Chiemgauer Fion Fuchs vom TSV Marquartstein und Quirin Lapper beendeten das Rennen als 24. und 26. Am Sonntag wurde der Slalom ausgetragen – Laila Illig erneut Siegerin Laila Illig konnte beim Slalom ihren Erfolg vom Vortag wiederholen und kürte sich erneut zur Deutschen Schülermeisterin 2022. Mit deutlichem Vorsprung siegte sie vor Antonia Reischl und Sarah Schranner vom SC Starnberg. Die folgenden Platzierungen gingen an Sophia König vom SC Oberstdorf, Rosanna Schwaiger (SC Lenggries) und Lilli Dehning (SC Rottach-Egern). Deutscher Schülermeister im Slalom bei den Buben wurde Quirin Lechner vom SV Wackersberg-Arzbach, der jedoch von sehr vielen Ausfällen profitierte. Vor allem der erste Durchgang war enorm schwer gesetzt, so dass es nur 20 Buben ins Ziel schafften. Platz zwei ging an Benedikt Wäger und auf dem dritten Rang fuhr Paul Hartmann vom TUS Gutach. Alexander Zitzmann (SC Gaissach), Alexandre Fischer (SC Starnberg) und Niklas Höller belegten die Ränge vier bis sechs. Bei der Siegerehrung gab es noch ein kurzes Interview von Sprecher Wasti Rasp mit Romed Baumann, der die Top Bedingungen am Trainingszentrum des Deutschen Skiverbandes am Krautkaser sehr lobte und den Veranstalter zu diesen Rennen beglückwünschte. Er wünschte den jungen Rennläufern alles Gute für die Zukunft. „Bleibt am Ball, auch wenn es einmal nicht so läuft, es kommen immer wieder bessere Tage“, sprach er ihnen Mut zu für ihren weiteren Werdegang.  

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