Aiwanger: „Urlaub in Bayern ist auch im Winter eine sichere Angelegenheit“
Wintertourismus unter Corona-Bedingungen ist mƶglich MĆNCHEN / GARMISCH-PARTENKIRCHENĀ Ā Wintertourismus im Freistaat wird auch unter Corona-Bedingungen mƶglich sein. Das hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Rahmen eines PressegesprƤchs bekrƤftigt. Aiwanger: „Urlaub in Bayern ist auch im Winter eine sichere Angelegenheit. Gastronomie, Hotellerie und Bergbahnbetreiber haben in den letzten Monaten jeden Tag aufs Neue gezeigt, dass die Hygiene- und Sicherheitskonzepte hervorragend funktionieren. Ansteckungen spielen in diesen Bereichen so gut wie keine Rolle. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass das auch so bleiben wird. Alle Akteure haben ihre bewƤhrten Routinen im Umgang mit dem Virus verinnerlicht. Die Touristen haben sich in den Sommermonaten sehr vernünftig verhalten und ich bin überzeugt, das damit auch der Wintertourismus in Bayern ein voller Erfolg für alle Beteiligten, die GƤste und die Wirtschaft wird.“ Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Tourismus ab MƤrz eingebrochen. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren gab es einen Rückgang bei den Ankünften und Ćbernachtungen. Das Winterhalbjahr 2019/2020 liegt mit rund 11,5 Millionen Ankünften und 30 Millionen Ćbernachtungen auf dem Niveau von 2000/2001. Aiwanger ist überzeugt: „In Bayern macht man in Bayern Winterurlaub wegen der einmaligen Natur, der bayerischen Gastfreundschaft und wegen des Wintersports. Party spielt dabei keine groĆe Rolle. Das war schon vor Corona so und wird diesen Winter erst recht so bleiben.“ Landrat Anton Speer: „Der Wintertourismus ist lebenswichtig für die Region. Wir sind gut gerüstet. Das Gesundheitsamt und das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen werden peinlich genau darauf schauen, dass die Hygiene- und Schutzvorschriften auch eingehalten werden.“Ā KlausĀ Stƶttner, Landtagsabgeordneter undĀ PrƤsident des Tourismusverbandes Oberbayern München: „Die Skigebiete rechnen damit, dass eine hundertprozentige Belegung der Seilbahnen mƶglich sein wird. Es gibt jetzt für die Wintersaison sehr viel Zuversicht und Optimismus. Wir dürfen nicht vergessen:Ā Geht es den Seilbahnen gut, geht es dem Ort gut. Eine Investition vonĀ 100 Euro anĀ einer Seilbahn führt zu Tourismusausgaben zwischen 400 und 700 Euro im Ort.“ Daniel Schimmer, Hotelier und erster Stellvertreter des DEHOGA-Kreisausschusses in Garmisch-Partenkirchen: „Die letzten Monate haben gezeigt, dass Tourismus in Corona-Zeiten funktioniert. Von Mai bis September zƤhlten wir im Landkreis Garmisch-Partenkirchen 650.000 Ćbernachtungen, zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Der internationale GƤstanteil von 30 Prozent wurde vollstƤndig durch deutsche GƤste kompensiert. Das Buchungsverhalten unserer GƤste hat sich verƤndert und ist deutlich kurzfristiger geworden. Trotzdem bleiben wir auchĀ für die Wintersaison zuversichtlich“. Herbert John, InterimsprƤsident des Bayerischen Skiverbandes: „Wir Winter- und Skisportler im bayerischen Skiverband blicken optimistisch auf die bevorstehende Saison und habenĀ uns dementsprechend gut vorbereitet.Ā Wir sind der Meinung, dass gerade bei uns in Bayern ā vom Fichtelgebirge, dem Bayerischen Wald und von BerchtesgadenĀ bis fast zum Bodensee – der Skisport für jedermann trotz Corona weiterhin mƶglich ist. Natürlich mit Einhaltung der geltendenĀ Vorgaben über Abstand und Hygiene. Meine Botschaft an alle Wintersportler: Seid nicht Ƥngstlich, sondern vorsichtig und umsichtig.“
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